RHC 077: Warum geschlechtersensible Medizin neu gedacht werden muss!
Shownotes
In dieser Live-Podcastfolge von der DMEA spricht Matthias mit Ute Wenning über geschlechtersensible Medizin, Diversitätsmedizin und die Frage, warum viele Menschen in der Gesundheitsversorgung noch nicht ausreichend berücksichtigt werden. Ute berichtet von ihrem Wechsel aus dem NRW-Innovationsumfeld in ein bundesweites Forschungsprojekt an der Universität Bielefeld und erklärt, wie sie heute an der Begleitforschung von Gesundheitstechnologien im Kontext der Diversitätsmedizin arbeitet.
Sponsor der Folge: YER Healthcare -> https://www.yer.de/de/fuer-unternehmen/branchen/healthcare-life-sciences
Links zur Episode:
- Ute Wenning auf Linkedin -> https://www.linkedin.com/in/utewenning
- Webseite von GenDiMedNet -> ttps://www.interaktive-technologien.de/projekte/gendimednet
Tipps aus der Folge:
- Sich mit Forschungsvorhaben vernetzen.
- Frühzeitig auf saubere Datengrundlagen achten.
- Datenlage, Kommunikationsexpertise und geschlechtersensibles Produktdesign aktiv einfordern.
- Neugierig bleiben, nachfragen und Dialog suchen.
Noch mehr Rocketing Healthcare?
- Rocketing Healthcare auf Linkedin -> https://www.linkedin.com/company/100336833
- Peter auf Linkedin -> https://www.linkedin.com/in/petergeorglutsch/
- Matthias auf Linkedin -> https://www.linkedin.com/in/matthiasschwarz/
Transkript anzeigen
00:00:00: Bevor wir in die heutige Folge starten, ein kurzer Hinweis auf einen neuen Partner.
00:00:04: Wenn ihr in Medtech, Live Science oder Digital Health arbeitet, kennt ihr das wahrscheinlich.
00:00:08: Gute Leute zu finden wird immer schwieriger!
00:00:11: Gerade bei den verschiedenen Rollen im Quality Management, im Klinik-Altrag, im Engineering oder im Digital Help dauert es oft Monate bis die richtige oder passende Person gefunden ist Tja und manchmal findet man sie gar nicht.
00:00:23: Genau darauf hat sich Jair Deutschland spezialisiert, Jair unterstützt Unternehmen dabei hoch qualifizierte Expertinnen und Experten zu finden.
00:00:31: das gilt sowohl für Festanstellungen akademische Arbeitnehmüberlassung wie auch für Freelancer Projekte.
00:00:37: Hierbei ist besonders spannend wie groß das Netzwerk aus Spezialistinnen und Spezialisten ist die genau in diesem regulierten und innovationsgetriebenen Reich arbeiten.
00:00:47: wenn ihr also gerade ein Team aufbaut einen Produkt entwickelt oder eine Schlüsselrolle zu besetzen hat, dann solltet ihr auf jeden Fall einen Blick in das Healthcare-Angebot von Jair Deutschland werfen.
00:00:58: Alle Infos findet ihr in den Show Notes oder direkt unter jair slash healthcare geschrieben wird.
00:01:03: Jair J E R. und jetzt starten wir in einer neuen Folge des Rocketing Healthcare Podcasts.
00:01:23: Wir sind heute auf der Demea und machen ein Livepodcast In einer neuen Umgebung In einem Würfel und ich habe die liebe Ute Wenning da.
00:01:34: Hallo Ute, erst mal schön dass du da bist.
00:01:36: Hallo lieber Matthias vielen Dank das ich dabei sein darf.
00:01:39: Ja super spannend.
00:01:40: wir sind hier in einem Gewusel in einem Trubel.
00:01:43: erster Tag de Mea haben uns spontan entschieden ein Podcast zu machen wir zwei Und wir sprechen gleich so ein bisschen über verschiedene Themenfälle.
00:01:51: aber bevor wir jetzt ins Thema reingehen und in das Thema selber stelle dich mal denjenigen die dich nicht kennen kurz vor Wer bist du, wo kommst du her?
00:02:01: Und ich kann sagen wir kennen uns schon ein bisschen länger aus Netzwerken raus.
00:02:05: Aus verschiedenen anderen Themenfeldern.
00:02:08: Aber sag einfach mal ein paar Worte zu dir selber!
00:02:10: Ja, super.
00:02:11: Vielen Dank!
00:02:12: Also vielen Dank dass ich hier sein darf.
00:02:14: Man kennt mich insbesondere aus NRW.
00:02:17: Dort hat ein großer Forschungsverbund über drei Jahre das Digital Health Network DigiHealth Start NRW mit aufgebaut einen NRW Landesvorhaben Das sich zur Aufgabe gemacht hat die digitalen Gesundheits Innovationen Aus NRW und aus den anderen Bundesländern zu sichten Und mit denen in den Austausch zukommen um das Gründungspotenzial Bundesland zu stärken.
00:02:42: Und das Fördervorhaben ist letztes Jahr erfolgreich an die AOK und die Zenit GMA verstetigt worden, so war für mich der Weg frei.
00:02:52: Ich konnte in das BMFTR-Fördervorhaben an der Universität Bielefeld dort bin ich aufgehangen wechseln und beschäftige mich jetzt mit der Begleitforschung acht verschiedener Gesundheitstechnologien im Kontext der Diversitätsmedizin.
00:03:09: Ja wunderbar, ich wollte nämlich gerade sagen letztes Jahr warst du noch in einer anderen Rolle hier auf der Demäher.
00:03:13: In einem großen Stand und glaube über vierzig Teams waren es damals.
00:03:17: Digistar hat Helf-NRW und jetzt in eine neuen Rolle.
00:03:20: ja wie bist denn angekommen in der neuen Rolle?
00:03:23: bevor wir jetzt reingehen ins Thema Wie geht's dir dabei?
00:03:25: Und jetzt bist du in einem ganz andern also aufgehangt beim Bund Also ein ganz andere Behörde auch ganz andere Strukturen von NRW für Deutschland wenn man das so sagen kann.
00:03:36: Wie bist denn angekommen und was waren da vielleicht auch so Unterschiede?
00:03:40: Spürst du Unterschiede, spürst Du auch vielleicht die unterschiedlichen Herausforderungen, Ansprüche an dich aus unterschiedlichem Bundesländern.
00:03:48: Ist das ein Thema?
00:03:49: Also Unterschiede spüre ich ganz deutlich.
00:03:52: wenn Du mir diese Frage noch im September letzten Jahres gestellt hättest Da war ich sehr sehr wehmütig Und konnte gar nicht einsehen dass sich NRW diese Chance nehmen lässt dieses Krisige Ökosystem wirklich auslaufen zu lassen.
00:04:07: Und deswegen haben die Teams noch mal richtig Gas gegeben und konnten es ja dann glücklicherweise zum Jahresende auf der Medika auch offiziell als verstetigtes Projekt verkünden.
00:04:16: in dieser letzten Phase habe ich mich dann umgeschaut und geguckt wo Ja, kann ich meine Lebensrealitäten meinen Wissen und mein Background aus der IT besten platzieren.
00:04:27: Und bin ganz glücklich dass ich meiner Projektleitung der Sabine-Ortel-Pregione dann ganz zufällig über den Weg gelaufen bin.
00:04:36: Wir sind relativ schnell davor gewesen das ich ihr Team sinnhaft ergänzen kann.
00:04:42: In thirty-fünf Jahren, Berufserfahrung tatsächlich noch nicht so ein professionelles Wertschätzen des Onboardungen bekommen.
00:04:50: Muss ich das so vorstellen?
00:04:51: Ich habe keinen medizinischen Hintergrund.
00:04:53: Ich habe kein direkten Hintergrund in der Datenanalyse, arbeite aber mit Datenwissenschaftlerinnen und MedizinerInnen zusammen und dort meine betriebswirtschaftliche, volkswirtschaftliche Sicht auf die Dinge platzieren zu können war in der Vergangenheit nicht immer einfach geht Aber in dem Projekt von Dandy MedNet tatsächlich auf und bin ganz, ganz glücklich.
00:05:14: Möchte heute nicht mehr woanders sein?
00:05:16: Okay.
00:05:17: Darf ich nur mit die Nachfrage das war jetzt eher Zufall dass du in des Thema geschlechter spezifische Medizin gerutscht bist oder war es schon so ein Weg der vorgezeichnet war der dann dich jetzt dahin gebracht hat wo du bist?
00:05:29: oder was wirklich der Zufalls dass ihr euch getroffen habt.
00:05:32: Das hat gemätscht und dass der Bund dann auch gleichzeitig dieses Thema ist eigentlich mal stärker auf die Agenda gehoben hat weil um die Daten, die Innovationen ja voranzutreiben.
00:05:42: Das ist das Ziel gehen wir gleich nochmal rein.
00:05:44: aber wie gesagt gab es dann entscheidenden Punkt wo du gesagt hast okay super weil die Person des Onboarding passt.
00:05:53: oder war es eigentlich eine logische Konsequenz?
00:05:55: Es waren zwei Dinge.
00:05:56: zum einen die logische Konsequenz wenn selber Frau habe mich bei Digi Health Start in NRW sehr stark auf den Themen Frauengesundheit also die günekologischen Aspekte in der Medizin fokussiert Und komme selber halt aus einem Umfeld, was extrem divers geprägt ist.
00:06:15: Also kulturell divers aber auch entlang der Lebensrealitäten.
00:06:20: und eigentlich war es mehr die Irritation zu sehen.
00:06:23: in den ganzen IT-Themen, in den interoperablen Lösungen, die wir bieten in der Technologieentwicklung werden halt so gruppen in Deutschland nicht so berücksichtigt, dass ich mich da als Frau, als Mutter und in meinen vielen Rollen wirklich wiedergefunden habe.
00:06:41: Und so hat mich angespornt, sich stark zu machen auf dem Thema der Frauengesundheit insbesondere raus aus der Nische, das wir eben nicht als nur gynäkologische Themen wahrgenommen werden entlang der Altersgruppen oder der Wechseljahre sondern die breite Öffentlichkeit mehr ein Verständnis dafür bekommt unsere gönnekologischen Herausforderungen noch zusätzlich mit in die Medizin tragen.
00:07:06: Also mich betreffen Fragestellungen der Nieren, Transplantationen, Herzkreislaufbeschwerden, Schlafstörungen, Diabetes mellitus genauso als Frau in meiner geschlechtlichen Ausprägung.
00:07:19: Wenn man das weiter denkt dann sind Menschen mit unterschiedlichen Lebensrealitäten die sich halt dem binären Geschlecht nicht eindeutig zu öffnen nochmal deutlich schneller aus dem Raster, schneller in der Instrumentalisierung und aber auch in den Stigmatisierungen der Medizin.
00:07:37: Und das muss einfach weg!
00:07:39: Das war mein größter Ansporn.
00:07:41: Ich konnte meine eigenen Lebensrealitäten und die meiner Kinder nicht weiter leugnen und mache mich daher sehr stark dafür dass wir entlang des medizinischen Ethos Medizin so begreifen, dass sie wirklich wieder den Menschen dienen muss.
00:07:58: Unabhängig davon welche Binären oder gesellschaftlichen Lebensrealitäten den Menschen letztendlich ausmachen?
00:08:07: Wenn jetzt jemand das hört und mit dem Thema noch nicht so vertraut ist vielleicht, weil es eben nur die Sichtbarkeit hat wo würdest du aber sagen ganz konkret vielleicht auch ein Beispiel wo versagt das heutige Gesundheitssystem auf.
00:08:25: Wir denken ja oftmals ins Zielos, aus meiner Wahrnehmung es verändert sich gerade ein bisschen dass man so den Menschen im gesamten anschaut.
00:08:30: aber gibt's konkrete Beispiele wo du sagst okay da versackt noch die komplette gesundheitsversorgung.
00:08:36: das ist mir wichtig.
00:08:37: das was du gerade ausgeführt hast das ist jetzt auch das Ziel dahinter das sichtbarere zu machen Daten auch zu generieren.
00:08:44: ich glaube das ist ganz wichtig weil es ja aus der Forschung raus, oder hört man immer wieder.
00:08:48: Also das was ich zum Thema weiß dass viel eben geforscht wird aber dann die Daten ja teilweise auch auf komplett falschen Personengruppen beruhen zum Beispiel.
00:09:00: Hast du da vielleicht mal also ein zwei Beispiele um das greifbar zu machen das Thema neu gehört und noch nicht sich damit beschäftigt hat?
00:09:08: Ja ich versuche das mal zusammenzufassen.
00:09:10: in Deutschland haben wir die besondere Situation erst seit, glaube ich fünf Jahren weiblich konnotierte Daten mit in die Datenwissenschaften einbeziehen müssen.
00:09:22: Also erst seit einem ganz kurzen Zeitraum müssen Frauen in der evidenzbasierten Forschung mit berücksichtigt werden und das führt dazu dass wir kaum longitudinal Daten auf den Krankheitsbildern haben mittlerweile aber durch den Drive den es insbesondere auf ministerialer Ebene bekommt doch sehr stark schon in die Tiefe gehen konnten.
00:09:46: Daten ist eigentlich nicht das Problem, also Datenlagen haben wir viele, sei es GKV-Routine-Daten aus der primären Sekundärversorgung und aus anderen Bereichen aber in der Regel sind sie sehr einseitig erhoben.
00:10:01: Also da ist der Default Mail eben als Standard gesetzt.
00:10:07: Subgruppen und insbesondere Frauen sind eben nicht in den Datenlagen ersichtbar.
00:10:11: Und das führt dazu, dass es große Datenlücken gibt und mit diesen Datenlückung sich die Gefahr eben ganz deutlich zeigt, dass eben auch insbesondere interaktive Technologien dann nicht sauber funktionieren können weil sie nur auf männlich konnetierte Datensätze zurückgreifen aber eben den Menschen nicht in seiner Ganzzeit waren in deinem ganzen Umfang wahrnehmen können.
00:10:38: Und eine weitere Schwierigkeit ist, dass wir Datenlagen haben sehr umfangreich an den Erhoben der Sikodermedizin in den Krankenhäusern die aber teilweise noch nicht interoperabel sind.
00:10:50: also Wir können sie noch nicht fair nutzen für die Forschung.
00:10:55: Wir können Sie nicht ohne Schwierigkeiten transklimieren und von einem Institut zum Nächsten letztendlich schicken, auch da muss sich in der Sündtags- und der Semantik bezogen auf die Interoperabilität der Daten noch ganz viel ändern.
00:11:11: Und weil wir dann noch nicht sind also zwar gute Ansätze erkennbar sind aber definitiv noch zu viele Datenpunkte fehlen, die erhoben werden müssen so viele Lebensrealitäten sich noch gar nicht in den Datenlagen abbilden und dann Daten nicht aggregiert wirklich in die Forschung einfließen können und solange multiplizieren und replizieren sich dann Bayer Strukturen in den Daten, wie auf die Lücken selbst.
00:11:38: Und wenn man so ein bisschen reinschaut gerade bei den Daten du hast es gerade so kurz beschrieben wie so eine Technologie oder die Technologien an sich Die Versorgung verbessern können was für Themenfelder daneben also neben der klassischen Versorgungen erwartest Du oder siehst Du die da auch bedient werden, sondern das eine ist ja die Versorgung zu verbessern und dann eben auch zu helfen.
00:12:00: Aber gibt es noch andere Auswirkungen, die jetzt sogar nicht präsent sind?
00:12:05: Gibt's da Themen oder ist es jetzt wirklich erst mal nur primär, um die Versorgen zu verbesseren und dann auch der Person direkt zu helfen?
00:12:15: Ich denke zum Beispiel an was ich jetzt denke, redet der Dörrster vorhin gesagt Frauengesundheit.
00:12:20: Dann habe ich einen Thema, ich hab ein zwei Tage Krankheit.
00:12:24: Das ist ja erst mal manchmal auch teilweise ohne Daten, weil die Frau zu Hause bleibt wegen Migräne als Beispiel.
00:12:33: Zwei Tage keine Krankmeldung braucht und dann wieder arbeiten geht.
00:12:36: Würft sie aber im sozialen privaten Umfeld zurück?
00:12:39: Also erstmal sind es die Daten tauchend übrigens so auf, das ist aber zwei Tage zuhause.
00:12:44: Aber ihr Geberzeit lohnt weiter, Kinder können vielleicht irgendwie so halb nur versorgt werden.
00:12:48: leitet soziales Umfeld Solche Themen spielen dadurch aus meiner Wahrnehmung auch rein, ist es aus meiner Sicht.
00:12:55: Liege ich da falsch?
00:12:56: Liege die richtig und sind das dann so?
00:12:57: Themenfelder, die durch diese bessere Versorgung gleichzeitig mit abgedeckt werden und verbessert werden, also einen positiven Nähmeffekt erzielen?
00:13:08: Du liegst ja schon genau richtig und deswegen hat unser zuständiges Ministerium ein Infrastrukturprojekt.
00:13:16: entlang der Förderrichtlinie interaktive Technologien, der geschlechter-sensiblen Medizin ins Leben gerufen an der wir uns in Bielefeld beteiligen.
00:13:25: Und wir als übergeordnetes Verbundprojekt bestehen aus Fachexpertise die an der Berlin Charité sitzt, an der Universität in Greifswald, Bernhard Nocht Institut in Hamburg und eben an der medizinischen Fakultät UVL.
00:13:42: Unsere Begleitforschung hat drei elementare FUKI, die wir immer wieder in der geschlechter-sensiblen Designentwicklung mit den Technologiepartnerinnen sind insgesamt in neunundreißig aus ganz Deutschland diskutieren.
00:13:59: Wir haben einen Schwerpunkt in den Daten, ganz klar Freierstandards, faire Datenanalyse, den Datenbias zu beschränken aber insbesondere ganz wichtig die Fragestellung rund um ein nutzbares, vernünftiges UXUI bei den geschlechtersensiblen Technologieentwicklungen.
00:14:18: Also wie muss so eine Technologie wenn sie dann idealerweise auf die richtigen Datenlagen zurückgreifen kann?
00:14:25: Dann auch gestaltet werden, dass es eben keine kalte Technologie mehr ist sondern für Menschen unterschiedlicher Lebensrealitäten und unterschiedlichen Geschlechts auch wirklich nutzbar werden.
00:14:36: Also produktsensibles Design ist die zweite große Säule und die dritte ist insbesondere die wissenschaftliche Kommunikation.
00:14:44: das raus aus der Nische weg von den Buzzwords nicht mehr Frauen Gesundheit als Nische zu präsentieren Daten lücken Zu beschreiben, als Gelbe ist nur die eine Datenlücke.
00:14:56: Sondern wirklich wissenschaftlich fundiert den Menschen da draußen mit geringer digitalen Gesundheitskompetenz, mit sehr vielen Leien Expertise begreifbar zu machen, warum das Themenfelder aus der Meditie sind, die uns letztendlich alle angehen.
00:15:12: Also weg davon über Menschen zu reden, sondern mit den Menschen und dann den nächsten sehr mutigen Schritt zu gehen.
00:15:21: auch ich bin Teil dieser Subgruppe und von daher treffen mich viele der Forschungsbereiche auch direkt persönlich.
00:15:30: Das hast du gesagt, nieschen Thema das heißt die Initiative des Bundes ist dafür gedacht natürlich wissenschaftlich die Daten auch zu bekommen auch stärker zu vernetzen das Thema sichtbarer zu machen.
00:15:43: wie nimmst Du jetzt nach der kurzen Zeit wo Du jetzt da im Projekt angekommen bist?
00:15:49: Wie ist Deine Wahrnehmung zu dem Thema Wenn man mit den Leuten spricht, ist es Verständnis da oder ist es gerade noch viel Aufklärungsarbeit, die er leisten müsste.
00:15:59: Es muss ja aus der Nische raus, das hast du ja gerade gesagt.
00:16:02: Das sind auch dann wenn wir jetzt wieder auf dem Gesundheitsmarkt schaut ganz unterschiedliche Player mit dabei und da hat jeder also ein bisschen eine andere Herausforderung, eine andere Strategie.
00:16:14: wie beschaffst du das?
00:16:15: Dann zweite Frage verbunden die vielleicht an einen Tisch zu bekommen, dass man darüber redet.
00:16:20: Das heißt nicht übereinanderredet sondern miteinander redet ob sie Kostenträger sind oder Ärzte sind.
00:16:27: und gibt es da in dem Strategie-Papier oder im Projekt auch ganz klare Vorgaben oder einen ganz klaren Weg?
00:16:36: Also ganz spannend war es dann ersichtlich auf unserer Auftaktveranstaltung hier in Berlin im dritten Februar, wo wir uns eben mit Medizinerinnen und Daten, Expertinnen und Menschen aus der Versorgung zusammengesetzt haben um mit der Politik wirklich zu diskutieren.
00:16:53: Wo stehen wir?
00:16:54: Wo möchten wir in einem Jahr nicht mehr stehen?
00:16:57: wie kommen wir dahin?
00:16:59: Und die große Herausforderung ist wirklich unseren In Deutschland etablierten Forschungsbereichen auch diese Sensibilität für geschlechter sensible Betrachtung mit Anirin zu geben.
00:17:13: Was sich ganz spannend und eigentlich erschüttern zugleich fand, ist die Tatsache dass unsere Medizin eben an dem männlichen Standard sich entwickelt hat.
00:17:23: Unsere hochgerätigen Medizinerinnen teilweise gar nicht im Verlauf ihres mehrjährigen Studiums sich mit den Fragestellungen der geschlechtersensiblen Medizin auseinandersetzen.
00:17:38: Wir haben glücklicherweise in Deutschland mit Personen wie Sabine Örtel-Pregione Lehrstühle mittlerweile in der Diversitätsmedizin besetzt, die eben diese Problematik auf wissenschaftlicher Ebene adressiert und da auch den richtigen Handlungsrahmen das richtige Vokabular und die richtigen Forschungsgrundlagen an die Hand geben.
00:18:01: Auf der Seite der Datenwissenschaftlerin ist es auch spannend zu sehen, da wir in Deutschland insbesondere umfangreiche und sehr fundierte Datenlagen haben.
00:18:14: Neigen wir mitunter dazu nicht genau hinzuschauen wobei es sich einschleichen und wo sie möglicherweise Technologie gestützt sich dann auch replizieren.
00:18:29: Bewusstsein dafür zu schaffen, Datengrundlagen sozusichten und zusammenzuführen, dass sie wirklich den Menschen in seinem Gesamtbild abbilden können ist eine große Herausforderung.
00:18:42: sehr viel Fingerspitzengefühl und Fachexpertise, die ich zum Beispiel aus meiner Rolle gar nicht so konkret leisten könnte.
00:18:51: Und deswegen ist es so wichtig dass sich unser großer Bundesweiter verbunden eben mit der Charité, dem Bernhard-Noch-Institut, den Kolleginnen aus Kreiswald und Bielefeld zusammen tun um dort die einzelnen Disziplinen näher zu durchleuchten und die Hand zu reichen also weniger den Zeigefingern zu heben, was sich alles verbessern muss.
00:19:11: Sondern zu zeigen wo es Abweichungen gibt, wo wir dazu neigen diese Abweicherung schon gar nicht mehr wahrzunehmen.
00:19:18: dieser große Verbund kann sicherlich dazu seinen Beitrag leisten dass wir perspektivisch dann auch in der Öffentlichkeit einen viel klareren Blick auf die Themen haben.
00:19:29: Da schließt sich jetzt die Frage an Was mussten noch passieren?
00:19:33: Dass das Thema in die klassische Regelversorgung
00:19:36: kommt?
00:19:39: Der Hebel dafür, dass es in die klassische Regelversorgung kommt ist zu zeigen, dass wir einen Effizienzproblem haben.
00:19:48: Dass wir dann große finanzielle Stellschrauben bedienen wenn wir sicherstellen das zum Beispiel zwei Personen mit dem gleichen Krankheitsbild unterschiedliche Therapieverläufe haben und unterschiedlich durch diese Krankheit durchgehen und sich damit Kosten auch abbilden lassen, die gerade in alternden Gesellschaften wie Deutschland sehr schnell in Milliardenhöhe sich aufsubsomieren.
00:20:17: Also nicht nur das interaktive Technologien, die effizienzmaßgeblich beschleunigen sondern dass sie eben auch helfen können diese Versorgungslücken in finanzieller Sicht zu korrigieren nach unten.
00:20:31: Aber da ist die Frage auch wieder vielleicht zweigeteilt, Ute.
00:20:34: Da müssen sich alle Player bewegen.
00:20:37: aus meiner Sicht das Bewusstsein muss da sein dass es vielleicht auch erst mal Geld kostet also ein gewissen Investition hat bis ein Effekt erzielt wird.
00:20:47: Also wäre jetzt meine Wahrnehmung weil gibt es da schon vielleicht erste Zahlen von was für eine wirtschaftlichen Größe wir reden?
00:20:54: Gibt's da schon erste Erkenntnisse wo man sagt okay Das ist ein Wirtschaftsfaktor.
00:21:01: Am Ende des Tages, im klassischen oder im Start-up Bereich würde man sagen so einen Return of Invest.
00:21:05: Also ich investiere jetzt Geld in die Neugestaltung der Medizin sowie du es gerade beschrieben hast.
00:21:11: Bekomme es aber dann eben vielleicht erst in fünf oder zehn Jahren zurück.
00:21:15: Ähnlicher wie beim Thema Prävention wenn man jetzt mal rausgeht.
00:21:18: Bisher keine Provinzonsgesellschaft, weil jetzt investiert das umstellt muss erstmal investieren, aber ich kriege den Effekt in zehn, fünfzehn Jahre vielleicht.
00:21:26: Wie sieht es da aus?
00:21:27: Wer muss sich bewegen, sind's nur die Kassen, alle Player am Markt?
00:21:32: und was für ein wirtschaftlicher Faktor steht dahinter.
00:21:34: Da werden viele sagen okay das ist halt in Anführungszeichen-Nieschen Thema.
00:21:38: Siebzig Millionen sind gesetzlich versichert, betrifft so und so viel Prozent vielleicht im Einstelligenprozentbereich ich weiß nicht im zweistelligen Prozentbereich im unteren.
00:21:47: Ist jetzt zu vernachlässigen weil wir haben andere Themenfelder, die ein Anführung Zeichen wichtiger sind.
00:21:53: wie schätzt du das sein?
00:21:54: also Dass ich da was bewegen muss und dass sich da sehr deutliche finanzielle Verbesserungen daraus ableiten, das sieht man daran, dass unser Ministerium sich dieser Thematik angenommen hat.
00:22:08: Also unsere Forschungsvolle haben allein es über die nächsten Jahre im zweistelligen Millionenbereich halt finanziell ausgestattet.
00:22:16: Und da geht es darum als Infrastruktur.
00:22:19: Projekt wirklich die Player mit an einen Tisch zu setzen.
00:22:22: Also wir arbeiten an der Schnittstelle von Politik, Wirtschaft und Wissenschaft weil uns das ganz wichtig ist.
00:22:28: Die Wissenschaft steht natürlich in einem Begleitforschungsprojekt immer im Vordergrund aber es ist ausgerichtet um zu gucken was machen dann die wirtschaftlich ambitionierten Start-ups die sich im Fördervorhaben dann in ihren konsolzialen Partnerschaften mit beteiligen?
00:22:44: Was machen sie denn eigentlich?
00:22:47: welche betriebswirtschaftlichen und volkswirtschaftlichen Logiken sind auch zu berücksichtigen.
00:22:51: Wie bekommt man aus der Innovation allein Tragwege, MVPs entwickelt die dann vielleicht doch marktgängig sind?
00:23:00: Und da braucht es eben auch den fortwährenden Diskurs und die Diskussion mit unserer Versorgungslandschaft denn wir stellen sehr oft fest dass wir ganz tolle innovative Produkte entwickeln Forschungsseite ich mit ganz bahnbrechenden Ergebnissen aufwarten können.
00:23:22: Aber diese beiden Dinger, nämlich unsere Erkenntnislage und die Innovation so miteinander zu verknüpfen dass es unsere Versorgungsplayer wirklich verstehen also eine kassenärztliche Versorgungen ebenso wie auch die Pflegekammern aus unserem Lande das sie das wirklich als neue Produkte und gangbare Wege in der Medizin, in der Versorgung erkennen.
00:23:47: Das ist glaube ich noch ein ziemlich weiter Weg.
00:23:50: Und wir haben nur vier Jahre also wir geben da ordentlich Gas.
00:23:54: Genau mit den vier Jahren.
00:23:56: deswegen auch der Fokus denke ich bei Innovations auf Start-ups weil ich glaube dann muss man nicht diskutieren die sind schneller wendiger immer so das vergleich Tanker Schnellboot das glaube ich ergibt sich einmal daraus.
00:24:10: und zum anderen aber das Thema dahinter.
00:24:13: Wir haben ja eine große Klammer, also wir reden ja so allgemein jetzt über das Thema.
00:24:17: Wenn man mal ein bisschen reinschaut gibt es dann... Es gibt ja sicherlich Unterschiede.
00:24:21: nochmal spezielle Themenbereich wo siehst du grad die größte Innovation auch den größten Hebel wo vielleicht auch in Anführungszeichen schnellstmöglich mit entsprechenden validen Daten eine Veränderung hat bei geführt werden.
00:24:34: Gibt's da einen Teilbereich den du rausheben kannst?
00:24:37: Weil alles auf einmal wird der nicht funktionieren sondern man muss aus meiner Wahrnehmung korrigiere mich, wenn ich falsch bin oder falsch liege muss man ja anfangen mit Themenfeldern die langsam und daraus entwickeln sich ja wieder neue Innovationen in anderen Themenbereichen.
00:24:53: Was würdest du da so sagen?
00:24:54: Okay das ist jetzt ein Anfang.
00:24:56: auch da haben wir vielleicht schon die ersten Startups, die ersten Teams, die erste Innovatoren, die das Thema vorantreiben.
00:25:02: Also das Bild von der Tanker trifft dann eben den Rennwagen.
00:25:08: Das trifft für uns ziemlich genau zu, also über ganz Deutschland sind es insgesamt neunundreißig Konsozialpartnerinnen die dort Produkte entwickeln.
00:25:17: und dass Bundesministerium hat sich eben dafür entschieden acht Krankheitsbilder erstmal in den Fokus zurück.
00:25:25: Davon sind sieben Krankheits Bilder, Krankheits bilden die man nicht direkt der Frauengesundheit zuordnen würde.
00:25:32: Also die Diagnostik-Teams beschäftigen sich mit Schlaf, Herzkreislauf und Nierentransplantationen und den Ausprägungen.
00:25:41: Wie ist das im geschlechtersensiblen Kontext zu sehen?
00:25:46: Welche Herausforderungen und notwendigen Schritte lassen sich davon ableiten?
00:25:51: Und dann haben wir im Therapeutikbereich kardiovaskuläre Erkrankungen, Atritils... Diabetes mellitus, Perimenopause und Bluthochdruck.
00:26:04: Weil auch da ganz deutlich wird das wir kostenseitig im Versorgungssystem die größten Baustellen haben und deswegen liegen diese Technologiefokie erst mal schwäppungsmäßig im Vordergrund.
00:26:16: also es geht darum acht Technologien und da zählte glücklicherweise dann auch perimenoprause mit dazu so zu beforsten um zu verstehen Von welcher Datenlage gehen wir aus?
00:26:28: Wie können wir unsere Datenlage verbessern, wie können wir Datenlagen harmonisieren zusammenführen.
00:26:34: Wie können weh das sicherstellen dass die kalten Technologien eben auch dem Menschen dienlich sind weil die Fragestellungen der Adherenz dann immer eine Berücksichtigung finden?
00:26:45: und wie spiegelt es sich das halt
00:26:47: im
00:26:48: Forschungswirtschaftlichen Kontext aber insbesondere auch im Dialog mit der breiten Öffentlichkeit?
00:26:55: Also wir gehen erstmal an acht Gesundheitsbilder raus und klar, da gibt es natürlich noch viel
00:27:01: mehr.
00:27:01: Ich wollte gerade sagen, da gibts sicherlich noch Themenfelder die jetzt nicht in der Brio sind.
00:27:05: d.h.,
00:27:06: wenn das erfolgreich umgesetzt ist dann wird's weitere Themenfelde geben.
00:27:10: aber was mich jetzt interessieren würde du hast gesagt ihr habt neununddreißig Partner In dem Bereich.
00:27:16: jetzt sind wir im Start-up HFK Ökosystem Podcast mit Rocket in Halfcare.
00:27:20: Jetzt hört ein Team hier Sendung, die Aufnahme mit uns beiden.
00:27:24: Man sagt finde ich super spannend!
00:27:27: Wie
00:27:27: kann ich überhaupt noch Partner werden?
00:27:29: Und wie kann ich Partner?
00:27:31: also Partner werden beziehungsweise was muss ich für Frau Sitzinger füllen um dann vielleicht tatsächlich auch in diesem Themenfeld den nächsten vier Jahre mit zu agieren und zu innovieren?
00:27:43: wie auch immer Wie muss ich mir das vorstellen als Praxis?
00:27:45: Also wie gesagt, hört jemand sagt finde ich super spannend so und jetzt bekomme ich aber da rein in das Themenfeld.
00:27:50: Ja, dass ist eine sehr wichtige Frage.
00:27:52: Das Fördervorhaben ist so gegliedert, dass wir auf der einen Seite die medizinische Begleitforschung haben auf unseren drei Säulen und auf der anderen Seite dann die Technologien aus der Diagnostik und der Therapiebegleitung.
00:28:05: Und in der Antragstellung war Gab es die Möglichkeit eben für Start-ups aus diesem Bereich auch in konsolzialen Verbänden mit der Wissenschaft, sich um die Förderung zu bewerben?
00:28:17: Und da haben sich einige Themes herauskristallisiert und ich freue mich dass jedes Konsortium mindestens einen Nukleus aus der Startupbubble wirklich hat.
00:28:28: Um zu lernen das man eben Agile und anders denkend Dinge dann zum Erfolg bringen können.
00:28:36: Das war uns aber in unserer Begleitworschung als übergeordnete M.I.N.S-Projekt nicht genug
00:28:41: und
00:28:42: wir haben uns relativ schnell dann die Frage gestellt, wie können wir diesen Technologieprojekten und auch diesen Startups aus dem Ökosystem die relevanten Partnerinnen zur Seite stellen?
00:28:51: Und haben uns letzten Endes für insgesamt neunundzwanzig Beiratspersonen entschieden?
00:28:56: Viele davon treffe ich jetzt auch in den nächsten drei Tagen auf der DEMER und diese Personen kommen schwerpunktmäßig aus der Startup!
00:29:05: Babel von NRW, weil wir da einfach ein ausgezeichnetes Klima herausgestellt haben.
00:29:12: Und so haben alle Personengruppen, alle Kronsozialpartner die sich mit der Entwicklung der Technologien auseinandersetzen, die Möglichkeit über Expertinnenbeiräte oder Nutzerinnenbearräte zu validieren und noch weitere Markteinblicke generieren zu können.
00:29:30: Wunderbar!
00:29:32: Lass uns mal einen Blick noch vorauswerfen Am Ende der Aufnahme so wünscht dir was.
00:29:38: Wie siehst du oder wie würdest du dir das Gesundheitssystem vielleicht in fünf Jahren nach Abschluss des Projekts wünschen und vorstellen?
00:29:49: Und sagen, hey wir sind gestartet.
00:29:55: Wir haben jetzt tatsächlich es geschafft die Gesundheitsversorgung auf ein neues anderes Level zu hin.
00:30:00: Wie würde da deine Welt, wenn du diskutieren könntest aussehen?
00:30:04: Was wäre dich für dich eine erfolgreiche Integration?
00:30:09: Also das was mich wirklich antreibt ist dass wir hoffentlich in nicht allzu ferner Zukunft gar nicht mehr eigentlich auf binäre und gesellschaftliche Geschlechteraspekte eingehen müssen weil es einfach angekommen sind in der Bevölkerung und bei uns allen angekommen ist, dass wir unterschiedlich sind.
00:30:29: Dass wir unterschiedliche Anforderungen haben.
00:30:32: Also ich möchte so gerne meinen Beitrag dazu leisten, das wir aus dieser Kategorisierung der Personengruppen, der Subgruppen raus kommen, dass mehr verstehen, dass das medizinische Ethos nur dann erfüllt ist wenn wir die Person als Mensch begreifen und gar nicht mehr hinterfragen müssen welche Lebensrealitäten für diese einzelnen Personen dann im Vordergrund stehen.
00:30:56: Also, konkret für mich als Frau bedeutet das ich wünsche mir für meine Töchter und all die jungen Frauen, die jetzt nach mehr groß werden dass wir nicht mehr so menopausieren müssen wie unsere Mütter und Großmütter.
00:31:12: da muss sich ja was ändern Und die Datenlage gibt uns so viel Fundament an die Hand wissen können, wie sich Dinge ändern können.
00:31:21: Dann möchte ich gerne meinen Beitrag dazu leisten in dem Forschungsverband dass wir auch Komorbiditäten in den Fokus rücken.
00:31:29: also mitdenken kann nicht sein das wir ein Deutschland ganz tolle Kinderwunschkliniken haben aber dort das Thema Indomitriose zum Beispiel gar nicht aufgehangen ist und wenn dann gleichgeschlechtliche Partnerinnen mit Kinderwünsche dort vorstellig werden und beide an Indometriose leiden Beratungsschancen, das können wir uns als Land mit unserem wissenschaftlichen Fundus gar nicht leisten.
00:31:55: Das können wir aber auch im ethischen Kontext nicht leisten weil Lösungen gibt es und genau dahin muss da weggehen.
00:32:03: Es ist super spannend wobei da auch nochmal kurz die Frage ins Projekt rein.
00:32:07: zum Schluss ist mir jetzt gerade eingefallen wenn du das ausgeführt hast.
00:32:10: Es gehört ja auch immer diese Gesundheitskompetenz dazu die schwört ja immer bei diesen ganzen Themen, egal in welchem Themenfeld heißt es ja immer eine Gesundheitskompetenz.
00:32:19: Wir haben jetzt das Thema KI, dass viele inzwischen auch hier eine KI befragen, weil sie ihren Beschwerden zum Arzt gehen mit einer KI und sagen, wie schätzt du das an?
00:32:29: Und wie findet vielleicht sowas auch Berücksichtigung?
00:32:31: um eben über Aufklärungen, über Gesundheitskompetenz, über mehr Verständnis und mehr Einblick ins Thema Erreichte ich ja eine höhere Akzeptanz am Ende des Tages und schaffe genau das Bild, was du gerade gezeichnet hast.
00:32:45: Und habt ihr das auch auf dem Schirm?
00:32:47: Dass er wirklich nicht nur in der Wissenschaft und in diesem ganzen Verbund sondern auch die Menschen draußen mit abholt und die mit einbindet?
00:32:56: ist es auch ein Themenfeld oder wo ist das angesiedelt?
00:33:00: Also das ist auf jeden Fall eines der großen Projekte, die ich mit begleiten darf.
00:33:03: Wir werden nachdem mehr unsere Webseite lossehen und launchen zum einen natürlich darum, den Status quo zu erheben und fachgerecht in die Öffentlichkeit zu kommunizieren.
00:33:15: Aber mir ist es ganz wichtig dort in Interaktion mit der immer breiten Masse zu treten und Menschen das Gefühl zu vermitteln dass man ihre Haltung, ihre Lebensrealität eben nicht instrumentalisiert über so ein groß angelegtes Forschungsprojekt sondern dass man wirklich intrinsisch geprägtes Interesse daran hat, diese Menschen zu inkludieren in den Angeboten die sich hoffentlich dann in den nächsten Jahren entwickeln und einen Beitrag dazu zu leisten auch diese Stigmatisierung wegzubekommen damit gleichgeschlechtliche Paare Frauen auch weiterhin gynäkologische Angebote nutzen.
00:33:58: Auch wenn dann Familienplanung vielleicht überhaupt kein Thema ist in dieser Partnerschaft.
00:34:05: aber Da müssen kommunikative Wege gefunden werden.
00:34:10: Ob sich das so weit ausweiten lässt, dass es auch auf digitales Anwendbar ist?
00:34:17: Dass man als Mensch gerne mit diesen Technologien interagiert und nicht nur GPD fragt wie man das Krankheitsbild ... zu bewerten hat.
00:34:28: Das ist halt so.
00:34:29: die große Frage, auf der einen Seite finde ich das sehr positiv dass die Menschen immer mehr ihre Gesundheitsversorgung durch digitale Angebote in die eigenen Hände nehmen.
00:34:39: Auf der anderen Seite ist es aber auch eine ganz große Gefahr dahinter.
00:34:43: wenn zum Einen auch TATIBT und andere LLMAMS Datenlücken reproduzieren, Bayes reproduziert dann kann Der prompt, dass Engineering noch so großartig sein in der Anfrage.
00:34:59: Dann hebelt es uns aus durch die unzureichende Datenlage und auch das ist etwas was man draußen wirklich verstanden haben muss.
00:35:08: Und es kann nur im Gesamtzusammenspiel funktionieren digitales als add-on für eine faire und gleichberechtigte Grundversorgung.
00:35:17: Wunderbar!
00:35:18: Jetzt hast du über Jahre hinweg in NRW jetzt im Bund natürlich immer viel mit Startups, mit Innovation zu tun gehabt.
00:35:27: Letzte Frage jetzt auch an dich wenn die Startups das hören was würdest du oder eine Gründerin oder jemand der das einfach hört und schon Ideen im Kopf haben?
00:35:36: Was würdest
00:35:37: Du
00:35:38: so jemandem auf den Weg geben?
00:35:40: Denkt geschlechtssensible behaltet euch wirklich diesen Impuls out of the box zu denken aber schaut doch ganz genau darauf welche Forschungsvorhaben es gibt und vernetzt euch mit diesen Forschungsvorgaben.
00:35:55: Denn in unserem Fall bietet das die enorme Chance, über Universitäten in Berlin und Kreisfallt und auch letztendlich in Hamburg Einblicke in Daten-, in Kommunikation- und geschlechtersensibles Produktdesign zu nehmen – und das ist fundamental!
00:36:13: In NRW habe ich so viele großartige Innovationen mitbegleitet Die scheiterten aber letztendlich dann an den Punkt in die Versorgung zu kommen, als klar war dass die Datengrundlage auf denen die KI-gestützten Technologien greifen eben nicht sauber ist.
00:36:33: Und das kann man vermeiden da kann man ganz früh ansetzen.
00:36:37: und auch so ein Forschungsvorhaben das lebt nicht im Close Shop von Fachexpertises, lebt im Dialog.
00:36:45: daher Mit den Beiratsfunktionen, die wir ins Leben gerufen haben ist der erste Austausch mit der Start-up Community gegeben.
00:36:53: Verknüpft euch mit diesen Menschen, die dahinter stehen bleibt neugierig und fragt nach und fordert Datenlage Kommunikationsexpertise und auch für schlechter sensibles Design im Kontext.
00:37:07: Wunderbar!
00:37:08: Ich wünsche dir viel Erfolg beim Projekt bei der weiteren Umsetzung.
00:37:12: Ich mache mir gar keine Sorgen, so wie ich dich kennengelernt habe.
00:37:15: Wünsche aber trotzdem viel Kraft und viel Nerven weil es ist zum einen ein sehr wichtiges Thema.
00:37:20: Ein sehr spezielles Thema, sehr viel Aufklärungsarbeit wird auch manchmal vielleicht auch Mauern geben die man erst durchbrechen muss.
00:37:27: Ich bin auch gespannt auf die Homepage wenn sie gelaut ist.
00:37:29: da werden wir sicherlich dann im Nachgang auch noch mal sprechen nach den ersten Wochen.
00:37:34: und ja ich wünsch dir erstmal heute oder der nächsten Tag auf dem DEMEA sehr gute Gespräche mit deinen Partnern.
00:37:41: Sagt Danke für ein sehr intensives Gespräch und zu einem super wichtigen Thema.
00:37:47: Und ja, freue mich wenn wir weiter im Kontakt bleiben.
00:37:51: Danke deren
00:37:52: Ja Super.
00:37:53: Vielen Dank Matthias auch an dich.
00:37:56: der wichtigste Aufruft geht auf www.gendymed.net.
00:38:02: Wir haben einen sehr sperrigen Forschungsnamen gewählt.
00:38:05: Man kann sich das ein bisschen herleiten.
00:38:07: Wir sind das Netzwerk Für geschlechtergerechte Diversitätsmedizin, also GENDYMEDNET.
00:38:16: Ich laufe mal mit meinem Beutel hier durch die Gegend um ein bisschen auch über die Visualisierung uns dann in die breite Öffentlichkeit zu tragen auf www.gendymednet.com.
00:38:30: Die Seite ist ja noch nicht live.
00:38:32: Wir haben ganz viele unter dem Domains uns gesichert, das heißt ihr könnt euch eigentlich gar nicht verfehlen und da werden wir dann als ersten großen Content sicherlich auch deinen Podcast mit abgeben.
00:38:42: Aber gute!
00:38:43: Mit sperrigen Namen kennst du dich aus?
00:38:45: Ich sag nur Digi-Start-Helfe-NRW, ne?
00:38:47: DigiHelftart.NRw.
00:38:50: Geht so weiter.
00:38:51: also du bleibst dir treu am Ende des Tages und ganz klar... Wir packen natürlich die Homepage In die Show Notes.
00:38:58: Wir packen dein Profil in die Show Note, so dass jemand, der das hört direkt mit dir in den Kontakt treten kann weil du hast ja gesagt wichtig ist für Netzdurch mit den Menschen vor der des eingehenden Austausch.
00:39:09: Das packen wir auf jeden Fall im Podcast und in die show notes.
00:39:11: dann hast Du auch die richtige Ruhe.
00:39:14: älternd runter alles gut Dann kann sich keiner mehr rausreden, dass er dich und euch nicht gefunden hat.
00:39:20: Und ich sag nochmal Danke fürs Gespräch freue mich und bin gespannt wie geht es Ganze weitergeht.
00:39:27: Viel Spaß auf der Demea und danke für deine Zeit.
00:39:29: Ja, danke lieber Matthias!
00:39:30: Und da draußen... Ich bin nicht wichtig aber das Netzwerk was ich mitbringe, dass ist wichtig.
00:39:35: kommt es euch an bis dahin.
00:39:37: Tschüss!
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