RHC 086: Wie digitale Assistenz die Pflege deutlich entlasten kann
Shownotes
Pflegekräfte tragen eine enorme Verantwortung, können aber nicht rund um die Uhr in jedem Zimmer präsent sein. Gleichzeitig beanspruchen Dokumentation, Kontrollgänge und organisatorische Aufgaben einen erheblichen Teil ihres Arbeitsalltags.
Wie kann Technologie hier unterstützen, ohne zusätzliche Komplexität zu erzeugen?
In dieser Folge von Rocketing Healthcare spricht Matthias mit Dr. Fabian Degenhart, COO und Co-Founder von Carechamp. Das österreichische Unternehmen entwickelt ein modulares digitales Pflegeassistenzsystem, das unterschiedliche Sensoren, Rufanlagen, Alarmserver und Pflegedokumentation auf einer Plattform miteinander verbindet.
Werbepartner der Episode:
- Forschungssymposium Metaverse meets Health der Fernuni Hagen -> https://www.fernuni-hagen.de/forschung/schwerpunkte/abd/forschung/metaversehealth/metaversehealth2026.shtml
KEY TAKEAWAYS
- Erfolgreiche Pflegetechnologie sollte sich in bestehende Abläufe integrieren, statt zusätzliche Apps und Bedienaufwand zu erzeugen.
- Kontaktlose Sensorik kann relevante Veränderungen erkennen und Pflegekräfte über ihre gewohnten Systeme informieren.
- Digitale Assistenz soll professionelle Entscheidungen unterstützen, nicht ersetzen.
- Change Management und interne Multiplikatoren sind für die Einführung mindestens so wichtig wie die technische Schnittstelle.
- Der Erfolg von Pflegedigitalisierung sollte daran gemessen werden, wie viel Zeit sie für persönliche Pflege zurückgibt.
Über den Gast der Folge:
Dr. Fabian Degenhart ist COO und Co-Founder von Carechamp. Zuvor verantwortete er als CTO die technische Entwicklung des digitalen Pflegeassistenzsystems.
Vor der Gründung arbeitete er unter anderem mit Sensorik in der Automobilindustrie. Bei Carechamp verbindet er diese technische Erfahrung mit dem Ziel, Pflegekräfte zu entlasten und die Sicherheit von Menschen mit Pflegebedarf zu verbessern.
Links zur Episode: Webseite von Carechamp -> https://carechamp.eu/de/ Dr. Fabian Degenhart auf LinkedIn -> https://www.linkedin.com/in/dr-fabian-degenhart-a3b24890/
Noch mehr Rocketing Healthcare?*
- Rocketing Healthcare auf Linkedin -> https://www.linkedin.com/company/100336833
- Peter auf Linkedin -> https://www.linkedin.com/in/petergeorglutsch/
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Transkript anzeigen
00:00:00: Bevor wir in eine neue, superspannende Episode des RacketingHevker Podcasts chatten.
00:00:05: noch ein kleiner Hinweis.
00:00:06: Wie verändern VR, AR und künstliche Intelligenz die Gesundheitsversorgung von morgen?
00:00:12: Wer sich diese Fragen schon mal gestellt hatte, der sollte in jedem Fall beim dritten Forschungssymposium Metaverse Mids Health am neunundzwanzigsten September zwanzig sechsundzwantig an der Fern Uni Hagen vorbeischauen.
00:00:23: Hier treffen Wissenschaft und Praxis aufeinander mit spannenden Keynotes, aktuellen Forschungs- und Pilotprojekten einer interaktiven Ausstellung.
00:00:32: Und natürlich jede Menge Raum für Networking und einen Austausch rund um das spannende Thema.
00:00:37: Metaverse könnt ihr in der Fernuni Hagen am neunundzwanzigsten September XXVI erleben.
00:00:43: Die weiteren Informationen und den Link zur Anmeldung findet in den Shownotes.
00:00:47: die Anmeltung ist noch bis zum elften September möglich.
00:00:50: also Gas geben in Hagen vorbei schauen!
00:00:53: und die Zukunftstechnologie Metaverse in der Gesundheitswirtschaft erleben.
00:01:10: Herzlich Willkommen zu einer neuen RocketinHealth Podcast Episode!
00:01:13: Und heute begrüße ich den Fabian Degenhardt, seines Zeichens Co-Founder & COO bei Kerchamp.
00:01:20: Fabian schön dass du Zeit gefunden hast.
00:01:21: erstmal herzlich willkommen bei Rocketin Health Care.
00:01:23: Hallo
00:01:24: freut mich sehr hier zu sein.
00:01:25: Ja was Kerchamps macht was eure Lösung ist das sprechen wir später dazu.
00:01:30: Bevor wir jetzt immer reingehen in die Lösung und wie gesagt welches Problem ihr beschreibt, ist es immer ein bisschen wichtig zu verstehen mit wem spreche ich denn oder sprechen wir im Podcast.
00:01:39: Und deswegen auch immer die Frage zum Start weg Was müssen die Zuhörer über Fabian Degen haben?
00:01:45: Missen außerhalb der Arbeitswelt.
00:01:47: Gibt es irgendwelche Dinge, die mit uns teilen möchtest?
00:01:50: Kannst du das zeichnen und mich aus?
00:01:52: Das ist mir wichtig!
00:01:53: Das sind Hobbys etc.
00:01:55: Das wäre gerade schon gesagt bei meinem Titel dass ich COO vom Kerchampf bin.
00:02:00: Wichtig zu wissen vorher also bis vor circa einem Jahr war meine Rolle noch CTO.
00:02:06: Und das trifft gut.
00:02:07: im Herzen bin ich nur atmenbegeistert von jeder Form von technischen System Und das begleitet mich vor allem außerhalb der Arbeitswelt ist aber natürlich auch in einem Job, wo man technisches System entwickelt sehr hilfreich.
00:02:20: Okay,
00:02:20: d.h.,
00:02:20: also beschäftigst dich viel einfach mit... hast ja eh in die heutige Zeit das ganze Thema.
00:02:26: Also wir sind jetzt in der Transformation und viele vergleichen sich damals ... mit der Industrialisierung, so ähnlich jetzt in Richtung KI.
00:02:34: Das heißt du bist da sehr viel auch privat unterwegs und beschäftigt sich außerhalb deiner Rolle...
00:02:39: Auf jeden Fall ja!
00:02:40: Mit großer Begeisterung.
00:02:41: Okay, wunderbar.
00:02:43: Du hast gerade schon gesagt,... ...dass du vorher eine andere Rolle hattest bei Kerchamp.
00:02:47: Und da ist aber die Frage bevor du oder bevor Kercham gegründet worden ist.
00:02:52: Also wenn ich es richtig eroiert habe, ist es April einundzwanzig also etwas mehr wie fünf Jahre.
00:02:59: Hast du ja in anderen... Bereichen in anderen Jobs, in anderen Firmen schon Erfahrung sammelt.
00:03:05: Gibt es jetzt einen ausschlaggebenden Punkt dann Kertschimm zu gründen oder ist es eher so eine Journey gewesen wo klar war am Ende steht die Gründung und das wird dann halt Kertchim?
00:03:15: Also
00:03:15: es war schon ein ausschlaggebender Punkt wobei der eigentlich hauptsächlich von meinem Mitgründer und Freund Chris kam damals auch nicht zukam und die Idee dazu aufgrund vom Vorfall in seinem familiären Umfeld hatte bei dem nachts im Pflegeheim jemandem gestürzt ist, auf den Kopf gefallen und in der Folge dann auch gestorben ist.
00:03:35: Und ja das hat mich damals schon sofort gepackt und für mich persönlich die Inspiration zu sagen mit meinem technischen Listen und meiner Expertise will ich dazu beitragen, die Plattformen zu bauen, die jetzt heute eben entsprechend auch unser Produkt ist um da zu weit zu tragen die Situation in der Pflege zu verbessern.
00:03:52: Okay wunderbar wir gehen gleich nochmal ganz ganz Mach man deep dive ins Produkt, bevor wir übergehen.
00:03:59: Du kommst aus einer anderen Richtung bist jetzt in der Pflege gelandet am Ende des Tages wenn man so drauf schaut die Erfahrung die du in der Vergangenheit dann gesammelt hast mit gerade auch klar aus der technischen Seite.
00:04:12: Was hatte ich aber trotzdem auf der einen Seite überrascht?
00:04:15: Und was hat dir aber positiv geholfen mit deiner Erfahrung vorher, weil ich würde überhaupt ein Healthcare und ein Care ist ja nochmal ein spezieller Bereich.
00:04:23: Gibt es da so diese Gegenspiele und sagst das hätte ich gar nicht erwartet?
00:04:26: Das andere war cool dass ich die Erfahrung hatte.
00:04:29: Überrascht hat mich schon mal ganz grundlegender Ebene die technischen Systeme, die Technologie verwendet wird dann doch sehr ähnlich und das gleiche ist.
00:04:39: Ich habe vorhanden der Automobilindustrie gearbeitet, hab dort auch tatsächlich mit Sensore gearbeitet was ja auch Teil von unserem Produkt heute ist und die grundlegenden Sensorikmodule, Mechanismen usw.
00:04:52: waren dann noch sehr ähnlich.
00:04:54: was mich durchaus überrascht hat, dass es in so unterschiedlichen Branchen dann doch der Fall ist.
00:04:59: Das hört man aber tatsächlich öfters immer wieder und wenn man genau hinschaut... Wobei das ist glaube ich eine logische Konsequenz weil du hast ja am Anfang gesagt, du beschäftigst dich ja außerhalb auch deiner Rolle bei Kerchamp eben mit dem Thema und des Themas KI insbesondere und auch Sensorik und findet inzwischen in so vielen Branchen oder hat Einzug gehalten und ich finde auch gefühlt es vermischt sich so ein bisschen.
00:05:25: Also, es ist leichter von außen wenn man einen technischen Hintergrund hat wie du reinzukommen wie noch vor ein paar Jahren.
00:05:31: da war das so geschlossener Zirkels, so wird ich's behaupten.
00:05:35: Ja, das sehe ich auch so.
00:05:36: also gerade KI ist natürlich irgendwie für alle Branchen relevant aber tatsächlich wirklich auf der Sensoregebene dann so, dass die Module genau die gleichen sind und nur die Applikationen, die letztendlich oben draufgesetzt wird, natürlich sich stark unterscheidet.
00:05:51: Aber dadurch trotzdem in hohem Maße eine Ähnlichkeit, eine Überschneidung vorhanden ist.
00:05:56: Okay!
00:05:56: Jetzt lass uns rübergehen in die Lösung.
00:05:58: Du hast ja schon ein paar Mal gesagt, es ist halt ne Plattform, ihr arbeitet mit Sensorik.
00:06:02: Welches Problem?
00:06:03: Also du hast ja auch gesagt das da mit Gründer Chris einen persönlichen Vorfall hatte.
00:06:08: Das heißt beschreib mal kurz vielleicht nicht den Vorfall direkt, aber das Problem was mit dem Vorfall verbunden war und am Ende was ihr genau bei Kerchamp dann macht.
00:06:18: Ja also dass das Problem ganz grundlegend ist natürlich ein massiver Ressourcenkonflikt in der Pflege gepaart mit dadurch sich ergebenden blinden Flecken im Pflegeeinrichtungen.
00:06:33: Und das liest man ja auch immer wieder in allen Medien und hört, dass das Pflegekräfte eine enorme Verantwortung tragen für die ganzen pflegebedürftigen Menschen.
00:06:41: Aber einfach nicht in der Lage sind natürlich vierundzwanzig sieben überall zu sein alles mitzubekommen und dann auch direkt da drauf zureagieren.
00:06:49: Wenn dann wie im persönlichen Vorfall den ich eingangs gesagt hatte nachts wenn man stürzt, wird es halt im schlimmsten Fall erst drei Stunden später beim nächsten Rundgang bemerkt.
00:06:59: So lange liegt die Person dann auf dem Boden bis sie Hilfe bekommt.
00:07:02: Und das zweite Thema ist, dass Pflegekräfte natürlich extrem viel mit Aufgaben belastet sind.
00:07:09: Wie beispielsweise Dokumentationen die einfach nur Zeit fressen aber am Ende nicht dem eigentlichen Beruf und das was die eigentliche Aufgabe ist nämlich der Pflege zugutekommen in starker Form eine psychische Belastung ist.
00:07:23: Und genau da haben wir eben angesetzt zu sagen, wir bauen diese Plattform als modulares digitales Assistenzsystem und das soll im Prinzip zum einen wie ein unsichtbares Sicherheitsnetz im Hintergrund in den Pflegezimmern fungieren um Pflegekräfte auf relevante Dinge aufmerksam zu machen aber gleichzeitig auch in der Pflege entlasten um ja Pflegekraft wieder mehr Zeit zu geben.
00:07:49: Wird das was eigentlich Kern der Pflege ist?
00:07:51: Ja.
00:07:53: Das hört man immer wieder, wenn es um die Lösung geht und dann die Hände wieder in die Pflege zu kriegen.
00:07:58: Da vielleicht noch mal bevor wir noch stärker nochmal in die Lösung reingehen weil da tun sie einfach ein paar Fragen auf.
00:08:04: Es geistern ja Sozialen rum.
00:08:05: so dreißig Prozent sind der Pflegetätigkeit einer Pflegekraft mit Dokumentation verbunden.
00:08:12: also manche sagen vierzig Prozent aber ich glaube so dreizig Prozent also ungefähr ein Drittel des Arbeits Alltages ist damit verbracht.
00:08:21: Habt ihr die Erfahrung auch gemacht?
00:08:22: Kannst du die Zahl so ein bisschen teilen, unterstützen oder hast Du andere Zahlen?
00:08:26: Habt Ihr andere Zahlen dazu?
00:08:28: Ja also es ist natürlich vor allem in Gesprächen mit Pflegekasten und Personen aus der Pflege, die direkt wirklich in der Pfleger arbeiten sodass man diese Einschätzungen immer wieder mitbekommt.
00:08:41: Und das ist auch unsere Erfahrung, dass das am Ende sich in dem Raten dreißig bis vierzig Prozent abspielt was Pflegekräfte selbst sagen wieviel Zeit sie letztendlich damit verbringen und zu dokumentieren.
00:08:52: Okay also dann lass uns jetzt mal reingucken in Kerchamp selber.
00:08:57: Wie muss ich mir das vorstellen?
00:08:58: Also lasst uns mal die Praxis gehen!
00:08:59: Ich habe eine Pflegeeinrichtung.
00:09:01: Fabian ruft an, oder Chris ruft und sagt so hier wir sind Kerchamp.
00:09:06: Wir entlasten deine Pflegekräfte um dreißig vierzig Prozent.
00:09:09: Wir lösen das Problem nicht die USPs dahinter.
00:09:13: wie ist dann der Ablauf?
00:09:14: Wie funktioniert es denn?
00:09:15: Wie muss ich mir das auch vorstellen vielleicht auch als Pflegekraft nicht vielleicht als Leitung sondern auch als pflegekraft selber.
00:09:21: wie funktioniert?
00:09:21: Kerchamps gibt uns damals eine Journey.
00:09:24: dass man sich das vorstellen kann
00:09:25: also immer auf die Journey einzugehen ist es denke ich immer ganz gut zu beschreiben wie denn so ein bisschen der Status quo aussieht.
00:09:31: Und da ist es ebenso, dass was irgendwie Hilfsmittel oder Assistenz letztendlich angeht, was heute eine Pflegekraft bekannt ist und in gewisser Form verwendet wird.
00:09:40: Produkte sind die nur in sehr geringem Maße eine Entdelegensbesitz.
00:09:45: Das sind beispielsweise Sensormatten.
00:09:47: Die vorm Bett liegen wenn da jemand drauf steht wird alarmiert.
00:09:50: aber diese Produkte haben eben sehr große Nachteile.
00:09:54: Ja das geht geht los damit, dass es stolper fallen sein können dass pflegebedürftige Menschen beim dritten Mal, wenn sie auf diese große Orgene Mathe treten und zehn Sekunden später die Pflegekraft im Zimmer steht.
00:10:06: Dann auch noch lernen und sagen das will ich eigentlich nicht.
00:10:09: uns sehr kreative Wege finden um da drum herum zu laufen oder Notrufknöpfe, die aber manuell bedient werden müssen.
00:10:17: Und wenn die Person eben gestürzt ist und zwar wird es fall nicht mehr dorthin kommt oder ohnmächtig ist einerlei Wert besitzen Und das ist immer auch in der Erklärung ein guter Einstiegspunkt zu sagen, wo unterscheiden wir uns und wo liegen da die Mehrwerte?
00:10:30: Weil unsere Plattform so aufgebaut ist dass sie letztendlich jede Form von Sensorik sich hinein integrieren lässt.
00:10:37: Das heißt die Sensoren sind im Prinzip eher mittels dem Zweck um das zu erreichen was wir erreichen wollen.
00:10:43: aber sie sind alle eben intelligent arbeiten im Hintergrund, ohne dass sie in irgendeiner Form bedient werden müssen.
00:10:49: Und was auch immer ganz wichtig ist aus privatsphäre Schutz ohne Kameras und ohne Mikrofone.
00:10:55: Diese Sensoren werden dann im Prinzip in dem Pflegezimmer installiert und machen das Pflegezimmer intelligent.
00:11:00: Das heißt, Pflegekraft hat eine Möglichkeit für jedes Zimmer auch ganz individuell festzulegen und zu konfigurieren, was es je nach Profil-Gesundheitszustand
00:11:11: etc.,
00:11:12: das Bewohner, dass sich dort befindet relevant für mich zu erfahren.
00:11:16: Will ich quasi schon wenn die Person sich im Bett auch nur aufrichtet alarmiert werden um dann dort direkt zu unterstützen und Stürze zu verhindern weil Personen im Zweifelsfall noch recht schnell sich aus dem Bett bewegen können aber dann eben auch schnell stürzen?
00:11:31: oder reicht es als Sicherheitsnetz zu sagen die Person darf aufstehen auf Toilette gehen und erst nach zehn Minuten wenn sie nicht ins Bett zurück gehört will ich informiert werden.
00:11:41: So haben wir da eben sehr viele individuelle Möglichkeiten und bewegen uns vor allem im Bereich ja Sprurzprävention, Sprurzerkennung aber auch in der Prävention anderer Dinge.
00:11:54: Diese ganzen Themen, die in irgendeiner Form relevant sind und da ist eben der ganz große Schiff dazu diese Systeme zu meinen Intelligenz machen.
00:12:03: Und stark auf Prävention zu setzen und nicht nur Dinge zu erkennen wenn sie bereits passiert sind und erst dann zu reagieren.
00:12:09: Okay bedeutet aber ihr stellt die Plattform zur Verfügung also die klassische Cyber Software Lösung?
00:12:15: Wenn jetzt ein Haus eine Einrichtung schon verschiedene Module hat im Bereich Sensorik und so weiter.
00:12:22: Das könnt ihr jederzeit integrieren, ihr hättet aber auch die Optionen entsprechende Sensorik mitzubringen wenn sowas nicht da ist.
00:12:28: oder wie muss man sich das vorstellen?
00:12:30: Ja
00:12:30: also wir sind schon ein Gesamtlösungsanbieter d.h.
00:12:33: Hunde der bei uns etwas einkauft kauft die Plattform aber auch alle Sensoren direkt über uns die eben dazu notwendig sind unter System dann zu nutzen.
00:12:42: weil wir setzen uns ganz stark für Interoperabilität und Schnittstellen ein und weg von Datensilos.
00:12:48: Wir hatten das auch schon, dass Kunden eine Einzelösung als ein Einsatz hatten.
00:12:53: Unsere Lösungen dann bei sich einsetzen wollten und wir die Sitzsätze insorek integrierten das eben alles über unsere Plattform laufen kann.
00:13:02: Vielleicht noch eine Frage zum Thema Sturz, weil du sagst ja, was sei zu diese All-in-Wollen-Lösung nachher oder der Anbieter und der Dienstleister?
00:13:10: Beim Thema Stutzprophylaxe passiert sehr viel.
00:13:13: aus meiner persönlichen Wahrnehmung gibt es sehr viele verschiedene Ansätze.
00:13:17: Vor allem das Thema Datenschutz hast du vorhin auch schon angesprochen.
00:13:20: Diese Personendaten auf der einen Seite habe ich natürlich den Patienten und Bewohner im Zimmer und konfiguriere das über euch aber gleichzeitig geht's ja auch darum die die Personendate zu schützen.
00:13:30: Gibt's da gerade irgendwie so eine Lösung, wo ihr sagt die Favorisiert ja ohne jetzt irgendwie hier Werbung zu machen.
00:13:36: Aber ich glaube also aus dem Gefühl raus mein persönliches Gefühl deswegen frage ich es so nach ist Es kommen ganz viele diese Themen.
00:13:42: Sturzpropilaxe sind auch einen Kostentreiber mit den ganzen Kosten dahinter und so weiter und sofort Mit den mit den Folgebehandlungen was er wie das System auch belastet.
00:13:51: Da reden wir nicht nur von der Entlastung der Pflege sondern wir reden auch vom Kosten im System.
00:13:56: Gibt es eine Lösung, vielleicht auch ohne Namen zu nehmen?
00:13:58: Wo ihr gerade paar vervisiert wer sagt.
00:14:00: Die ist eben anders wie die Sturzmarken.
00:14:02: Vielleicht nicht zu hundert Prozent aber zu fünf und neunzig Prozent treffsicherer in Anführungszeichen was Stürze angeht, was Verletzungen angeht etc.
00:14:09: Also ich denke die kontaktlose Sensorik ist einfach deutlich zuverlässiger.
00:14:14: da gibt's verschiedene Technologien Info oder
00:14:17: etc.,
00:14:17: die alle ihre Eigenheiten und Vornachteile haben.
00:14:21: am Ende natürlich auch immer irgendwie eine Preisfrage was auch mit rein spielt Aber dadurch allein die Tatsache, dass sie eben im Zimmer irgendwo ein Wand oder Decke installiert sind und quasi nicht umgangen werden können indem man eben nicht auf diese orangene Matte drauftritt.
00:14:37: Und auch nicht irgendwie ein Kabel rausgezogen werden kann und dann funktioniert es jetzt nicht mehr.
00:14:43: Das erhöht die Zuverlässigkeit schon so stark.
00:14:46: das ist wirklich einen riesigen Mehrwert gegenüber dem sage ich mal vorher da gewesen, ein System darstellt und dementsprechend auch einfach deutlich sicherer funktioniert.
00:14:56: Ja okay ich denke es ist sicherlich eine Größe der Einrichtung wo man sagt auch vom Kostenfaktor her das gibt's sicherlich von den Gegebenheiten.
00:15:04: also das beleuchtet ihr alles im Gespräch mit den Kunden.
00:15:07: Zielkunden sind dann bei euch klar stationär und überwiegend so stationäre Pflegeeinrichtungen genau.
00:15:13: und dann besprechen wir das und schaut euch an was gibt sein Infrastruktur Damals?
00:15:18: vielleicht noch eine Frage scheitert es oftmals auch bei der Installation einem klassisch vernünftig gängigen WLAN?
00:15:25: oder ist das inzwischen so das kleinere Problem?
00:15:28: Weil man hat früher in der Vergangenheit immer wieder gehört, dass das ein Thema ist.
00:15:31: Dass die Technik-Technik da ist also die Basics um sowas zu installieren.
00:15:34: hat sich das gewandelt?
00:15:36: Also das ist gerade Gerichtigerweise gesagt, Fokus ist natürlich irgendwie der stationäre Pflegeeinrichtungen.
00:15:43: Wir sind aber auch in Krankenhäusern und mehr ambulanten Wohnformen wie betreut im Wohnen.
00:15:49: breit gefasst unterwegs.
00:15:51: Da unterscheiden sich natürlich immer so ein bisschen die Painpoints und die Anwendungsfälle, aber grundlegend lässt sich die Technologie und unsere Plattform gleichermaßen in allen diesen Bereichen einsetzen.
00:16:01: das vielleicht noch mal kurz als Info bezüglich des WLANs ist tatsächlich eine sehr gute Frage und es ist so dass wie du es auch gerade gesagt hast also als wir vor knapp sechs Jahren angefangen haben war das noch deutlich mehr ein Thema Wirklich eine Hürde auch in den Köpfen der Leute, das sie gesagt haben.
00:16:23: Sie können sich nicht vorstellen dass das jemals funktionieren wird aber das hat sich tatsächlich in der Zeit sehr gewandelt und mittlerweile kommt es kaum noch vor dass in irgendeiner Form ein Hindernis für den Projekt darstellt, wenn das meistens so ist.
00:16:37: Dass es den Leuten bewusst ist und sie sowieso quasi auf dem Plan haben einen flächendeckendes WLAN.
00:16:43: Das ist ja das Entscheidende, dass nicht nur am Stützpunkt irgendwie ein WLAN Access Point hängt sondern quasi wirklich an der ganzen Einrichtung dann auch flächendeckelndes Verhandeln ist.
00:16:53: aber das ist oft auch ein Treiber und zusätzliches Argument zu sagen jetzt ist die Zeit, dass das wirklich umgesetzt wird.
00:17:01: Deswegen stellt es aus unserer Sicht heute in der Praxis keine wirkliche Hürde mehr dar, Projekte auch umzusetzen.
00:17:08: Jetzt haben wir den Anfang beschrieben wie die Blattpump funktioniert.
00:17:11: zum Beispiel gerade bleiben wir mal beim Thema Sturze.
00:17:14: Das stürzt jetzt hier mal ein bisschen eben zum Fall.
00:17:18: Es gibt einen Sturz.
00:17:21: Dann da die Journey, also bei euch mit eurer Blattform.
00:17:24: Das heißt ihr löst auch wieder über ein externes Tool den Alarm aus oder macht das die App selber?
00:17:30: Oder die Lösung, die ihr angeboten... Also kehrt schon selber.
00:17:33: Wie sieht es aus?
00:17:33: wie bekommt die Pflegekraft die Info?
00:17:35: Das ist tatsächlich eine sehr spannende Frage und da haben wir zu Beginn als wir die Strategie für unser Produkt festgelegt haben, sehr viel Arbeit reingesteckt dass das zu entscheiden letztendlich mit dem Ergebnis, dass uns der Großteil der Pflegekräfte gesagt hat sie wollen keine zusätzlichen Apps.
00:17:52: Sie sind schon so überladen mit Systemen die sie in ihrem Pflegealltag bedienen müssen das jede App die zusätzlich dazu kommt die Schulungsaufwand erfordert einfach eine große Hürde in der Akzeptanz darstellt.
00:18:05: Deswegen haben wir von Anfang an, wie ich es gerade auch schon gesagt habe sehr viel Wert darauf gelegt, Schnittstellen zu entwickeln und zu sagen also mit dem Mindset und der klaren Aussage zur Kunden gehen zu können.
00:18:16: Wir schauen unsere Bestandssysteme an Und dann integrieren wir uns da rein.
00:18:20: Das Wichtigste oder die beiden Wichtigsten sind einmal Von der Journey her wie du es gerade gesagt hast Lichtrufanlagen und Telefonanlagen Die eben hauptsächlich für dieses Thema Kommunikation von Meldungen, auf die in irgendeiner Form reagiert werden muss.
00:18:35: Einfach ja das gängige Kommunikationsmittel ist.
00:18:40: Das heißt letztendlich wird dann wenn jetzt ein Sturz in einem Zimmer passiert dass genauso an die Pflegekraft kommuniziert wie wenn dem Bewohner auf den roten Knopf im Zimmer drückt und der Pflege Kraft darauf reagieren muss.
00:18:51: Wir haben da auch sehr viel Arbeit reingesteckt, dass in den Rufanlagen das immer mit Klartext angezeigt werden kann was denn da wirklich passiert ist?
00:19:01: Gerade nachts priorisieren kann.
00:19:03: Muss ich da jetzt sofort hinlaufen oder kann nicht die pflegere Maßnahme, die ich gerade durchführe noch beenden und dann erst im Nachgang in dem Zimmer vorbeischauen?
00:19:11: Das ist das eine.
00:19:12: Und das andere ist natürlich die Pflegedokumentation.
00:19:14: Er wird grad schon über den Aufwand gesprochen, der dahinter steckt einfach Dateninformationen Sturzprotokolle, Vitalwerte die wir erfasst haben dorthin zu übertragen um auch da eine Entlastung zu schaffen.
00:19:25: Bevor ich eigentlich schließt sich da jetzt eine direkte Frage an zur Schnittstellen Thematik und den Patienten also KISS und PVS'n.
00:19:33: aber ich habe nur eine kurze Frage um eine Verständnisfrage.
00:19:35: das heißt Über euer System kriegt die Pflegekraft auch eine Priorisierung, das heißt wenn auf einem Stockwerk in einer Station zwei Fälle sind dann kann unter Umständen die zeitgleichs sind oder nahe beieinander sind.
00:19:48: Kann auch ne Priorisierung erfolgen d.h.
00:19:51: also Patient A ist vielleicht stärker betroffen wie Patient B. da geht zum Leben und Tod das schafft ihr auch
00:19:57: Nein, also wir nehmen keine Entscheidungen ab.
00:20:00: Die Entscheidungen liegen immer bei der Pflegekraft am Ende was sie mit den Informationen tut aber werden sehr viel Wert darauf gelegt die Informationen, die wir übermitteln eben genauso zu übermittlen dass eine pflegekraft in der Lage ist auf Basis dieser Information dann eine Entscheidung zu treffen.
00:20:15: Okay okay dann habe ich es falsch verstanden.
00:20:16: tatsächlich er hat Verstand das ihr dann irgendwie sagt Prio eins im Notfall.
00:20:20: Aber ihr schafft aber eine entscheidungsgrundlage wo eine Pflege Kraft eben nicht wild in die Zimmerrennen, die Türen aufreist.
00:20:27: Sondern einfach aufgrund der Informationen, die vorliegen eine Entscheidung trifft, die dann nachher so steht aber es hilft ihr schneller vielleicht öfters die richtigen Entscheidungen zu treffen.
00:20:38: Ich drücke das mal so aus.
00:20:39: Das
00:20:39: fascht gut zusammen werden!
00:20:41: Thema Schnittstellen, da sind wir gerade stehen geblieben und das ist für mich immer so ein spannendes Thema.
00:20:46: Jetzt hast du ja vorhin gesagt ihr redet mit dem Kunden, ihr integriert bestehende Schnittstellen.
00:20:51: Ihr kümmert euch darum, ihr versucht Prozesse zu verstehen, zu integrieren also so wenig wie möglich die Steine umzutrehen auch die Akzeptanz zu haben.
00:20:58: Das glaube ich auch ein ganz wichtiger Punkt bevor der untergeht mit den Pflegekräften zu sprechen weil nur wenn sie Pflege Kräfte akzeptieren und den Nutzen erkennen und noch sagen um Gott das will schon wieder eine App dann funktioniert es auch.
00:21:10: Ich glaube, das ist aber inzwischen den meisten klar und ich, wobei es gibt immer noch Teams die nicht mit den Pflegekräften sprechen und erst entwickeln, aber ein anderes Thema würde jetzt hier den Rahmen sprengen.
00:21:21: Aber jetzt kommt die vielinteressantere Thematik und da bin ich mal gespannt wie ihr das gelöst habt.
00:21:25: Und zwar wenn jetzt diese Dokumentation erfolgt ins PVS, ins KISS.
00:21:31: Wie habt ihr das gehandelt?
00:21:32: War das ein großes Problem oder habt ihr da inzwischen Zeit?
00:21:35: hat er auf offene Ohren gestoßen und hat da weniger Probleme gehabt, wie man es landläufig immer wahrnimmt bei diesen großen Herstellern diese Schnittstelle zu bedienen und in die Systeme reinzukommen.
00:21:45: Tatsächlich
00:21:46: muss ich sagen das relativ große Offenheit geherrscht hat und wir da durchaus auch die Argumente hatten bzw.
00:21:55: diese Argumnte gesehen wurden was für ein mehrwertes Aussicht eines Dokumentationssystems bedeutet wenn man einfach ja, sage ich mal technologisch neuen und fortgeschritten intelligenten Systeme anbietet.
00:22:11: Und einen Kunden dann auch entsprechend den Mehrwert bietet das auch aus Sicht jetzt eines Dokumentationssystems gesagt werden kann.
00:22:18: Ja egal was ihr irgendwie in der Peripherie jetzt sage ich Mal Aus Sicht des Dokumentation Systems einsetzen wollt diese Dat mit unserem System interagieren wollen Das die größere Herausforderung liegt eher dass diese Schnittstellen eben nicht genormt sind deswegen immer in irgendeiner Form eigene Datenformate vorhanden sind.
00:22:36: Da wird natürlich mit halb sieben Feier irgendwie versucht auf einer gewissen Ebene, was zumindest das Datenformat angeht eine Vereinheitlichung zu schaffen.
00:22:47: aber wie dann die Schnittstelle an sich drum herum aussieht ist eben trotzdem nicht genormt.
00:22:52: also dass es immer der größere Aufwand, dass da einfach sage ich mal immer einzelne Entwicklungen notwendig sind war eigentlich immer sehr kooperativ und auch zielführend.
00:23:06: Das ist eine super Überleitung, als hätten wir das abgesprochen Fabian bringt mich zur nächsten Frage Ist tatsächlich diese Schnittstellenthematik eure größte Herausforderung oder gibt es gerade noch eine Herausforderung?
00:23:17: Oder vielleicht auch zwei, die über dem Thema stehen und euch grad mehr abverlangen wie jetzt eben dieses Schnittstellen thematik.
00:23:24: Gibt's da Themen weil klar Pflege das ganze System und so weiter alles sehr komplex in einem großen Umbruch.
00:23:30: Digitalisierung ist ein Riesenthema.
00:23:32: Weil bin ich jetzt mal gespannt ob es da noch was gibt.
00:23:36: Ja also die Schnittstellen sind natürlich nach Ausforderungen aber am Ende Ich sage mal, geht es da um technische Komplexität und die ist immer in irgendeiner Form handhabbar.
00:23:45: Was sicher auch Themen sind wird uns gerade schon gesprochen – das Change Management also dass Pflegepersonal einfach oftmals am Limit arbeitet und alles was neu eingeführt wird erst einmal als zusätzliche Belastung gesehen wird selbst wenn die damit verbundenen Neuerungen und die Unterstützung durchaus gewünscht sind und auch dankend angenommen werden.
00:24:08: Aber es ist eben dann trotzdem oftmals eine Neuheit, mit solchen digitalen System zu arbeiten für jetzt die einzelnen Pflegekräfte tatsächlich und das erfordert einfach bei der Einführung sehr viel Sensibilität, Empathie, gute Schulungen.
00:24:22: Und da legen wir großen Wert drauf.
00:24:24: aber das ist eben ganz wichtig dafür um das auch zu tun.
00:24:28: und da Energie reinzustecken leistet einen großen Beitrag dazu, Projekte erfolgreich durchzuführen.
00:24:36: Das ist sicher was, das einfach immer eine Herausforderung ist.
00:24:40: Da entsprechend auch sensibel mit umzugehen.
00:24:44: Ein anderes Thema denke ich mal so eher auf Gesamtunternehmensebene sind immer... Das hört und liest man ja auch oft die Entscheidungszyklen im Pflegebereich an, dass aufgrund vom finanziellen Druck einfach oftmals Entscheidungen nicht sonderlich schnell getroffen werden.
00:25:01: Und das ist natürlich immer in irgendeiner Form der Herausforderung.
00:25:04: Ich wollte grad sagen Wir können es ja positiv herausstellen.
00:25:07: Also manche Entscheidungen im Healthcare brauchen zwar länger, aber da auch nicht so lange wie in der Politik.
00:25:11: So ein anderes Thema an dem.
00:25:15: Genau.
00:25:16: Aber du hast gerade angesprochen und das wird mir auch noch mal interessieren dieses Onboarding klar?
00:25:20: Ihr sprecht erst einmal mit den Einkäufern, mit den Entscheidern.
00:25:22: Das haben wir die Frage wer ist da verantwortlicher, dass er auch immer den richtigen zu finden oder die Richtige zu finden.
00:25:28: Klar, die IT ist sicherlich euer primärer Ansprechpartner wenn es um die Schnittschläden geht.
00:25:33: Wie du hast gerade so mal kurz das Wort Schulungen angesprochen, aber gibt da vielleicht nochmal einen kurzen Einblick wie dieses Onboarding funktioniert von den einzelnen Kräften?
00:25:41: Weil ich persönlich finde.
00:25:43: Das ist einer der wichtigsten Hebel am Ende um erfolgreich zu sein haben wir vorhin auch schon darüber gesprochen.
00:25:48: Wie läuft es bei euch ab?
00:25:50: also implementiert Schulung habt ihr auch ein First Level Support dahinter liefert ihr das ab oder befähigt ihr die Einrichtung selber?
00:25:57: Wie muss man sich das vorstellen wenn jetzt jemand zuhört und sagt für nicht spannend wäre was für unsere Einrichtungen?
00:26:02: ja Dann hast du jetzt die Chance zu pitchen, wie es funktioniert.
00:26:06: Also ich denke das ist immer ganz wichtig, möglichst viele Entscheidungen vor Ort selbst treffen zu können als Pflegeeinrichtung.
00:26:13: Das erhöht die Transparenz von einem System und kriegt maßgeblich dazu bei dass auch die Verantwortung übernommen wird und der Wille selbst entsteht das System so zu nutzen, dass es den meisten Mehrwert bietet.
00:26:29: Und in der Regel sieht daher unser Onboarding so aus, dass wir vor Ort eine gewisse Anzahl, weil an der Regel ein bis zwei Personen pro Wohnbereich als Kertschamp-Lotsen installieren.
00:26:40: Die wirklich auch intern als Ansprechpartner dienen die selbst, die Motivation und auch die Begeisterung vielleicht auch so'n bisschen für Technik haben.
00:26:48: um zu sagen da will ich mich tiefergehend miteinander setzen und wenn man dann diese Person, diese Kertschaemplotsen vor Ort hat, die das weiter tragen die Fragen von Kolleginnen und Kollegen auch vor Ort direkt mal beantworten können, dann ist das ein maßgeblicher Hebel dazu erfolgreicher Projekte durchzuführen.
00:27:09: Und während sage ich mal die Breite eher eine kurze Schulung erhält, wo jetzt nicht auch viel erlernt werden muss sondern wirklich eher Information da ist, werden diese CAT-Champelots natürlich ein bisschen mehr... darauf geschult, wie das System auch zu bedienen ist.
00:27:26: Wie Einstellungen vorgenommen werden können?
00:27:28: Dass eben wie es vorhin auch schon gesagt hatte individuelle Bewohnerinnen oder Bewohner genau die richtigen Meldung kommen.
00:27:34: Genau so handhaben wir das darin.
00:27:37: Da vielleicht noch eine ergänzende Frage habt ihr die Erfahrung gemacht jetzt über die Jahre wo ihr unterwegs seid dass gerade auch dieses Thema auch für ein... Wir haben immer das Thema Fachkräftemangel und dass so eine Lösung wie Kerchamp dann nachdem's läuft und funktioniert.
00:27:53: Ich sage jetzt mal zusätzliches Argument in der Personalgewinnung, wenn es A eingesetzt wird.
00:27:59: Habt ihr die Erfahrung auch gemacht?
00:28:00: Dass sie also nicht nur die Versorgung verbessert, die Prozesse verbessert und Pflege entlastet sondern das HRA sagt okay wir sind ein moderner Unternehmen.
00:28:08: wie arbeiten zum Beispiel mit Kerchamp etc.
00:28:11: zusammen und haben digitale Lösung.
00:28:13: ist das inzwischen auch ein Treiber?
00:28:15: Tatsächlich ja absolut!
00:28:17: Also wir haben Kunden wo eine Einrichtungsleitung ganz spezifisch als Hauptargument gesagt hat, ich möchte Kertschirm bei mir einsetzen.
00:28:27: Genau deswegen das genau in der Gewinnung vom Pflegekräften nutzen zu können und mich als attraktiven modernen Arbeitgeber positionieren zu können.
00:28:37: also die Erfahrungen haben wir definitiv gemacht.
00:28:39: Also Nächster Punkt ist natürlich wenn jetzt jemand sagt coole Lösungen hätte ich gerne, es ist natürlich immer am Ende des Tages die Frage wie sieht euer Geschäftsmodell aus?
00:28:49: Na, wie habt ihr da das Pricing?
00:28:51: Wie ist es aufgestellt.
00:28:53: Kannst du da mal einen kurzen Überblick geben?
00:28:55: Gerne!
00:28:56: Also ganz einfach gesagt besteht das System prinzipiell aus zwei Komponenten.
00:29:01: Das eine ist die Plattform selbst und das andere ist die Sensorik, die eben als Enabler fungiert.
00:29:08: Und konkret sieht's daher so aus dass Kunden die Hardware in aller Regel erwerben also die Sensoren und dann eine monatliche Lizenzgebühr für die Nutzung des Systems gibt.
00:29:19: Wenn aber Kunden sagen, sie wollen alles in irgendeiner Form monatlich abwickeln, kann man da natürlich auch Mittel- und Wege finden über diese Gesellschaften oder sonstige Finanzierung das aus Kundensicht, sage ich mal, das Gesamtprodukt einfach nur als monatlicher Pauschale, um zu zahlen.
00:29:37: Und wenn ihr jetzt mit den Entscheidern sprecht Thema Geld und Pflege ist ja auch so ein Thema Die Argumentationskette ist dann eben Entlastung der Pflegekräfte, Entlastungen der Prozesse.
00:29:49: Weil es wird ja jetzt nicht von irgendwelchen Kostenträgern und Krankenkassen etc.
00:29:53: kompensiert sondern das muss ja immer im Haus kompenziert werden.
00:29:56: was sind da so die besten gängigsten Argumente wo ihr sagt dass funktioniert am besten neben HR und Personalgewinnung?
00:30:03: Also Entlastungsicherheit und Qualität sind so die drei Schlagworte die sich sehr stark ziehen wie der Entscheidungsträger im Pflegeeinrichtungen sieht und dem zustimmt, was für ein Mehrwert da.
00:30:15: geschaffen werden kann in den Bereichen.
00:30:17: Also da ist es nicht schwierig, wie vielleicht auch andere Teams die andere Lösungen haben, die dann sehr starke Überzeugungsarbeit leisten müssen.
00:30:25: bei euch liegt eigentlich auf der Hand, die Ersparnis also die Kosten auf der einen Seite das ist ja mal der Faktor und die Ersparnis auf der anderen Seite Das ist relativ transparent und eben verständlich.
00:30:34: Da habt ihr weniger Probleme an den Entscheidern zu transportieren.
00:30:37: Ja
00:30:38: tatsächlich dass der Mehrwert gesehen wird damit haben wir nie Probleme
00:30:44: Ja, gut.
00:30:45: Ist ja auch gut so.
00:30:47: Darum geht es ja auch ein bisschen und deswegen finde ich das super, dass du so offen drüber sprichst weil am Ende des Tages struggling viele Teams mit dem Pricing und den Themen und den USPs usw.
00:31:01: größte die beste, die tollste Lösung.
00:31:02: Das mag dann alles sein aber es ist halt nicht die praktikabelste.
00:31:05: und ich finde was du jetzt gerade auch beschrieben hast das eben so dieser einfache Zugang.
00:31:10: Dann liegt eine Entlastung auf der Hand niederschwelliger Zugang für die Pflegekräfte, die Unterstützung.
00:31:15: Ich find' dass mit den Multiplikatoren übrigens auch super interessant.
00:31:19: eben da Leuten auch eine Option zu geben kann ja auch perspektivisch damit verbunden sein, dass es eine gewisse, also diese Multiplikatoren-Thematik vielleicht auch innerhalb des Hauses als zusätzliche Karrierechance gesehen wird.
00:31:32: Also das darf man glaube aus meiner Sicht auch nicht unterschätzen.
00:31:35: Also wo man sagt Leute ihr könnt euch hier weiterentwickeln.
00:31:38: Ihr kriegt vielleicht noch von CareChamp, na?
00:31:40: Ihr werdet CareChamps!
00:31:41: Ich meine da passt ja der Name ganz gut im Haus.
00:31:44: Ihr seid der Pflegechampion am Ende des Tages.
00:31:47: Ihr bekommt ein Zertifikat, ihr kriegt eine Weiterbildung.
00:31:49: Das sind alles Dinge die auch glaub ich wichtig um den Leuten auch eine gewisse Motivation Wertschätzung entgegenzubringen.
00:31:56: Absolut, ja!
00:31:58: Jetzt habt ihr knapp sechs Jahre nach fünfundhalb Jahren hinter euch oder ein bisschen mehr wie fünf Jahre wenn wir jetzt aufnehmen.
00:32:05: und wenn du jetzt so zurück guckst was war es waren für euch die einen zwei größten Meilensteine Erfolge dir erreicht habt in den fünf Jahren?
00:32:14: Also... Ganz einfach gesagt tatsächlich die erfolgreiche Implementierung von unserer Plattform und dann auch das damit verbundene Kunden Feedback zu erhalten.
00:32:25: Ich glaube, wenn man eine Firma gründet mit dem Ziel, ein Produkt zu entwickeln und das in den Markt zu bringen, dass dann zu erreichen gepaart eben mit dem Feedback, das man dazu bekommt Jahre später würde ich definitiv als den größten Erfolg sehen.
00:32:44: Also so der klassisch auch die erste Kunde, die erste zahlende Kunde wahrscheinlich so... einen Meilenstein.
00:32:49: Darf man fragen, darfst du die nicht ganz noch sagen?
00:32:53: Es ist Betriebsgeheimnis aber es gibt ja jede Menge Pflegeeinrichtungen.
00:32:57: was habt ihr ungefähr so gerade an Kunden gewonnen in der Zeit?
00:33:01: Auf die Frage kann ich jetzt gleich aus dem Kopf nicht antworten.
00:33:05: Pack mal in die Show notes die Geschäftsgeheimnisse!
00:33:07: Nein alles gut, aber das ist ja so ein Thema.
00:33:10: Aber was vielleicht dann in dem Zusammenhang des kannst du sicherlich beantworten.
00:33:14: Ihr seid ja klar gestartet im deutschen Markt.
00:33:16: Wie sieht es aus jetzt so mit dem Ausblick schon ein bisschen in die Zukunft?
00:33:20: Wo möchtet ihr mit Cairdchampion circa drei Jahren stehen, wie sieht's aus mit Expansionen in andere Länder?
00:33:27: Was sind eure Meilensteine durchgesetzt habt?
00:33:29: Also genau, wie du richtig gesagt hast bis jetzt lag und liegt der Fokus auf den Dachraum.
00:33:35: also wir sind der Unternehmer aus Österreich Und wollen jetzt in den nächsten Jahren und das läuft jetzt auch schon aktiv, auch ins europäische Ausland expandieren.
00:33:47: Das ist auf jeden Fall entsprechend auch das mitteldefristige Ziel dort Fuß zu fassen und dieselben Erfolge zu haben die wir bislang auch im Dachraum hatten.
00:33:56: Ich denke, von der Lösung her, klar bietet es sich an.
00:33:58: Da vielleicht noch habt ihr schon mit ersten Zielenmärkten mal oder habt ihr euch da beschäftigt und habt ihr da gravierende Unterschiede festgestellt zum Zurdachregion?
00:34:06: Also neben der... Klar Deutschland ist nochmal ein bisschen besonders mit der Krankenkassenthematik, mit der Stattungsthematika, mit den Pflegethematiken dahinter.
00:34:13: aber ... gibt es auch Märkte, wo ich gesagt habe okay das wird's wahrscheinlich in Anführungszeichen ein bisschen leichter werden.
00:34:19: Gibt so was oder ähneln sich die Märkte am Ende des Tages schon?
00:34:22: Habt ihr da erste Analysen gemacht?
00:34:24: Also
00:34:24: die Technologieoffenheit ist natürlich teilweise ein bisschen unterschiedlich.
00:34:28: Ich glaube dass es in der Dachregion natürlich teilweise doch eher noch etwas kritischer konservativer gesehen hat.
00:34:35: Das wird sicher eine Rolle spielen, aber grundlegend wie das System funktioniert.
00:34:40: Die Technologie dahinter, wie die Technik eingesetzt wird ist natürlich in allen Märkten gleich und deswegen auch sehr gut übertragbar.
00:34:48: jetzt um andere Länder.
00:34:49: Ja okay ihr seid ja auch grundsätzlich nicht von den Kostenträgern abhängig sondern für den Einrichtung sind ja eure Kunden.
00:34:54: deswegen arbeitet ihr losgelöst von sämtlichen Gesetzgebungen.
00:34:58: trotzdem noch kurz um dass ihr seid hier sehr stark in der Pflege unterwegs und sprecht mit vielen Menschen und kriegt dir auch viel mit.
00:35:06: Jetzt gibt es ja gerade in Deutschland einen großen Umbruch.
00:35:11: Ich habe das hier auch mitbekommen und vielleicht auch mal drauf geschaut, auch wenn es euch nicht in erster Linie betrifft.
00:35:16: aber dieses Pflege-Neuordnungsgesetz, Digitalisierung sollen noch gestärkt werden.
00:35:22: Ist es für euch relevant und vielleicht auch eine Chance oder sagt ihr ne, so wie wir's grad hatten?
00:35:27: Eigentlich sind ja unsere Zielkunden andere.
00:35:29: Wir sind davon unabhängig.
00:35:30: und weil ich tankier das gar nicht, weil der Markt eher automatisch gerade auch in der Pflege ja automatisch wächst durch die ältere Bevölkerung Wie habt ihr da einen Blick drauf?
00:35:38: Ja also direkt betreffen tut zu uns jetzt erstmal wie du sagst natürlich nicht.
00:35:43: Ich denke dass grundlegend auch unserer Strategie sich nicht maßgeblich dadurch ändert.
00:35:50: Ich sehe das auch so ein bisschen gemischt, weil dieses Gesetz nach meinem Gefühl nicht das Grundproblem in der Pflege löst.
00:35:58: Es verschiebt gewissermaßen Budgets und streicht Leistungen und schafft anstatt dessen nicht wirklich neue Kapazitäten.
00:36:08: Und man hofft da irgendwie auf Effizienzsteigerung, streicht aber gleichzeitig wie gesagt Leistungen im Mittel.
00:36:16: Und ob das funktioniert, da bin ich eher skeptisch.
00:36:19: Deswegen sehe ich nach wie vor so dass unabhängig davon die echte Entlastung in irgendeiner Form aus Digitalisierung aus der Tech-Branche kommen muss um da eben Bürokratie Dokumentationsaufwände diese ganzen Themen in irgender Form zu verringern und auch aufzubrechen und auch Interoperabilität zwischen den Systemen.
00:36:43: und deswegen denke ich, ... den Technologie- und digitale Systeme, wie wir uns dort leisten.
00:36:50: Davon nicht unbedingt betroffen sind... ...und auch nichts ändert
00:36:53: daran.".
00:36:54: Okay.
00:36:55: Siehst du aber trotzdem vielleicht noch einen Unterschied?
00:36:56: Ihr seid zwar CareChamp, aber du hast ja vorhin gesagt, dass ihr auch teilweise Krankenhäuser,... ...also stationäre Einrichtungen zu euren Kunden gehören oder auch zur Zegruppe.
00:37:05: Das sieht's glaub ich noch mal ein bisschen anders aus, weil es geist dann ja schon so Zahlen durch die Gegend das Eintrittel der deutschen Kliniken zum Beispiel vor der Existenz vom Ausstehen.
00:37:14: Also wir in Stuttgart haben jetzt z.B.
00:37:16: das Marino-Hospital.
00:37:17: Ich glaube Christ ist auch aus Stuttgard wenn nicht richtig weiß oder zumindest aus dem Umfeld.
00:37:21: Das Marinospital ein gewachsenes Haus wo auch unter anderem eine zweimaler Kinder auf die Welt gekommen sind da zum Beispiel jetzt vor der Insolvenz steht.
00:37:31: also Das ist dann vielleicht eher ein Thema, dass die Krankenhäuser wegbrechen oder siehst du das eher so?
00:37:38: Dass auch da wieder Digitalisierung schon die Häuser retten kann.
00:37:42: Sie können sich am Beitrag dazu leisten aber der allein Geheilsbringer... Ich glaube, dafür sind die strukturellen Probleme zu groß.
00:37:51: Das wäre illusorisch!
00:37:53: Ja gut aber manchmal gibt es ja ein kleines Puzzlestück und mehrere Puzzelstücke dann auch ein großes Ganzes.
00:37:58: vielleicht schaffen wir's?
00:38:00: Die Kehrtwände – Wir wollen ja auch nicht im Gotteswellen hier negativ enden Aber ich glaube das ist einfach wichtig, darüber zu diskutieren und auch zu sprechen weil jedem glaube ich klar ist am Ende egal an welcher an welcher ECR des Systems, sage ich mal das Gesundheitssystem sitzt.
00:38:15: Klar es braucht Veränderung, es braucht Bewegungen von allen Seiten aber es braucht halt auch wirklich so wie du gesagt hast strukturelle Reformen nicht nur die Verschiebung von irgendwelchen Leistungen oder Kürzungen oder Geldern.
00:38:28: oder dann halt jetzt eben so.
00:38:30: das Thema Digitalisierung in Krankenhäusern war ein riesen Hype.
00:38:33: ist gestrichene sind alle Projekte auf Eis gelegt man hat irgendwie im Bildwuchs gefühlt investiert Krankenhaus-Zukunft, damals die Investition mit Fördermitteln.
00:38:44: Ich glaube das ist ganz wichtig und da leistet ihr sicherlich euren wichtigen und guten Beitrag mit CareChamp bei so einer Plattformlösung.
00:38:52: Auch meine persönliche Meinung ist sicherlich auch das gängige Welt.
00:38:55: Das ist ja nicht nur im Klinikalltag so, ich glaube privat ist ja auch so.
00:38:59: Du willst ja keine fünfhundert Apps haben?
00:39:00: Sondern du brauchst eine Plattform die steuert, die übersichtlich ist, die dann auch über Sprachen hinweg bedienbar ist und so weiter.
00:39:06: Das sind ja Aussichtthemen.
00:39:08: von dem her ist es aus meiner Sicht auch die Zukunft.
00:39:10: Du sprichst mir aus der Seele.
00:39:12: Wunderbar, war auch so nicht abgesprochen.
00:39:14: aber deswegen finde ich das auch super spannend was ihr macht und wo ihr unterwegs seid.
00:39:19: und wie gesagt mit diesem Ansatz ist natürlich ein heeres Ziel unsere Plattform ist nicht einfach die auf die Beine zu stellen.
00:39:24: aber bin da froh und mutig.
00:39:26: sie habt fünf eine halb Jahre hinter euch hat erfolge erzielt seit in der Expansion.
00:39:31: Wir werden sicherlich in Zukunft mal zusammen nochmal eine Episode machen, in den Nahezug.
00:39:35: Und dann gucken wir, wie hat sich das entwickelt?
00:39:37: Habt ihr jetzt die Welthaschaft oder nicht?
00:39:39: Das ist mir nahe.
00:39:41: Schauen wir mal wo es hingeht mit CareChamp.
00:39:44: Ob's dann heißt CareWorldChamp, müsste euer Namen ändern.
00:39:48: Genau also erstmal an der Stelle Fabian.
00:39:50: vielen lieben Dank zum Schluss des Podcasts!
00:39:53: Wir sind ja gestartet.
00:39:54: so ein bisschen ganz kurz Zu deiner Person, mit der Czerny auch von dir rein.
00:39:58: Zur Kerbschaft mit Chris zusammen.
00:40:00: zum Abschluss haben wir immer noch zwei Fragen persönliche Fragen und die eine Frage damit startig direkt ist gibt es ein Ritual wo du morgens gesund in den Tag startest?
00:40:12: Also mein jüngeres ich hätte das zwar für absolut unmöglich gehalten aber mittlerweile genieße ich tatsächlich sehr morgens vor der Arbeit noch Sport zu machen um dann in den Tag zu starten und den Kopf frei zu haben.
00:40:26: Okay, wunderbar!
00:40:27: Die zweite Frage vielleicht nicht ganz so einfach zu beantworten aber auch da das Thema Gesundheit im Gesundheitsbereich, im Gesundheitssektor gibt es ganz viele Gesundheitsmüten.
00:40:39: Gut jetzt kommst du von der technischen Seite aber gibts trotzdem irgendwo ein Mütter?
00:40:43: Das kann ja auch eine technische Mütto sein wo du sagst Das ist ein Mythos, der hält sich seit Jahren in der Gesundheitswelt im Healthcare, in der Bubble wie auch immer.
00:40:52: Dann hast du die Chance diesen Mythos jetzt hier und heute aus der Welt zu räumen.
00:40:56: Ja
00:40:56: da gibt es tatsächlich einen Mythos der Technik und sage ich mal den Gesundheitsbereich stark miteinander verbindet, den ich gerne sofort aus der welt schaffen würde nämlich dass Technologie die Pflege unpersönlicher um kälter macht.
00:41:11: Das hört man so oft als Vorurteil.
00:41:13: Und das ist aus meiner Sicht einfach falsch, sondern es ist im Wahrheit genau umgekehrt dass wenn Pflegekräfte komplett in Dokumentation und irgendwelchen Aufgaben die nichts mit der direkten Pflegeaufgabe zu tun haben ersticken und Zimmer-zu-Zimmer hetzen und irgendwie ständig Angst haben müssen wie in den vorher genannten Beispielen jemand am Boden liegen zu entdecken und nicht zu wissen wie lange diese Person schon dort liegt dann bleibt keine Zeit mehr für eben diese Persönlichkeit und Menschlichkeit.
00:41:44: Und ich denke, da ist genau das umgekehrte der Fall dass wenn man Technologie richtig einsetzt so wie wir das machen unsichtbar und smart im Hintergrund dann ist sie kein Ersatz für Menschen sondern es eigentlich das Wichtigste was getan werden kann um Pflegekräften eben wieder das zu geben, nämlich mehr Zeit für die Menschlichkeit in der Pflege.
00:42:05: Damit schließen wir den Podcast, lieber Fabian ich sage vielen lieben Dank!
00:42:09: Jetzt hast du noch die Chance.
00:42:11: wenn jetzt jemand es hört sagt super spannend.
00:42:13: ich möchte mit euch mit Kerchamp in den Austausch gehen.
00:42:17: wer soll sich unbedingt melden wenn er das hört und wo erreicht man dich?
00:42:22: Ja
00:42:23: vielen dank hat mich ebenfalls sehr gefreut heute hier zu sein.
00:42:26: Prinzipiell ist meiner Sicht relevant für jeden, der aus der Pflege kommt.
00:42:30: Auch egal in welcher Rolle, ob als Pflegekraft, Entscheidungsträger, Pflegedienstleitung.
00:42:35: Ja wenn Sie Interesse daran haben Unterstützung im Pflegeralltag durch digitale Assistenzsystemen und unsere Plattform CareChamp zu erhalten dann am besten einfach auf unserer Webseite gehen, carechamp.du.
00:42:46: Dort sind alle wichtigen Infos zu finden und auch eine einfache Kontaktaufnahme jederzeit mitpacken.
00:42:55: Ja, dass das ja leicht gefunden wird auch bei LinkedIn.
00:43:00: Ich sag vielen Dank für deine Zeit und die Einblicke in ein wichtiges Thema.
00:43:05: Hast du mit einem super Appell auch noch mal am Schluss herausgehoben, wie wichtig das ist?
00:43:10: Betrifft uns irgendwann alle.
00:43:12: Sowohl eben vielleicht mit Eltern oder immer in der Pflege stationär als auch immer.
00:43:17: Es betrifft alle irgendwann.
00:43:19: Man trifft es dann auch selber und von dem her wäre ich froh wenn ich eine Lösung hätte, wenn ich dann in der Situation
00:43:24: bin.".
00:43:25: Und die Pflegekraft aufgrund Euro-Lösung zu mir schneller im Zimmer ist und mir entsprechend helfen kann.
00:43:31: Ich glaube, ja das geht es am Ende ja darum.
00:43:33: Na?
00:43:33: Darum geht's
00:43:34: absolut richtig!
00:43:36: Danke für deine Zeit.
00:43:37: erst mal und weiterhin viel Erfolg bei der Entwicklung und beim Expandieren von Kerchief.
00:43:43: Danke dir!
00:43:44: Dankeschön.
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