RHC 088: Wenn der Medikamentenschrank selbst dokumentiert.

Shownotes

Dokumentation gehört zum Klinikalltag. Sie kostet aber Zeit und entsteht häufig noch manuell in verschiedenen Systemen. Was wäre, wenn sie stattdessen automatisch während des eigentlichen Arbeitsprozesses erfolgen würde?

In dieser Folge von Rocketing Healthcare spricht Matthias mit Christopher Fromm, Co-Founder und CEO von Medinexify. Das Unternehmen entwickelt eine digitale Lösung für das Medikationsmanagement in Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen.

Links aus der Folge

-> Medinexify: https://www.medinexify.ai/ -> Christopher Fromm auf LinkedIn: https://de.linkedin.com/in/christopher-fromm-708920192 -> Medinexify auf LinkedIn: https://www.linkedin.com/company/medinexify-ai

Wenn Dokumentation zum Nebenprodukt wird

Die zentrale Idee hinter Medinexify: Pflegekräfte sollen Medikationsentnahmen nicht nachträglich in einem zusätzlichen System erfassen müssen.

Nach der Anmeldung am Medikamentenschrank können Mitarbeitende einen Patienten auswählen. Eine LED-Anzeige unterstützt bei der Auswahl des vorgesehenen Medikaments, während Sensoren die Entnahme registrieren und automatisch der jeweiligen Person und dem Patienten zuordnen.

So soll aus einem bislang häufig manuellen Vorgang ein nachvollziehbarer digitaler Datenpunkt entstehen.

Vom einzelnen Schrank zum digitalen Medikationsprozess

In vielen Einrichtungen verteilen sich Informationen über Medikamente, Bestände, Temperaturen und Patienten auf unterschiedliche Anwendungen. Manuelle Übertragungen und Medienbrüche erschweren dabei eine durchgängige Sicht auf den Medikationsprozess.

Medinexify möchte diese Informationen in einer webbasierten Plattform zusammenführen. Das langfristige Ziel ist ein digitaler Closed Loop vom Wareneingang über Apotheke und Station bis zum Patientenbett.

Dabei gilt: Die automatische Erfassung einer Entnahme ist ein wichtiger Baustein – aber noch nicht automatisch der vollständige Nachweis der tatsächlichen Verabreichung.

Warum Digitalisierung modular beginnen muss

Christopher betont im Gespräch, dass sich Prozesse nicht nur zwischen verschiedenen Krankenhäusern unterscheiden. Selbst innerhalb einer Einrichtung können einzelne Stationen sehr unterschiedlich arbeiten.

Deshalb setzt Medinexify auf Hospitationen, eine modulare Einführung und offene Schnittstellen zu bestehenden Krankenhausinformations- und ERP-Systemen. Einrichtungen sollen nicht ihre gesamte Infrastruktur auf einmal ersetzen müssen, sondern an dem Punkt beginnen können, an dem der größte praktische Nutzen entsteht.

Auch Schulung und Akzeptanz spielen dabei eine zentrale Rolle: E-Learning-Angebote und ein Train-the-Trainer-Ansatz sollen Beschäftigte frühzeitig in die Einführung einbeziehen.

Hardware und Software als gemeinsames System

Das Geschäftsmodell kombiniert Software-as-a-Service mit Hardware-as-a-Service. Einrichtungen können entweder neue intelligente Medikamentenschränke einsetzen oder vorhandene Schränke mit Sensorik nachrüsten.

Diese Retrofit-Option kann die Einstiegshürde senken und ermöglicht es, bestehende Infrastruktur weiterzuverwenden.

Die nächsten Schritte für Medinexify

Im Gespräch berichtet Christopher von einem funktionsfähigen MVP und ersten Proof-of-Concept-Aktivitäten. Zu den nächsten Schritten gehören die Weiterentwicklung des Produkts, die geplante Patentanmeldung und Gespräche über mögliche Refinanzierungs- und Erstattungsmodelle.

Langfristig möchte sich Medinexify als Plattform für digitales Closed-Loop-Medikamentenmanagement etablieren – zunächst im DACH-Raum und perspektivisch auch in weiteren europäischen Gesundheitssystemen.

Key Takeaways

  • Wirkliche Entlastung entsteht, wenn Dokumentation automatisch im Arbeitsprozess erfolgt.
  • Belastbare Echtzeitdaten sind eine wichtige Voraussetzung für sinnvolle KI-Anwendungen.
  • Digitale Lösungen müssen sich modular in bestehende Klinikprozesse integrieren lassen.
  • Gute Implementierung beginnt mit dem Verständnis der tatsächlichen Abläufe auf der Station.
  • Die Nachrüstung vorhandener Medikamentenschränke kann den Einstieg in digitale Prozesse erleichtern.

Über den Gast

Christopher Fromm ist Mitgründer und Geschäftsführer der Medinexify GmbH. Das 2025 gegründete Healthtech-Unternehmen aus Grünwald bei München entwickelt digitale Lösungen für das Medikationsmanagement in Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen. Dabei verbindet Medinexify Sensorik, interoperable Software und KI-gestützte Funktionen.

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Transkript anzeigen

00:00:13: Hallo herzlich willkommen zu einer neuen Episode des RocketingFK Podcasts.

00:00:18: Ja, ich habe heute den Christopher Fromdar seines Zeichens Co-Founder und CEO von Medinexy.

00:00:24: Ich hoffe, ich hab es richtig ausgesprochen.

00:00:26: lieber Christopher!

00:00:27: Erst mal herzlichen Willkommen im Podcast und schön dass du Zeit hast mit uns zu sprechen über eure Lösungen.

00:00:33: Vielen Dank für die Einladung.

00:00:34: Es freut uns auch sehr, dass wir an der Stelle in den nächsten Fall repräsentieren können und dir und auch deinen Zuhörern besseren Einblick gewähren was wir genau machen und wie man effekt auch unterwegs sind.

00:00:48: Genau!

00:00:48: Die Lösung da werden wir gleich tief reingehen, deep dive machen, die Lösungen bevor wir aber das machen ist immer so ein bisschen wichtig.

00:00:56: Wir sind ja im Audio als Packcast unterwegs Das heißt die Leute sehen dich jetzt nicht sondern die hören nicht.

00:01:03: Wer bist du?

00:01:04: und vielleicht kurz zu deiner Journey?

00:01:06: Ich habe gesehen, du kommst ja also bist mehrfach Gründer hast schon mal gegründet in anderen Bereichen gearbeitet.

00:01:12: Erzähl mal vielleicht ein zwei Dinge wo du sagst hättest ist wichtig über mich zu wissen bevor wir einsteigen die Lösung.

00:01:19: Ja klar!

00:01:20: Also grundsätzlich würde ich sagen ich bin neugierischer Mensch und bin im Endeffekt immer auch auf der Suche nach einer Herausforderung.

00:01:27: Ich probiere gerne Dinge aus.

00:01:29: Ich würde aber auch sagen, dass es mir wichtig ist zu verstehen warum verschiedenste Dinge in der Art und Weise umgesetzt werden.

00:01:36: Beispielsweise auf dem Krankenhaus oder auch Fliegeeinrichtungen.

00:01:40: Außerhalb des Arbeitsalltags würde ich sagen das ist mir super wichtig ist spottlich und auch aktiv zu sein.

00:01:47: Bin da gerne.

00:01:48: Fahrrad fahren, Skifahren im Winter Aber natürlich auch in den Übergangszeiten findet mich gerne entweder auf dem Motorrad oder auf der Rennstrecke.

00:01:57: Es geht mir jetzt nicht darum, an das Limit zu gehen oder die Limitgrenzen auszutesten.

00:02:06: Einfach einen sinnvollen Ausgleich zu finden zwischen Arbeitspensum und Alltag.

00:02:14: Also auch auf die Dinge zu fokussieren, die ein Spaß machen.

00:02:20: Du lebst da, wenn ich es richtig weiß in der Nähe von München also bei Balken.

00:02:23: schieffahren ist nicht schwierig, rausgehen natürlich auch nicht schwierig.

00:02:27: Und das mit dem Limit, ja gut.

00:02:29: Das würde ich vielleicht nicht ganz so wegschieben mit dem Limited aus dem Gefühl raus, weil man geht ja wirklich überhaupt einem Start-up und als Grunder schon auch mal ans Limit oder auch mal drüber hinaus und testet was funktioniert oder noch nicht funktioniert.

00:02:41: aber super spannend hat.

00:02:42: man glaube so in dem Bereich auch noch nicht dass jemand sich auf die Maschine setzt und dann auch mal vielleicht auf eine Rennstrecke geht.

00:02:49: also von den ganz neuen Einblicke Was mich noch interessieren würde du hast gesagt du bist neugierig?

00:02:55: So ein bisschen auch zur Frage.

00:02:57: Ich habe mir im Vorfeld das Profil mal ein bisschen angeschaut und du kommst jetzt nicht so aus dem klassischen Healthcare, sondern war es dir in anderen Bereichen unterwegs?

00:03:07: Gibt's da irgendwo ein besonderes Ereignis oder wie hat sich in die Branche verschlagen getrieben?

00:03:14: Gibts da irgendwo einen Schnüslerlebnis vielleicht oder war es irgendwie auch nur Zufall?

00:03:19: Tatsächlich komme ich aus einem medizinischen Umfeld.

00:03:22: Meine Mutter ist ja selber Ärztin und hier gelassen allgemeine Ärztinnen Und meine Tante ist der Apothekerin.

00:03:30: Ich persönlich habe mich damals nicht für die medizinischen Wege entschieden, sondern mehr für den wirtschaftlichen BWL-Aspekt.

00:03:39: Da vor allen Dingen auch ein Fokus gesetzt auf Marketing Sales aber auch Wirtschaftsinformatik weil mich das Thema schon damals sehr interessiert hat.

00:03:49: wo wir noch nicht die Futures Kanten von KI und Automatisierung wo heutzutage jeder drüber spricht Also von dem her komplett unberührt ist es in der Tat nicht.

00:04:00: Aber es gab natürlich einen speziellen Punkt, der mich dazu bewegt hat mir die nächste Fall zu gründen und das tatsächlich dann auch mit Nassascher gemeinsam umzusetzen.

00:04:10: Leider Gottes ist bei Ihren der Familien im Todesfall durch schnelle Fehlmedikationen entstanden in einem Krankenhaus und das ist natürlich ein sehr einschneidendes... Moment gewesen, für sie und auch für ihr Umfeld und Familie speziell.

00:04:27: Und das wirkt natürlich.

00:04:29: gewisse Fragen ja wie passiert sowas?

00:04:32: Warum passiert das?

00:04:34: Was sind halt tatsächlich dann die jeweiligen Lücken, die Ursache im Endeffekt miteinander verknüpfen oder was am Endeffekter der Grund dafür ist?

00:04:47: An diesem Ansatz ist mir die nächste Zeit entstanden weil wir Lösungen entwickeln wollten an der Mendeffektenprozess digitalisiert und auch gleichzeitig mehr Patientensicherheit zurückgibt.

00:04:59: Und das glaube ich ist ein super wichtiger Aspekt, deswegen haben wir auch sehr schnell von Anfang an Ärzte- und Pflegekräfte in Krankenhäusern gesprochen um diesen Prozess besser zu verstehen und im Endeffekt dieses Versprechen gebaut haben und was wir auch unseren Kunden und Entscheidungen geben, platzieren können.

00:05:22: Bevor wir nun die Lösungen reingehen, super spannend hätte ich noch eine Frage an dich.

00:05:27: weil jetzt hast du zwar den Background im, ich sage es mal im ärztlichen Apothekischen also weitestens in dem Hälfte her, hast selber, wie du es gerade beschrieben hast eben komplett einen anderen Weg gewählt.

00:05:38: dann durch das Ereignis bist du denn dazugekommen habt ihr zusammen gegründet?

00:05:42: Jetzt hast Du ja in anderen Bereichen und komplett konträren Branchen ja auch Erfahrung gesammelt.

00:05:47: Was hatte ich trotz vielleicht des Vorwissens über die Familie und eben Ärztin oder Apothekerinnen?

00:05:54: Und deinem beruflichen Alltag, was hat dich aber trotzdem überrascht, wo du im Januar vierundzwanzig glaube ich habe der gegründet, also zeitgleich mit dem Podcast dann in den Start gegangen.

00:06:05: Was hat dich da überrasacht und was hat dir auf der anderen Seite auch geholfen vielleicht?

00:06:10: Was mich überraschte war natürlich die Punkte dass dieses ob das Krankenhausumfeld oder Pflegemarkt allgemein die Prozesse teilweise so fragmentiert sind und auf der anderen Seite aber auch diese Innovationskraft so gelebt wird.

00:06:28: Wenn man das ausspricht, denkt man sich okay, das steht ja im Widerspruch, steht es auch, aber auf der andern Seite ist natürlich die jeweiligen Personen klar dass sie halt einfach aufgrund von Fachkräftemangel diese ganzen was wird, die man jetzt alle unterrassen könnte.

00:06:48: Ganz klar ist dass man halt Prozesse mehr digitalisieren muss und das es halt entscheidend ist, dass man im Endeffekt der unterstützenden Systeme hat.

00:06:57: Und das war für mich sehr motivierender Antrieb wo man halt einfach sagt Man kann aktiv da im Endefekt diesen Feldern die teilweise auch ... ja meines Erachtens nach nicht die Aufmerksamkeit bekommen, ... ... die tatsächlich meines Ächtens nach notwendig ist... ... wieder zurückgeben und da auch einen aktiven Teil mit leben.

00:07:25: Und dann denke ich vor allem durch meine Expertise,... ...die ich beispielsweise bei Around Home oder auch in meinem eigenen Start-up... ...gesammelt habe kann ich eine sehr gute Knowledge mit reinbringen Vor allen Dingen halt auch ponkschenübergreifend, wo ich vor allem auch bei Hospitationen sehe und gemerkt habe.

00:07:48: Das ist da ganz einfach ein bestimmtes Blickweisen und auch isoliertes Betrachten von Prozessen.

00:08:01: Ich glaube es sehr wertvoll ist dass man da ganz mit einem anderen Blickwinkel hineingeht.

00:08:07: Also auch dieser Blick von außen und vielleicht nicht so fachblind zu sein nach zwanzig Jahren im Bereich hat er geholfen.

00:08:16: Gut, also erst mal Danke für die Einblicke an der Stelle.

00:08:20: ich glaube das ist immer wichtig damit die Zuhörer ein bisschen Bild kommen was dich antreibt was deine Motivation ist wo du herkommst wiederweg.

00:08:28: es ist auch immer wieder spannend zu sehen wie's aus den unterschiedlichen Himmelsrichtungen und Fachbranchen die Leute in den Healthcare treibt und dann aber Gesundheit dann doch auch fesselt am Ende des Tages.

00:08:41: Jetzt lass uns rüber gehen, Christopher!

00:08:42: Und zwar du hast schon ganz kurz angerissen eben den Auslöser für die Gründung im Januar vierundzwanzig.

00:08:49: wenn du jetzt klassisch irgendwo auf einem Pitch Stage stehst oder mit Investoren sprichst oder wie auch immer beschreib mal kurz in sagen wir mal dreißig bis sechzig Sekunden was ihr macht.

00:09:02: In dem nächsten Fall schließt im Endeffekt eine Versorgungslücke, speziell im Medikamenten-Managementbereich.

00:09:09: Wir haben es schon darüber gesprochen, Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen.

00:09:12: Wir adressieren mit unserer Solusenmendeffekt drei Komponenten die zum einen aus der Software besteht.

00:09:18: auf der hardware.

00:09:20: wir haben eine Sensorik entwickelt speziell in Deutschland darauf aufgesetzt ist, verlässliche Echtzeitdaten bereitzustellen.

00:09:30: Die wiederum uns dabei unterstützen auch AI Futures in unsere Plattformen zu implementieren und weitere Prognosen und Auswertungen bereitzustellen.

00:09:44: Damit können wir im Endeffekt nichts anderes machen wie Daten Data Enrichment betreiben die speziell für die Apotheke aber auch stationsübertreifend bis zum Patienten miteinander verbunden sind und dann tatsächlich ein closed loop Prozess schaffen beziehungsweise auch ansetzen.

00:10:03: Das heißt, wir können im Endeffekt nachvollziehen welches Medikament wann und wo herausgegeben worden ist und mit welchem Patienten verwendet wurde.

00:10:16: das ist was mir in den nächsten Fall

00:10:17: macht.

00:10:19: Super spannend vielleicht wenn jetzt jemand nicht so an dem Thema drin ist klar schon mal gehört hat dass Ich habe jetzt die Zahlen nicht im Kopf, aber wir bewegen uns glaube ich schon in einer dreistelligen Millionenzahl.

00:10:30: Die da an Falsch-Medikamentationen an Kosten entstehen im System.

00:10:34: Wie weiß ich ob ihr Zahlen parat habt?

00:10:36: Aber wenn jetzt jemand den Prozess nicht kennt lasst uns mal ganz kurz den Vergleich noch ziehen.

00:10:42: zu beginnen wie ist der aktuelle Prozess?

00:10:46: Wie ist es in der Regel... Du hast diese Fragmentierung ja auch in den Kliniken oder Einrichtungen angesprochen.

00:10:51: Wie sieht's aktuell aus?

00:10:53: und Du hast gerade geschrieben, eure Lösung funktioniert.

00:10:56: Da hat man ja den Gegenspielern sieht okay, eure Lösungen auf der einen Seite bringt diese Fragmentierung zusammen gibt Klarheit in den Prozessen.

00:11:04: wie sieht es aber bisher aus?

00:11:07: Ja vollkommen richtig.

00:11:07: also dem Wert, den du angesprochen hast beziffert sich aktuell bei drei Millionen Euro und natürlich ist das von Krankenhaus zu Krankenhaus komplett unterschiedlich.

00:11:17: Ich spreche natürlich mit Universitätskliniken auch Ja, stationären Kliniken, die beispielsweise keine Maximalversorge sind und da ist natürlich die Ausgangssituation immer wieder unterschiedlich.

00:11:31: Was wir aber auch sehen mit mir jetzt beispielsweise über die Landesgrenzen hinweggehen in der Schweiz oder beispielsweise Richtung Dänemark, sehen wir halt sehr viele manuelle Prozesse weiterhin, die teilweise miteinander verbunden sind oder nicht verbunden.

00:11:49: Das bedeutet, im Endeffekt werden die Bestände manuell oder auch teilweise digital kontrolliert.

00:11:56: Entnahmen werden dokumentiert und Temperaturen überwacht.

00:12:00: Und das sind natürlich sensible Daten.

00:12:02: Das sind auch teilweise Medikamenten-Dokumentationen mit dabei, die wie gesagt manuell stattfinden.

00:12:13: Die Kernmessage ist halt da ganz einfach die, dass verschiedene Systeme eingesetzt werden Und bildlich dargestellt, muss man sich das so vorstellen.

00:12:21: Die Pflegehatensysteme, die Apotheke hat beispielsweise auch wieder ein System, drittes System wird gegebenenfalls halt auch für die Temperatur, für das Temperaturemonitoring genutzt und die Fachkraft darf dann, wenn sie für jeweilige Stationen nachbestellt nochmal ein separates ERP-System verwenden.

00:12:41: bedeutet es sind halt Wirklich viele manuelle Schritte, die wiederum zu Medienbrüchen halt auch führen.

00:12:47: Und wir wollen ganz einfach das Ganze mehr zentralisieren zusammenfassend bündeln und einfach die jeweiligen Zeiten reduzieren und wirklich die Zeiten effizienter gestalten.

00:13:06: Das heißt aber am Ende... Also du sprichst immer so ganz drüber.

00:13:09: Wir wollen halt auf ganz einfach und ganz simple.

00:13:12: für dich ist es Ich sage es mal Tagesgeschäft, klar.

00:13:15: Aber eigentlich ist die Lösung ja tatsächlich größer.

00:13:18: Würde ich jetzt mal behaupten aus dem was du gerade dargestellt hast?

00:13:21: Weil Es hat eine Wirkung in sämtliche Richtungen.

00:13:25: Es hat ja eine Wirkung auf den Patienten.

00:13:26: also würde ich jetzt einmal behaupte und zusammenfassen kanns mich gerne korrigieren durch diese Dokumentation.

00:13:33: Es stehen weniger Fehler durch Fehlmedikamentation das heißt der Patient hat eine gewisse Sicherheit.

00:13:39: Man hat auf der anderen Seite das Thema Haftung in Richtung Klinik oder

00:13:44: auch

00:13:44: Pflegerfachkraft.

00:13:47: Durch die Dokumentation hat man, wenn jetzt Angehörige kommen und sagen, da ist ein Fehler passiert habe ich Dokumentationssicherheit, Haftungsthemen.

00:13:54: Ich kann aber auf der andern Seite auch bei bestimmten... Weiß nicht wie ihr das geregelt habt?

00:13:58: Das wird mich vielleicht dann im Nachgang auch noch interessieren.

00:14:01: Bei bestimmten Medikamenten hast du eine Nachweispflicht zur Betäubungsmittel solche Themen.

00:14:06: Wie habt ihr das gelöst?

00:14:08: Was ich auch sehe ist diese Entlastung der Pflegekräfte in der Dokumentation.

00:14:12: Man sagt ja, man schwirrt hier immer so ein Begriff oder eine Zahl durch den Raum.

00:14:15: Dreißig Prozent verbringt eine Pflegekraft mit Dokumentations am Tag und da helft ihr auch einsparen.

00:14:25: Und ich könnte mir vorstellen, ihr schafft auch einen relativ guten Zugang Abteilungsübergreifend, Stationsüberggreifend und Sprachüberg greifend.

00:14:34: Richtig!

00:14:34: Weil ihr könnt ja eure Lösung wahrscheinlich so wie ihr es angesprochen habt in anderen Märkten auch platzieren weil sie haben mit EI relativ simpel eine Anführungsteilung in andere Systeme zu transportieren.

00:14:45: das heißt aber auch eine Fachkraft die vielleicht sich ganz gut Deutsch spricht kann aber vielleicht sogar weiß nicht.

00:14:51: ist es möglich in der Muttersprache das erfassen?

00:14:54: Habt ihr so eine Lösung schon integriert?

00:14:56: Also vollkommen richtig, wie du das auch zusammengefasst hast.

00:14:58: Ich glaube auch am besten und auch den Zuhörern ein besseres Bild zu geben was wir überhaupt machen bei MiniNextify ist ganz einfach dass man dem Prozess bildhaft skizziert ja?

00:15:10: Im Endeffekt wo wir ansetzen ist nichts anderes, dass wir bestehende Prozesse digital integriert haben und man muss sich das so vorstellen.

00:15:20: jeweilige Pflegefachkraft geht an den Schrank, meldet sich an der Schrank an.

00:15:27: Der Schrank ist immer standardisiert verriegelt.

00:15:30: Wir haben an dem Schrank was beispielsweise ein Labor- oder Kühlschrank ist, den wir modifizieren mit unserer Technologie, standardiziert mit einem Touchscreen-Device implementiert.

00:15:45: Man kann sich über zwei Wege anmelden entweder über einen personalisierten Pin oder über einen Badge.

00:15:50: Den hält man oder gibt es einen personalisierten Pin ein und danach öffnet sich das Sensorschloss.

00:15:57: Dann öffnt man den Schrank, und am Display würde man dann die jeweiligen Patienten auswählen und würde über das System geleitet werden.

00:16:09: Wir arbeiten da auch mit visuellen Effekten beispielsweise mit LEDs, die innen drin im Schrank zeigen welche Medikamente oder welche Präparate zu entnehmen sind.

00:16:21: Aber auch am Display wird dargestellt, welche Fächer zu bedienen sind und welche Medikamente zu entnehmen sind.

00:16:32: Und wenn man dann die jeweiligen Medikamenten und Präparate entnimmt, erkennt unser System automatisch was entnommen wurde, ordnet das dann den jeweiligten Patienten oder Patientinnen zu und hat dementsprechend einen Ja, digitalen Prozess.

00:16:54: Ohne Dokumentation dahinter weil die Antnahme ja dokumentiert ist.

00:16:58: durch den Chip, durch den Pin ist klar wer der Benutzer war also rückverfolgbar am Ende des Tages.

00:17:03: Du hast jetzt gerade den Prozess zwischen Christopher.

00:17:05: wenn ich an den Schrank gehe dann ist die Dokumentations eben da.

00:17:09: wer hat welche Medikamente entnommen?

00:17:11: Jetzt gehen wir im Prozess mal weiter.

00:17:13: es wird mich nämlich interessieren weil dieser Einschritt von vielen... Nimm mal Erna Müller als Beispiel.

00:17:19: Ich gehe jetzt mit den Medikamenten zu Erna Möhler ins Bett, habt ihr dann neben dem Schrank und dem Display und den verschiedenen Prozessen die da abbildet eine Tablet-Lösung oder eine andere Lösung wo die Pflegekraft dann die Medikamente gabe und die Eingangs von dir beschriebenen Vitalparameter wie Temperatur erfasst?

00:17:37: Wie sieht es da aus vom Prozess her?

00:17:40: Genau.

00:17:41: Also wir haben eine Web-Applikation, bedeutet ganz einfach.

00:17:44: Wir sind dann natürlich flexibel je nachdem das ist ja auch von Krankenhaus zu Krankenhaus unterschiedlich wie im Endeffekt da auch die Arbeitsgestaltungen sind und wie auch tatsächlich auch die Nutzung von mobilen Devices erlaubt.

00:17:58: es ist das natürlich möglich.

00:18:01: grundsätzlich fokussieren wir uns auf den jeweiligen Prozess Nachbestellung, Dokumentation und natürlich auch Schaffung von Patientensicherheit.

00:18:12: Ganz ganz klar!

00:18:17: Da kommt noch was Interessantes mit dazu das kann ich an der Stelle sagen Das wollen wir aber noch nicht spoilern Und da können wir gerne in unserem nächsten Call gezielter ansetzen.

00:18:30: dann kann ich ja auch tieferere und detailliertere Einblicke gewähren.

00:18:35: Okay, wunderbar.

00:18:36: Das nenne ich mal schlauen Vertrieb sich direkt einladen für die zweite Episode aber das kriegen wir in Christopher.

00:18:42: Wir machen immer wieder Recaps nach einem gewissen Zeitabstand mit spannenden Lösungen und mit spannender Gründern also von dem her Einladung steht.

00:18:51: und dann schauen wir mal was was man heute nicht spoilern können was du uns mit auf den Weg gibst.

00:18:57: Also

00:18:58: wie gesagt Vorteile liegen für mich relativ klar auf der Hand.

00:19:02: wenn ihr jetzt in Richtung Bleiben wir mal gerade beim Thema Vertrieb und beim Thema Sales, wenn ihr jetzt in die Akquise geht.

00:19:08: Mitlinien mit einer Einrichtung sprecht.

00:19:10: Bevor man auch dazu kommt wie da wo er da steht und was ja wo ihr vielleicht über Erfolg sprechen könnt oder du... Was sind so die größten Argumente?

00:19:21: Die besten Argumenten die du festgestellt hast?

00:19:24: okay sie sind vielleicht sogar wichtiger wie jetzt irgendwie Prozessoptimierung, also ist es dann vielleicht doch Patienten-Sicherheit oder ist das doch in Leistung der Fachkräfte?

00:19:35: Oder ist es so wie du's gerade auch schon angerissen hast von Klinik zu Klinikum Struktur zur Struktur unterschiedlich.

00:19:41: Genau!

00:19:41: Also was wir tatsächlich unterschätzt haben sind halt die unterschiedlichen Prozesse.

00:19:47: Unterschiedliche Prozisse bedeutet einfach zwischen Krankenhäusern nicht zwischen den Krankenhäuser und sondern zwischen der Station oder den übergreifenden Stationen wie beispielsweise Apotheke und stationäre Einrichtungen.

00:20:06: Deshalb haben wir uns auch als Aufgabe gesetzt, dass wir eine sehr, sehr modulare Plattform haben, die man im Endeffekt breit einsetzen kann durch Open API-Architektur und natürlich auch durch Prozesse, die bereits über die letzten Jahre beispielsweise auch teilweise über Jahrzehnte geliebt wurden etabliert wurden nicht zu verändern, sondern da anzudocken und diesen Prozess digital mitzugestalten.

00:20:34: Uns ist auch klar dass wir nicht alles auf einmal implementieren können, sondern dass wir gemeinsam mit den Einrichtungen schauen müssen wo fangen wir an?

00:20:44: Wo macht es Sinn?

00:20:46: Und wo kann man dann beispielsweise Schritt für Schritt sich erweitern was natürlich aber auch ein sehr sehr elementares und essenzielles Thema ist.

00:20:56: Natürlich wissen alle die Regulaturen, die Zertifizierung und was jetzt in den letzten Jahren vermehrt dazugekommen ist.

00:21:03: Ist natürlich Datenschutz und IT-Sicherheit.

00:21:06: Wir sind im Gesundheitswesen sehr hoch regulierte und komplexes Umfeld wie beispielsweise in anderen Branchen aber wir haben den letzten Monaten da sehr viel gelernt und vor allen Dingen auch durch verschiedenste Accelerator, sehr guten Zugang und Support, die wir dann wirklich auch in der Praxis einsetzen können.

00:21:32: Und keine Theorie da leben, die an der Praxis vorbeigeht?

00:21:39: Ja ich glaube das ist ein ganz wichtiger Punkt.

00:21:41: und da nochmal nachgefragt weil du das gerade beschrieben hast, nicht das ausrollende Komplettenlösung vielleicht den kleinen Häppchen.

00:21:49: Ich glaube es ist eine wichtige Botschaft auch so ein Learning Weil eben Ich glaube, wenn man alles gleich ausrollt dann sind ja nach dem KHZG und so weiter ist er so viel digitalisiert worden.

00:22:01: Dann sind die Fachkräfte glaub überlastet.

00:22:03: Da vielleicht nochmal die Frage wäre ich das immer wieder, wenn es um Krankenhauslösung geht?

00:22:06: Ist das immer ein Riesenthema?

00:22:09: Die betroffenen Pflegekräfte abzuholen?

00:22:11: habt ihr da auch Unboardingprozess?

00:22:14: eine Schulung bildet den Multiplikatoren aus.

00:22:17: wie muss man sich das vorstellen?

00:22:19: weil Also nicht so schlimmer wie eine Nicht-Akzeptanz der Pflegefachkräfte, die es einsetzen müssen.

00:22:25: Was ist da deine Erfahrung und wie setzt ihr das um?

00:22:27: Und wie geht dir den Hebel an?

00:22:31: Deswegen ist mir ganz wichtig, dass wir am Anfang beispielsweise hospitieren, um besser zu verstehen was wird aktuell gelebt.

00:22:39: Wie sind die jeweiligen Prozesse?

00:22:41: Die sind natürlich um Nuancen unterschiedlich in den jeweiligsten Stationen oder auch in die jeweils kranken Häusern.

00:22:48: Natürlich haben ja auch Unterschiede zwischen beispielsweise der Schweiz und Deutschland, wenn wir beispielsweise jetzt auch auf die BTM Produkte schauen.

00:22:59: Das ist aber ein separates isoliertes Thema.

00:23:01: Deswegen ist es uns wichtig dass wir wie gesagt hospitieren gemeinsam verstehen diese Prozesse evaluieren und dann an dem Prozess ansetzen und den jeweiligen Prozess digital mit implementieren.

00:23:17: Und wie muss ich mir das vorstellen, wenn ihr die Prozesse analysiert habt?

00:23:21: Wie sieht dann das Onboarding der Fachkräfte aus.

00:23:24: Also jetzt nicht Einkauf oder Klinikdirektor sondern wirklich der Fachkraft auf der Station.

00:23:31: macht dir da Schulungen gibt es da e-Learnings?

00:23:33: was habt ihr davor bereitet?

00:23:35: Gibt's da etwas?

00:23:36: Genau also wir arbeiten im Endeffekt mit e-learnings aber komponieren das natürlich auch weil wir halt sehen dass wir train-to-trainer beispielsweise umsetzen, bessere Akzeptanz ja Koten erzielen und auf der anderen Seite natürlich auch schneller in String kommen.

00:23:59: Also das ist ein ganz elementar und wesentlicher Punkt.

00:24:07: Aber wichtig aber wichtig ist dass ihr das abbildet, dass ihr da im Prozess habt.

00:24:11: wie gesagt es war so was ich aus den von den anderen Gründern und Teams gehört habe dass das immer der Schlüssel war für eine erfolgreiche Implementierung, weil dann wird es auch genutzt und dann hat's auch die gewünschten Effekte im Hintergrund.

00:24:26: Die ja so eine Geschäftsleitung, eine Klinikleitung wenn sie eure Lösung kauft oder einwindet, dann eben auch zur Folge hat Bevor wir rübergehen, was noch zum Thema Geschäftsmodell und Erfolge.

00:24:37: vielleicht nur eine Frage, weil das hören wir auch immer wieder im Podcast.

00:24:41: Wie sind deine eure Erfahrungen?

00:24:43: Man hat ja im Krankenhaus, du hast ja die Systeme angesprochen, PVS-Kisssysteme

00:24:47: usw.,

00:24:48: meistens ja auch die großen Bekannten.

00:24:51: ist es für euch ein Problem diese Schnittstellen thematik und dieses Thema zu integrieren?

00:24:56: oder sagt ihr oder sagst Du inzwischen sind die so frei zugänglich, ansprechbar und nutzbar wie auch immer.

00:25:04: Dass es für uns relativ easy ist unsere Lösung an zu docken an bestehende Systeme.

00:25:09: Also das ist natürlich vorkommen recht.

00:25:11: Das ist ein Game.

00:25:12: Es ist halt ein Changing-Prozess und damit sollen die Menschen mitnehmen und begleiten.

00:25:17: Und das machen wir auch bezüglich der Kisseintegrationen.

00:25:26: Da sind natürlich große... Konzerne, die auch sehr ausgelastet sind.

00:25:30: Weil natürlich gerade Transformation und Digitalisierung nicht nur mit dem nächsten Fall voran treibt sondern natürlich auch die KISS-Anbieter.

00:25:39: von daher haben wir dann recht guten Draht zu den jeweiligen Unternehmen.

00:25:45: aber wir sehen das natürlich schon als eine gewisse Herausforderung.

00:25:51: ganz klar.

00:25:52: da versuchen wir aber ganz einfach mit der Klinik und mit der jeweiligen IT-Abteilung da zusammenzuarbeiten.

00:26:00: Und deswegen haben wir uns auch aktiv dafür entschieden, dass wir eine OpenAPI-Architektur ansetzen und einsetzen – mit natürlich Sicherheitsstandards und natürlich auch Interaktionsprotokollen die state of the art sind damit man halt einfach eine einfache und schnelle Implementierung gewährleisten kann weil halt einfach die Ressourcen knapp sind und natürlich die Projekte sehr, sehr ausgelastet sind.

00:26:30: Das ist vollkommen klar.

00:26:34: Also wir halten fest es gibt Schwierigkeiten und Probleme aber mutig nach vorne löst alle Problemen als Chance begreifen.

00:26:41: Aber das haben wir auch gemerkt muss ich dazu sagen wo wir angefangen haben im Podcast weil man so, wir kommen da nicht an die Schnittstellen-Rennen inzwischen ist es so dass es das der Weg in Möglichkeiten gibt.

00:26:51: Vielleicht eine letzte Frage zu diesem ganzen Thema Digitalisierung und auch der Digitalisierung der Prozesse.

00:26:57: Wie wie ist deine Erfahrung wenn du gerade auch hospitierst?

00:27:00: Ist eher so, dass die Kliniken oder die Fachkräfte eher so digital müde sind inzwischen?

00:27:06: Oder ist schon noch ein großes Interesse für Innovationen da, weil jeder auch sieht Was es für Vorteile bringt und auch jeder sieht, wie das System gerade echt ist.

00:27:16: Vor allem in Deutschland?

00:27:18: Wie sind da deine Erfahrungen?

00:27:21: Da kommt natürlich ja auch darauf an, welche Region man unterwegs ist was man für Personen gegenüber hat.

00:27:29: Deswegen ist es mir beispielsweise auch wichtig zu verstehen im Endeffekt wir mit der Hospitation die jeweiligen Prozesse im Endeffekt auch die Fachkräfte aktiv zu implementieren in diesem Change-Prozess, weil es lützt ja nix wenn wir jetzt beispielsweise um tolle Konzepte überlegen aber die nicht akzeptiert werden.

00:27:52: Und da habe ich festgestellt dass das sehr sehr wertvoll ist einfach einen Dialog zu gehen und auch im Endefekt besser zu verstehen wie wird aktuell das ganze Gehande haben?

00:28:06: Was bedeutet das für die Fachkraft?

00:28:09: Du hast das vollkommen richtig gesagt, wenn man sich einfach mal vorstellt.

00:28:12: Dreißig Prozent der wöchentlichen Arbeitszeit ist Dokumentation und genau da setzen wir an mit mir die nächste Fall weil wir uns als Ziel gesetzt haben dass wir diese Zeit um fünfzig Prozent reduzieren wollen durch unsere Plattform weil wir der Meinung sind, dass diese Zeit effektiver eingesetzt werden kann.

00:28:32: und effektive eingesetzt bedeutet speziell direkt am Patienten zu sein.

00:28:38: ja Wir sind im Krankenhaus und ein Krankenhaus hat natürlich auch Zwischenfälle, hat Notfälle.

00:28:45: Und da bin ich zutiefst davon überzeugt dass unsere technologischen Mittel die wir heutzutage schon haben viel mehr unterstützen können und auch viel mehr verschiedenste Herausforderungen abfedern können, mit dem wir uns mittlerweile konfrontiert sehen.

00:29:05: und deswegen finde einen Tag mal abzutauchen und zu verstehen, wie sieht im Endeffekt das ganz andere Arbeitsalltag aus?

00:29:19: Naja absolut.

00:29:21: Wenn man jetzt mal rüberschaut also wir haben jetzt viele die Lösung gesprochen auch über ein ganz... Auch wenn es nicht direkt die Lösung betrifft aber diese, ich nenn's jetzt mal Softenfaktoren, die einfach wichtig sind für eine erfolgreiche Implementierung, wenn man jetzt drüber geht und sagt okay Richtung Euer Geschäftsmodell.

00:29:41: Wie habt ihr das aufgebaut?

00:29:43: Geht ihr über klassische Saas-Lizenzen, geht ja über Anwendungsfälle.

00:29:49: wie muss man sich euer Geschäftsmittel vorstellen?

00:29:52: wenn jetzt jemand zuhört aus dem Klinikalltag sagt okay finde ich spannend.

00:29:55: wir haben da ein Thema.

00:29:57: auf was muss er sich also grob einstellen als nicht keine Offensin genau?

00:30:01: aber wie ist es Geschäfts Modell aufgebaut?

00:30:03: dass würde mich noch mal interessieren.

00:30:05: Ja klar Im Endeffekt hast du es schon richtig angerissen.

00:30:08: Wir haben eine Kombination aus Software as a Service und mit AdWare as a service, bedeutet ganz einfach das Schöne bei uns ist dass wir die Sensorik, die wir in Haus in Deutschland entwickelt haben mit unserem Team gemeinsam können natürlich auch auf bestehende Prozesse ansetzen und unsere Technologie implementieren.

00:30:32: der Kunde hat Natürlich die Möglichkeit, ein ganzes System von uns neu anzuschaffen bedeutet.

00:30:39: Ein Medizinschrank, Labor-Schrank je nachdem was für Zertifikate und Gerätschaft benötigt werden.

00:30:46: in der jeweiligen Station kann wir das Ganze bereitstellen können aber natürlich auch sagen die Schränke oder die jeweilige Gerätschaften die vielleicht jetzt vor zwei oder drei Jahre angeschafft worden sind, können wir durch unser Sensorkit auch mit Ausstatten und dadurch eine Implementierung gewährleisten.

00:31:09: Das ist wie das Medinexify-Bestosmodell aussieht und diesen Prozess evaluieren wir natürlich gemeinsam mit den jeweiligen Entscheidungsträgern und es ist natürlich wieder der ähnliche Prozess her.

00:31:26: Wir schauen was wären für aktuell Disksysteme oder EIP-Systeme genutzt, verbinden die mit unserem System und dann haben wir ein wiederkehrendes Software der Lizenzmodelle.

00:31:39: Alles klar!

00:31:40: Wunderbar also relativ simpel.

00:31:43: was würdest du sagen so mit dem Rückblick auf die letzten zweieinhalb Jahre?

00:31:48: Was sind?

00:31:49: zwei vielleicht drei maximal erfolge dienen der Zwischenzeit Erzielenkunde?

00:31:53: Klar vielleicht erste Kunde.

00:31:55: Aber

00:31:56: gibt es noch so ein, zwei Erfolge, wo du sagst hey da sind wir.

00:31:59: Da bin ich stolz aufs Team?

00:32:02: Ja.

00:32:04: Wir sind junges Unternehmen, agiles Unternehmen und wir sind besonders stolz dass wir in der kurzen Zeit mittlerweile auch schon einen funktionsdurchlichen MVP erarbeitet haben mit einem Proof of Concept weil wir sehr sehr eng auch mit Kliniken von Anfang an in den Austausch gegangen sind um im Endeffekt wirklich ein Produkt zu haben was A auf der einen Seite von den Fachkräften akzeptiert wird, aber auch B tatsächlich Zeit zurück gibt und Kosten einspart.

00:32:33: Und deswegen fokussieren wir uns auf dem Bereich... Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen, die wir gezielt anbieten möchten.

00:32:40: Und wo wir auch verstehen wollen was muss gegebenenfalls noch adaptiert werden?

00:32:44: Was müsste vielleicht auch beachtet werden und welche weiteren Futures können wir langfristig noch mit implementieren um einfach diese Prozesse effizienter und wirtschaftlicher zu gestalten.

00:32:56: Wenn wir jetzt auch schon über den Punkt Wirtschaftlichkeit sprechen es ist natürlich für uns essentiell auch mit Kostenträgern ins Gespräch zu kommen oder aktiv in den Austausch zu gehen, im Dialog zu treten wie wir unsere Lösungen zukünftig erstatten können und natürlich auch refinanzieren.

00:33:15: Und auf der anderen Seite haben wir mittlerweile schon den Status des Freedom to Operate erreicht und werden nächsten Wochen unseren Patente einreicht.

00:33:27: Es hat gerade die Erfolge aufgezählt was für eine kurze Zeit ja sehr vieles, würde ich behaupten und sehr cool ist.

00:33:35: Du hast ja vorhin gesagt du kannst dir bei manche Themen noch nicht spoilern und hast dich ja selber schon eingeladen zwar auf Folge Episode in deiner Zukunft.

00:33:44: Wir haben jetzt mal den Blick vom Stand heute mit diesen Erfolgen im Hintergrund so zwei drei Jahre nach vorne.

00:33:51: schaut wo sagst du?

00:33:53: Wo möchtest du?

00:33:53: Wie möchtet ihr in zwei drei Jahren stehen?

00:33:56: und was sind vielleicht die nächsten?

00:33:58: ein zwei Meister?

00:33:59: und du hast gerade die Kostenträger angesprochen wo er sagt, okay die sind für uns Elementar.

00:34:04: Genau!

00:34:05: Also für uns ist ganz klar das Mini-Nexify in den nächsten drei Jahren die führende Plattform wird im Bereich Digital-Close-Street-Medication Management und deren Fokus natürlich auf der Dachregion aber auch sehr zentral auf dem Nordic Bereich bedeutet.

00:34:23: Skandinavien Aber auch Großbritannien ist ein sehr interessanter und entscheidender Markt für uns.

00:34:29: vor allem auch Bereiche NHS sehen, dass wir mit unserer Solution sehr gut anknüpfen können und wirklich messbare Erfolge beistrahlen können.

00:34:41: Super spannend also.

00:34:42: wie gesagt wir werden auf jeden Fall widersprechen.

00:34:44: in Zukunft.

00:34:45: dann werde ich mir das im Vorfeld noch mal einhören.

00:34:47: was wir heute besprochen haben Mal schauen und abgleichen, musste ich dann auch messen lassen.

00:34:53: Nein aber klingt ja sehr logisch und finde ich super spannend.

00:34:57: vor allem was was sich jetzt auch im Gegensatz zu vielen anderen mit denen wir schon gesprochen haben dass ihr das so ganz klar sagst UK und die Nordics viele wollen hat dann über den Teichner noch ein paar andere Märkte und gerade die Nordic Machen glaube viele auch im Bogen drum, als zu sagen die sind schon sehr digitalisiert und schon sehr weit.

00:35:16: Die sind uns sicherlich ein paar Jahre voraus in Deutschland.

00:35:20: Von dem her fand ich das jetzt noch super spannend.

00:35:22: eben auch diese Märkte dass ihr die im Blick habt und dass ihr da sagt okay da lohnt sich es reinzugehen.

00:35:29: Ja auf jeden Fall!

00:35:31: Wir haben angefangen Christopher mit dir persönlich so bisschen die Reise dahin.

00:35:36: wie es zur Gründung kam ist zur Lösung kam.

00:35:39: Wir haben über die Lösung selber gesprochen, sehr intensiv.

00:35:42: Wenn man jetzt hinten raus geht und da schließen wir dann die Podcast-Episode immer ab, wir nähern uns auch schon im Ende nochmal ganz kurz zu zwei kurze Kreuzfeuerfragen an dich persönliche was ist das Erste was du morgens machst um gesund den Tag zu starten?

00:35:59: Wir haben ja gehört du gehst ab und zu mal ins Limit.

00:36:01: Jetzt bin ich gespannt ob du dich morgen schon aus dem Motorrad schwenkst oder dann doch eher in Richtung Sport gehst.

00:36:07: Ja, es kommt darauf an.

00:36:08: Ich fand natürlich schon gerne ein Motorrad und du kannst ja natürlich vorstellen ich bin in München unterwegs.

00:36:14: Natürlich im städtischen Umfeld ist es mit einem Zweirad ob motorisiert oder selber über die Kurbel tritt besser voranzukommen.

00:36:23: deswegen versuche ich schon den Sport im Alltag zu integrieren bedeutet ich fahre gerne mit dem Fahrrad auch ins Office weil ich da sehe dass sich mich besseres lotieren kann das ich mich dann auch besser für den Tag vorbereiten kann.

00:36:38: Das ist natürlich jetzt nicht immer möglich, fein auch in den Wintermonaten oder aktuell haben wir natürlich relativ viel Hitze und es ist super heiß.

00:36:49: Hoffentlich wird's aber im Herbst ein bisschen mehr Regen geben und auch kühler.

00:36:54: Man muss einfach schauen wie man das den Alltag integriert ob man dann beispielsweise joggen geht oder am Abend ins Fitnessstudio.

00:37:02: vielleicht auch Das mit integriert.

00:37:05: Aber im Großen und Ganzen würde ich schon sagen, Sport ist ein super wichtiger Punkt in meinem Leben und auch bei uns im Team weil wir da ganz einfach sehen dass wir besser performen können.

00:37:18: Und die zweite Frage das geht denn in Richtung Gesundheitsmythen oder Mythos?

00:37:25: Es gibt ja verschiedene Ja, sozusagen im Gesundheitswesen insbesondere irgendwie besonderen Gesundheitsmüten.

00:37:31: Gibt es da vielleicht einen Mythos wo du persönlich sagst hey ich habe jetzt die Chance hier drüber zu sprechen und jetzt räume ich den Mal aus der Welt?

00:37:40: Ich denke schon vor allen Dingen der Mythos KI ist speziell KI auch Ärzte oder beispielsweise Fachkräfte ersetzen soll.

00:37:49: Ist ja aktiv wirklich in vielen Munden das Thema.

00:37:55: Ich bin vor allem auch da der Meinung, dass im Endeffekt es geht nicht darum um die Menschen zu ersetzen oder Arbeit wegzunehmen.

00:38:03: Es gibt im Endefekt dabei zu unterstützen in dem Arbeitsalltag manuelle Prozesse zu standardisieren, administrative Aufgaben zu reduzieren und im Endefall auch an den Punkt Fachkräftemangel anzusetzen personelle Ausfälle zu kompensieren und vielleicht auch die Kali-Modelle besser zu nutzen und bessere Daten bereitzustellen, um wirklich halt auch Patientensicherheit auf die nächste Stufe oder auf das nächste Level zu heben.

00:38:38: Und da denke ich würde die KI in verschiedensten Modellen unterstützen ob das jetzt beispielsweise auch optisch ist oder ob das bei Prozessern ist.

00:38:47: Da denke ich wird vieles auf uns zukommen und da sollten wir offen damit umgehen und keine Angst davor haben.

00:38:55: Wunderbarer Schlusswort.

00:38:56: Christopher, finde ich auch einen wichtigen Punkt.

00:38:59: Gut dass du das nochmal angerissen hast und auch eben so gut begründet hast.

00:39:04: Ich kann dir da auch sehr, sehr gut folgen.

00:39:07: jetzt zum Schluss.

00:39:07: Jetzt kommt eigentlich am Ende des Tages die wichtigste Frage wenn man Richtung Sales guckt und so und es ist jetzt deine Chance diesen Call to Action zu setzen am Schluss der Episode.

00:39:18: Jetzt haben wir sehr viel über dich gesprochen, über eure Lösung gesprochen.

00:39:21: Jetzt jemand sagt, finde da mehr erfahren, vielleicht sogar im Klinikumfeld ist.

00:39:27: Zwei geteilte Frage – wer soll sich unbedingt bei dir bei euch melden und wo es der beste Kanal um mit dir in den Kontakt zu kommen?

00:39:36: Genau also klassische Szene entweder über LinkedIn gerne einfach anpicken oder wir bauen uns über die Website www.medienächsefrei.ai.

00:39:44: Und speziell sucht man den Austausch natürlich mit Ärzten, Krankenhausapothekern aber auch Fachkräfte die Lust haben aktiv was mit zu verändern voranzutreiben und daher kräht sich dann niemanden aus.

00:39:58: Wer auch vielleicht Lust hat aktiv an einem Startup mitzuarbeiten sich selbst einzubringen sind wir natürlich auch offen.

00:40:06: Wir sind ein junges wachsendes Unternehmen und freuen uns vom Endeffekt auf jeglichen Austausche an der Stelle.

00:40:15: Also wir packen alles in die Show Notes, dein Profil, eure Homepage.

00:40:20: Wenn ihr auch für Stellenbeschreibung habt dann schickt sie mir rüber und dann packt man die auch in die show notes.

00:40:25: Vielleicht schafft man es auch und werden jetzt nicht nur Innovations- und Healthcare Podcast sondern vielleicht irgendwann Personalvermittlungspodcast.

00:40:32: das wäre super spannend wär mal ein Case.

00:40:34: den hatten wir so auch noch nicht aber finde ich gut.

00:40:37: ganz wichtiger Aufruf also wer's hört oder in seinem Netzwerk jemand hat der in dem Umfeld vielleicht auch Erfahrung hat, vielleicht im klinischen Alltag als Apothekerinnen oder irgendwo gearbeitet hat und sagt, hey ich möchte

00:40:47: mal

00:40:48: auf die andere Seite gehen und aktiv was mitgestalten.

00:40:51: Und vor allem du hast ja gesagt, die Patientensicherheit zum Beispiel verbessern und die Versorgung von morgens sicherstellen darf sich bei den Meldungen.

00:41:00: Wie gesagt wir packen alles in die Shownote.

00:41:02: Ich sage an dieser Stelle vielen lieben Dank fürs Gespräch.

00:41:06: Wir hören uns nächste Woche noch einmal zu etwas kürzeren Quick-Tippfolge mit noch mehr praktischen Tipps von dir aus deinem Gründeralltag.

00:41:14: Und sag erst mal vielen lieben Dank für deine Zeit, für die Einblicke und wünsche euch dir weiterhin viel Erfolg!

00:41:20: Wie gesagt wir werden ja in naher Zukunft nochmal sprechen.

00:41:23: da freue ich mich dann drauf nochmal zu gucken.

00:41:25: wie hat sich es entwickelt?

00:41:26: was ist Realität geworden?

00:41:28: vielleicht Zeit oder schon bei der Weltherrschaft im Close Club vorfahren?

00:41:31: Mal schauen und ich sage danke für deine zeit und für

00:41:34: die einblicke.

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