RHC 088: Healthcare Innovation braucht Anschlussfähigkeit
Shownotes
Viele HealthTech-Startups treten mit einer klaren Vision und großem Veränderungswillen an. Trotzdem gelingt es nur wenigen, ihre Lösung dauerhaft in die Versorgung zu bringen.
Liegt das wirklich an der Technologie oder fehlt es häufig an Verständnis für die Strukturen des Gesundheitssystems?
Darüber sprechen Peter und Matthias in dieser Folge von Rocketing Healthcare mit Dr. Renate Müller, Gründerin und geschäftsführenden Gesellschafterin von tranSektoris – Leadership in Healthcare.
Links zur Episode
- Webseite von tranSektoris: https://www.transektoris.de/
- Aktuelles Impact Programm: https://www.transektoris.de/leistungen/impact-programm/naechstes-programm
- Informationen zu den Stipendien: https://www.transektoris.de/leistungen/impact-programm/teilnehmen/stipendien.html
- Dr. Renate Müller auf LinkedIn: https://de.linkedin.com/in/dr-renate-m%C3%BCller-transektoris-leadership-in-healthcare
Zwischen Veränderungswillen und Systemfähigkeit
Startups wollen bestehende Prozesse neu denken. Gleichzeitig treffen sie auf ein Gesundheitssystem mit gewachsenen Zuständigkeiten, unterschiedlichen Interessen, komplexen Finanzierungswegen und regulatorischen Anforderungen.
Für Renate Müller liegt genau darin eine der größten Herausforderungen: Eine Innovation braucht nicht nur Leidenschaft, sondern auch Anschlussfähigkeit.
Gründerinnen und Gründer müssen verstehen, wie Krankenkassen, Leistungserbringer, Industrie, Regulatorik sowie Patientinnen und Patienten denken und handeln. Erst dann können sie erkennen, an welcher Stelle ihre Lösung tatsächlich in die Versorgung passt.
Die entscheidende Gratwanderung lautet: Wie wird ein Startup systemfähig, ohne dabei seinen Veränderungsanspruch zu verlieren?
Viele Kontakte sind noch kein belastbares Netzwerk
Renate Müller grenzt im Gespräch klassisches Networking deutlich von echter Zusammenarbeit ab.
Ein großes LinkedIn-Netzwerk oder gelegentliche Gespräche bei Veranstaltungen reichen nicht aus. Wertvoll werden Beziehungen erst, wenn Menschen bereit sind, auch unangenehme Wahrheiten auszusprechen, unterschiedliche Interessen auszuhalten und gemeinsam an konkreten Problemen zu arbeiten.
Dabei müssen die Beteiligten nicht in allen Fragen übereinstimmen. Entscheidend ist, ein gemeinsames Ziel zu identifizieren, an dem sie trotz ihrer unterschiedlichen Perspektiven arbeiten können.
Veränderung beginnt im Kleinen
Statt sofort das gesamte Gesundheitssystem verändern zu wollen, empfiehlt Renate Müller einen pragmatischeren Einstieg: einen konkreten Anwendungsfall, eine klar beschriebene Problemstellung und die dafür relevanten Akteure.
An einem solchen Fall lässt sich gemeinsam untersuchen:
- Wo liegt das eigentliche Versorgungsproblem?
- Welche Interessen treffen aufeinander?
- Wer muss an der Lösung beteiligt sein?
- Welche Grenzen müssen berücksichtigt werden?
- An welcher Stelle ist echte Veränderung möglich?
So kann Vertrauen Schritt für Schritt entstehen und aus einem ersten Austausch möglicherweise ein gemeinsames Projekt werden.
Das tranSektoris Impact Programm
Mit dem Impact Programm schafft tranSektoris einen geschützten Raum für sektorübergreifendes Lernen und Co-Creation.
In kleinen Gruppen besuchen die Teilnehmenden unterschiedliche Akteure des Gesundheitssystems. Dazu gehören unter anderem Krankenkassen, Leistungserbringer, Industrie und regulatorische Institutionen.
Im Mittelpunkt stehen nicht klassische Vorträge, sondern Einblicke in die Praxis, offene Gespräche und die gemeinsame Arbeit an komplexen Fragestellungen. Die Teilnehmenden sollen nicht nur Wissen aufnehmen, sondern als Mitgestaltende eigene Perspektiven und Erfahrungen einbringen.
Für ausgewählte Personengruppen – darunter auch Start-ups – bietet tranSektoris unter bestimmten Voraussetzungen personengebundene Stipendien an. Besonders relevant ist das Programm für Unternehmen, die bereits näher am Markt sind, ihr Produkt aber noch an Erkenntnisse aus der Versorgung anpassen können.
Aktuelle Teilnahmebedingungen, Termine und Bewerbungsfristen finden sich auf der Website von tranSektoris.
In dieser Folge erfährst du
- warum gute Technologie allein noch keinen Zugang zur Versorgung schafft,
- was HealthTech-Start-ups über die Denk- und Handlungslogiken etablierter Akteure wissen müssen,
- weshalb ein belastbares Arbeitsnetzwerk mehr ist als eine große Kontaktliste,
- wie konkrete Anwendungsfälle sektorübergreifende Zusammenarbeit ermöglichen,
- wie das tranSektoris Impact Programm Startups und andere Akteure zusammenbringt,
- und wann ein Start-up von einer Teilnahme besonders profitieren kann.
Key Takeaways
- Innovation braucht neben Veränderungswillen auch Anschlussfähigkeit an reale Versorgungsstrukturen.
- Ein belastbares Netzwerk zeigt sich nicht an der Zahl der Kontakte, sondern an der Qualität der Zusammenarbeit.
- Unterschiedliche Interessen schließen ein gemeinsames Ziel nicht aus.
- Komplexe Veränderungen beginnen besser mit einem konkreten Anwendungsfall als mit dem ganz großen Systementwurf.
- Startups profitieren besonders dann vom sektorübergreifenden Austausch, wenn sie bereits marktnah, aber noch anpassungsfähig sind.
Über die Gästin
Dr. Renate Müller ist Gründerin und geschäftsführende Gesellschafterin von tranSektoris – Leadership in Healthcare. Mit unterschiedlichen Dialog-, Entwicklungs- und Beratungsformaten fördert tranSektoris die sektorübergreifende Zusammenarbeit und bringt Menschen aus verschiedenen Bereichen des Gesundheitssystems zusammen.
Renate Müller studierte Medizin und Geisteswissenschaften. Die Verbindung unterschiedlicher Perspektiven und die Frage, wie daraus konkrete Veränderungen in der Gesundheitsversorgung entstehen können, ziehen sich als roter Faden durch ihre Arbeit.
Noch mehr Rocketing Healthcare?
- Rocketing Healthcare auf Linkedin -> https://www.linkedin.com/company/100336833
- Peter auf Linkedin -> https://www.linkedin.com/in/petergeorglutsch/
- Matthias auf Linkedin -> https://www.linkedin.com/in/matthiasschwarz/
Transkript anzeigen
00:00:15: Hallo und herzlich willkommen zu einer neuen Episode des RocktingHelfer Podcast.
00:00:20: Ich freue mich heute sehr, zusammen mit Matthias Dr.
00:00:23: Renate Müller begrüßen zu dürfen.
00:00:25: sie ist Gründerin und Geschäftsführer in der Gesellschaft darin von Transsektoris Und was ihr mit genau macht das erfahren wir natürlich jetzt gleich.
00:00:35: aber nichtsdestotrotz erst mal so ein bisschen Framing für diese Episode.
00:00:39: Wir wollen heute darüber sprechen warum Gesundheitsversorgung nicht von Einzelpersonen verändert werden können.
00:00:47: Warum ist da ein ganzes Ökosystem auch braucht und wie Start-up Teil dieses Ökosesystem sein können?
00:00:53: Darüber und bestimmt auch noch einige andere spannende Themen sprechen wir heute, aber Renate erst mal herzlich willkommen im Podcast!
00:01:01: Ich freue mich sehr dass du da bist und was müssen die Hörerinnen jetzt über dich wissen bevor wir zu Transsektoris sprechen?
00:01:12: Aus mir vielen herzlichen Dank an dich, Peter und Matthias.
00:01:15: Matthias hat mir sozusagen die Tür geöffnet zu eurem Podcast den ich hoch spannend finde in dieses Startup-Welt hinein.
00:01:22: Was sollten die Hörer wissen?
00:01:24: Also Ich bin im Schwarzwald geboren war als Kind ziemlich lange im Krankenhaus was vielleicht ein Teil meiner Leidenschaft oder auch Leiden am Gesundheitssystem darstellt.
00:01:35: Ich habe dann Medizin und Geisteswissenschaften studiert.
00:01:39: Ja, mich entschieden zum Schock meiner Eltern, Geisteswissenschaften zu Ende zu bringen.
00:01:44: Und das war für mich eigentlich so ein prägendes Moment gehabt weil ich gesehen habe eine und dieselbe Person Renate guckt mit ganz unterschiedlichen Brillen einmal als damals hat man es seit Elite Deutschlands also Ärztin oder aber Geisteswissenschaftler, wo man ja so indirekt ein bisschen aufs Taxifahren vorbereitet wird.
00:02:05: Also in völlig anderer Blick auf Welt, obwohl es immer die gleiche Wirklichkeit war.
00:02:09: Das hat mich glaube ich ... das war so ein wesentliches Moment dass sich sowieso ein roter Faden eigentlich durch meine Biografie irgendwie auch zieht und damit irgendwie auch die Überzeugung, dass verschiedene Perspektiven eigentlich die Grundlage sind um nachhaltige Lösungen zu finden, besonders von komplexen Problemen.
00:02:27: Das ist vielleicht jetzt auch nochmal... Ich habe dann eine Beratungsunternehmen mitgegründet wo ich den Fokus im Bereich sektorbeigreifende Versorgungsmodelle hatte und aus dem Frust sage ich mal dass da so wenig trotz denke ich guten Willen von den unterschiedlichsten Beteiligten so wenig beim Bürger angekommen ist.
00:02:47: in der Versorgung war dann eigentlich das Thema wie könnte man es verändern?
00:02:53: Das vielleicht mal so.
00:02:54: ganz kurz und das hat dann auch dafür zugeführt, dass ich Transsektorsliederstieg in Halbkermin gegründet habe.
00:03:00: Also erst einmal auf mir herzlich willkommen liebe Renate!
00:03:02: Und ja du hast schon zwei drei wichtige Dinge genannt gerade also dieses Du hast gesehen in den beiden Prillen die du aufratest, dass die Akteure nebeneinander anstatt miteinander sprechen.
00:03:15: um wie jetzt der Name Transsektor ist schon ein bisschen mitgibt versucht ihr ja Das zu verbinden.
00:03:21: Jetzt hast du im Jahr zwei Tausend Zwölf, Transsektor ist mitgegründet.
00:03:26: Gab es damals aber noch einen bestimmten Zusätzlichenauslöser?
00:03:29: Oder hat sich das eben so über die Rollen wie Du's gerade beschrieben hast so entwickelt wo Du dann gesagt hast okay es braucht jetzt irgendeine Institution wir kommen ja auch gleich noch was ich alles macht.
00:03:40: Dann gab es da irgendwie in einem bestimmten prägendem Moment weil euch gibt es ja schon vierzehn fast fünfzehn Jahre jetzt
00:03:48: genau.
00:03:49: Tatsächlich war es, glaube ich so ein langsam sich aufbauender Frust der sich da Bahnen gebrochen hatte.
00:03:56: Da ich in der Beratung eben gesehen hatte dass da die Ergebnisse so dünn waren was darum gekommen ist obwohl guter Wille und auch Geld da war und das war dann eigentlich so dass ich so in der Gesellschaft für Recht und Politik im Gesundheitswesen in München der Einrichtungen, wo man unterschiedliche Player aus dem Gesundheitssystem zusammen hatte.
00:04:18: Dass sich da eine Arbeitsgruppe gegründet hat, die genau dieses Thema aufgenommen hat.
00:04:22: Warum scheitern sektorübergreifende Versorgungsmodelle?
00:04:25: Und diese war auch intersektoral zusammengesetzt weil die Gesellschaft das auch hergegeben hat und da haben wir dann ganz konkrete Cases aufgenommen unter diesen verschiedenen Blickwinkel dieser Arbeitsgruppenteilnehmer versucht rauszufinden warum läuft es schief.
00:04:42: Was, was hätte man anders machen müssen?
00:04:44: Und daraus gab dann eben, er gab's und wir haben dann Sympostien gemacht publiziert und dann kam die Frau Prof.
00:04:51: Fischer, die war, Gisela Fischer war ein Sachverständigenrat, der auch in dieser Gesellschaft für Recht und Politik im Gesundheitswesen war und hat gesagt eigentlich brauchen wir einen Ort wo Menschen aus unterschiedlichen Perspektiven zusammenkommen können um besser zu verstehen, wir ticken die anderen und wie müssen dann die Lösungen ausschauen?
00:05:09: Das war eigentlich so der, sagen wir mal die Initialzündung.
00:05:13: Aber war nie daran gedacht?
00:05:16: Vielleicht hört sich das ein bisschen komisch an aber es war keine offizielle Gründung und wir brauchten das dann weil wir sozusagen dann Gelder für die Programme eingenommen haben und da musste man... Also es waren nie so.
00:05:25: der Gedanke jetzt gründen wir einen Unternehmen als im Vordergrund gestanden.
00:05:30: Sonst hat er sich wirklich aus dieser Arbeitsgruppe herausentwickelt.
00:05:33: Damit ihr Anfänge so ein bisschen beleuchtet, aber jetzt interessiert uns natürlich auch ganz stark Wenn du Transsektoris jemanden patchen müsstest, also was ihr genau macht und was seit der Gründung passiert ist.
00:05:48: Wie würdest du das machen?
00:05:49: Ich denke es würde so sagen, Transsektoris ist ein Unternehmen aber es hat als Ziel immer den unabhängigen geschützten Raum anzubieten mit dem Ziel mit allen Formatensekte übergreifende Zusammenarbeit im Gesundheitssystem zu verbessern.
00:06:04: Es hört sich natürlich jetzt wie soll ich sagen sehr theoretisch an Aber wir haben uns klar überlegt, was braucht man eigentlich um Veränderung zu treiben?
00:06:13: Das ist einmal Menschen.
00:06:14: Also Mitarbeiter des Thema Peter, was du ja jetzt als deinen Tagesgeschäft eigentlich hast.
00:06:19: Es braucht Menschen die bereit sind, über den Tellerrand rauszuschauen und sie brauchen auch einen Ort oder ein Raum in dem man anderen, die ebenfalls vielleicht aus anderen Backgrounds, ebenfalls handelnd etwas verändern wollen.
00:06:33: Und ein zweiter Teil, der auch zu Transsekturist gehört, der sich eigentlich aus diesem ersten Teil entwickelt hat war dann so dass man gesagt hat wenn es jetzt ein Problem gibt intersektoraler Art das ein Unternehmen eine Organisation hat Wo kann die sich eigentlich hinwenden?
00:06:51: Also im Sinne von, wenn sie nicht Beratung der klassischen Art haben möchte.
00:06:55: Als ich sagen, der Kind ist so groß was mir den betriebswirtschaftlichen Teil hat.
00:06:59: Was wichtig ist gar keine Frage genauso wie Beratungen aus einer wissenschaftlichen Perspektive wo bleibt eine Beratungs- wie wir das nennen Aus dem Maschinenraum der Versorgung?
00:07:09: also die Praktiker, die es dann wirklich machen müssen und jetzt nicht nur darüber reden sondern dies erleben vielleicht auch erleiden und die den Handlungstruck haben oder wollen, dass da Veränderungen kommen.
00:07:22: Das sind diese zwei großen Beine, die Transsektoris hat.
00:07:26: Und ich glaube das eigentliche Gold von Transsektoris ist dieses Arbeitsnetzwerk, das sich aufgebaut hat in diesen letzten Jahren seit der Gründung.
00:07:36: Dass es so breit angeht – also ich sage immer, da sind alles was kreucht umfleuchtet, was Versorgungsprozesse gestaltet irgendwie dabei Bildet diesen breiten Blick, den der glaube ich ziemlich einzigartig eigentlich ist in Deutschland und dazu gehören eben auch Startup-Unternehmen.
00:07:53: Aber dazu kommen wir sicher gleich nochmal.
00:07:55: Vielleicht noch mal eine kurze Rückfrage weil das Thema ja natürlich so Vielfältigung groß ist.
00:08:01: Könntest du uns da ein paar Formate, ein paar Ausgestaltungen mitgeben ganz konkret wie ihr denn auch wirkt?
00:08:12: Also im Alltag sozusagen, in eurem Unternehmerischen Alltag.
00:08:16: Genau das was ich gerade beschrieben hatte diese dieser Raum um gemeinsam zu lernen die nennen wir Impact Programme.
00:08:24: also wir wollen in diesem Programm Wirkung erzielen und erreichen Und das ist so, dass das Netzwerk selber die Jahresthemen wählt.
00:08:33: Also mit was wir uns beschäftigen da es jetzt beginnt im Oktober Ende Oktober digital vor ambulant vor stationär.
00:08:40: wie geht das?
00:08:41: und dieses Programm hat sich über Jahre eigentlich auch weiterentwickelt Auch mit dem Netzwerk sieht aber jetzt so aus, dass wir in den Impact-Programm immer vier Gastgeber in Haus besuchen um uns die unterschiedlichen Blickwinkel für dieses Thema auszusuch also kennenzulernen.
00:08:58: Wir suchen uns da immer die Gastgeber aus, die dazu auch ganz konkret operativ schon was gemacht haben.
00:09:03: also jetzt muss nicht nur darum geht ein strategisches Wunschkonzert zu beschreiben sondern auch so zeigen okay das ist wo wir hin wollen.
00:09:11: oder wir kommen mit diesem Thema und das ist das was wir bereits dazu getan haben und dann ist immer eine Krankenkasse dabei.
00:09:25: Jahrgarn werden wir starten.
00:09:26: Erst mal mit Industrie.
00:09:27: tatsächlich, Industrie ist auch immer dabei.
00:09:29: Es kann Pharma, Medtec oder IT sein.
00:09:31: da werden wir mit Kord AI und Medatix ein Modul haben bei Medeco Valley dann sind wir immer bei einem Leistungserbringer.
00:09:39: Das können Apotheken sein, das können Krankenhäuser sein, es können kassenärztliche Vereinigungen sein.
00:09:44: da sind wir dieses mal ich denke in einen sehr interessanten Ort nämlich im Cottbus wo's um die Gesundheitsregion Lausitz geht also an der Uniklinik dort die ja jetzt die Chance haben wirklich diese sektorübergreifende Versorgung mal neu zu gestalten in einem sage ich mal großen Experimentierraum.
00:10:02: dass ist glaube ich ein sehr Ungewöhnlicher Teil.
00:10:06: Wir werden bei einer Krankenkasse sein, oder wir sind auch immer bei einer Kankenkasse das ist die Barme, wo es darum geht auch nochmal zu sagen wie muss denn Versorgung ausschauen?
00:10:14: und da ist das Credo der Barma eben das muss Daten von dir sein?
00:10:18: Und wir sind dann auch immer noch mal bei einer regulatorischen Instanz um auch zu verstehen so in diesen ganzen Blick was denkt sich eigentlich Gesetzgebung oder wie stellt sich Regulatorik das eigentlich vor?
00:10:29: Das ist ja meistens doch ein Spagat, bis hin zu dem was in der Realität zum Teil auch passiert.
00:10:35: Da werden wir für das Thema Regulatur sind wir in Stuttgart und wie ich finde sehr interessanten Ansatz, den Herr Kritschmann noch angestoßen hatte dass er sagte Wir brauchen interministerielle Organisationen die interministeriell ist Und da werden wir ihn bei BioPro kennenlernen Wie man sich vorstellt In the Land Versorgung digital ambulant vor stationär einzubinden bringen sozusagen ins Ländle.
00:11:00: Vielleicht ist das ein ganz konkreter Part, ich könnte auch noch euch ein bisschen über den Beratungsteil erzählen, dem wir Passionem Brain nennen also so wie bei des Impact-Programm keine klassische Fort und Weiterbildung ist.
00:11:14: aber der Tag erstmal geht darum.
00:11:17: es geht um Personen die Führungsaufgaben haben oder auch Führungsaufgaben vorbereitet werden.
00:11:23: Aber uns geht es vorrangig eigentlich um diesen Mindset auf den wir sicherlich nochmal zu sprechen kommen werden.
00:11:28: In Passion and Brain geht es darum, die Kompetenz dieser Leute, die schon mal durch so ein Programm gelaufen sind und gelernt haben auch in so geschützten Räumen mal out of the box zu denken dann auch für konkrete Fragestellungen in Workshops von Auftraggebern einzusetzen.
00:11:44: Das ist vielleicht ganz kurz noch einmal plastischer.
00:11:48: Also super, ich glaube das könnte man wahrscheinlich noch weiterführen weil es ist ein super spannender Ansatz.
00:11:53: Super spannende Partner die ihr auch dabei habt und das ist ja auch Peter nahe.
00:11:57: Ich gucke da in deine Richtung oder ich spreche in deiner Richtung Das hören wir immer wieder hier im Podcast genau dieses Thema Dieses sektorenübergreifende miteinander reden.
00:12:05: also Ihr seid ja schon wie der Name auch sagt eben der der Transporter um die alle zusammen zu bringen.
00:12:11: Wenn man jetzt aus das Startup-Brille mal so ein bisschen reingeht und schaut Wir sind ja ein Start-up Health Care Ecosystem Podcast und da haben wir natürlich sehr viele Gründerinnen.
00:12:20: Und auch vielleicht so wie du es vorhin angesprochen hast, Renate, viele die von außen kommen eine Idee haben und das jetzt hören und dann auch diese großen Namen dann vielleicht am Ende des Tages für eine Biobrohne, Brahmowiese alle heißen.
00:12:33: Kannst Du aber vielleicht nochmal ganz kurz beschreiben?
00:12:35: Wie wenn ich als Start up bei Euch mit Euch Kontakt aufnehme?
00:12:40: Wie sieht denn der Weg aus?
00:12:43: Wie geht es dann weiter?
00:12:44: Können wir da mal so ein bisschen reinschauen, wie das Thema beleuchtet wird.
00:12:48: Gibt's einen Startup-Check bei euch?
00:12:52: Ja also Fragen über Fragen wahrscheinlich von Startups die jetzt versuchen hier mal so etwas zu klären.
00:12:58: Ich sollte vielleicht noch ein bisschen mehr auch über die Gruppenzusammensetzung mehr sagen, weil da ist es uns tatsächlich sehr wichtig kleine intersektorale Gruppen zusammenzustellen.
00:13:11: Das heißt also wir würden jetzt nicht starten mit der Hälfte Industrie und der anderen Hälftekrankenkasse sondern wir sagen Wir lernen zusammen und wir lernen voneinander.
00:13:19: deswegen isst Und wir arbeiten immer in kleinen Gruppen, weil die Überzeugung eben ist Es geht darum Nicht nur Wissen zu vermitteln Sondern zwischen den Personen Vertrauen aufzubauen So dass sie im Anschluss war, das ist eigentlich unser Ziel.
00:13:31: deswegen Impact.
00:13:33: Dass die nicht also einen Haken dran Fort- und Weiterbildung zu Ende sondern es geht eigentlich darum in diesem Programm den Startgrund zu legen über Vertrauen dann im Anschluß weiter zusammenzuarbeiten.
00:13:45: wir evaluieren auch alle Programme und wir wissen dass es eben bis zu sechzig Prozent In dieser Masterarbeit wurde so nachgefragt, nach Jahren, was da noch übrig geblieben ist.
00:13:56: Dass die tatsächlich in kleinen und größeren Projekten zusammengearbeitet haben.
00:14:00: Und darum geht es uns eigentlich in diesem geschützten Raum mit einer Kleingruppe wobei wir zusätzlich eben die Chance bieten dass man auch über die Jahrgänge hinaus mit dem Rest des Netzwerkes Kontakt aufnehmen kann.
00:14:16: über andere Formate Du hast gefragt der konkrete Weg pro Durchgang idealerweise auch immer ein Startup-Unternehmen dabei haben, weil die eben denke ich wesentlich dazu beitragen Versorgung neu zu gestalten anders zu denken und Lösungen zu bringen.
00:14:34: Aber das muss ich euch glaube ich nicht sagen ist das Problem der Startups ja ganz häufig ist dass sie sage ich mal an der Betonband des Systems einfach brutal davor knallen und wenig Chance haben anzudocken.
00:14:49: Und ich glaube das ist glaube ich ein ganz gutes Moment.
00:14:51: man muss Als dadem auch verstehen, wie ticken denn die anderen?
00:14:56: Was brauchen sie und was sind deren Problemen.
00:14:58: Wie sind deren Handlungs- und Denkwelten?
00:15:01: Weil daran scheitert es ja ganz häufig.
00:15:04: Und das finden wir also sozusagen raus.
00:15:07: Deswegen freut mich auch dass wir jetzt heute mit Transsekturist dabei sein können in jedem Programm auch ein Start-up Unternehmen die Chance geben, an diesem Programm teilzunehmen.
00:15:18: Um mehr zu verstehen über dieses Thema, was wird das Jahresthema?
00:15:22: Aber gleichzeitig um Kontakte aufzubauen, die zur Arbeitsgrundlage werden sollen und können.
00:15:29: Lass uns da nochmal einen Schritt noch mal ein bisschen weitergehen weil du hast paar spannende Sachen jetzt auch gerade zu den Start up Unternehmens gesagt und gesagt ja manchmal klässt so'n bisschen Die Realität und die Vorstellung, was man alles in welcher Zeit mit bestehenden vielleicht auch sagen mal.
00:15:51: Playern im Markt auch umsetzen kann.
00:15:54: also ich glaube dieser realitätscheck ist manchmal für startups nicht so einfach.
00:16:01: Die haben ja ganz andere Geschwindigkeiten oder müssen auch sich anders bewegen, um überhaupt irgendwie eine Chance auf Erfolg zu haben.
00:16:08: Deswegen hast du da vielleicht so einen guten Tipp auch für junge Unternehmen die mit viel Enthusiasme und viel Veränderungsfüllen reinkommen wollen.
00:16:18: wie sie damit umgehen
00:16:20: Peter, das ist jetzt eine ganz gemeine Frage die an mich zu stellen.
00:16:23: Ich bin ein sehr leidenschaftlicher Mensch der nicht so unbedingt die Leute bremsen möchte aber ich glaube es ist ein wesentlicher Punkt es tatsächlich dann auch zu seiner Leidenschaft hinzukommt was man für das Produkt oder die Dienstleistung die man entwickelt einen nüchtern Teil haben.
00:16:41: zu sagen wo bin ich anschlussfähig in dem System?
00:16:46: Blöde, wie soll ich das ausdrücken?
00:16:49: Gratwanderung.
00:16:50: Einerseits will man ja als Dienstleister oder Produktanbieter von Start-up Seite Versorgung verändern und verbessern.
00:16:59: Gleichzeitig ist es natürlich so dass es zumindest um reinzukommen muss man in irgendeiner Weise eine Andockfähigkeit anbieten können.
00:17:08: Und da muss man sich leider mit den, ich sage das jetzt manchmal sehr drögen und bis magianischen Strukturen auseinandersetzen.
00:17:16: Ich glaube es ist nicht immer... Also da kann man schon mal Leidenschaft verlieren und verbrennen aber ich glaube dass braucht's.
00:17:24: also wenn du mich fragst ja man braucht die Leidenschaft oder auch so was ganz Nüchternes vielleicht zum Teil auf frustrierendes um zu verstehen aha Da werde ich auf die Wand laufen und da werde ich vielleicht, wenn man die Wand dann auch erkennen kann.
00:17:39: Und das wäre ja dann eben auch die Chance zu sehen wie könnte man dann trotzdem?
00:17:44: Das wäre vielleicht die andere Seite dass die an die sagen wir die System Alten in Anführungszeichen Mehrwerte erkennen können also dass es ein aufeinanderzugehen und miteinander arbeiten werden kann.
00:17:55: Das können wir glaube nur so unterstreichen, Peter.
00:17:58: Mal da vielleicht kurz die Frage noch verbunden jetzt ein bisschen provokant aus deiner Erfahrung in den letzten Jahren?
00:18:05: Ist es dann manchmal so dass ihr eher merkt, die Technologie ist gar nicht das Problem sondern tatsächlich das Verständnis für das Gesundheitswesen und für die Akteure um dann in die Versorgung zu kommen?
00:18:17: Ist das oftmals im Punkt wo ihr seht okay wir leisten ja Wir machen Netzwerk, aber eigentlich leisten wir ... Du hast euch öfters schon Mindset angesprochen.
00:18:26: Diese Veränderung im Mindset, dass Gründer einen neuen Blick auf das System bekommen?
00:18:33: Ich muss ganz ehrlich sagen Matthias weiß jetzt auf dieses Wort ein Netzwerk bin ich schon mittlerweile fast ein bisschen allergischer.
00:18:40: weil bei Netzwerken also ich glaube es ist so abgenutzt sage ich mal Es geht nicht darum wirklich so viele Kontakte bei LinkedIn oder sonst irgendwo zu haben, sondern es geht eigentlich darum.
00:18:51: Das ist dieses Thema mit dem Vertrauen dass man Personen kennt die einen vielleicht auch mal ungeschminkt Wahrheit sagen oder die überhaupt über dieses klassische Kaffee austauscht treffen hinaus.
00:19:03: Auch in Bereiche kommt ihr unangenehm sind also wo man ja auch Das wird auch immer so passieren aus den unterschiedlichen Bereichen.
00:19:10: Hat man nicht die gleichen Interessen, hat man nicht gleiche Blickwinkel?
00:19:14: In manchen Dingen geht vielleicht gar nichts zusammen aber muss vielleicht und das ist auch dieses Thema Lernen wie Zusammenarbeit funktionieren kann.
00:19:21: Man muss nicht alles teilen um vielleicht ein gemeinsames Ziel zu erreichen.
00:19:27: Und ich glaube da das meine ich mit dieser Pragmatik auch, die man vielleicht haben muss an der Stelle geht ja gar nicht.
00:19:32: Aber vielleicht auf einer anderen Seite was wir als gemeinsames Ziel definieren können, haben wir eine Chance aufeinander zuzugehen.
00:19:40: Wenn man bereit ist dafür offen zu sein und auch nicht so glauben dass einer und eine Organisation oder Personen die Wahrheit mit Löffel gefressen haben.
00:19:49: also es ist eine Offenheit auch für andere Meinungen.
00:19:55: Also ich fand da gerade in deinen Ausführung ganz spannend das wie du auf Netzwerk schaust und natürlich auch wie du betont hast das Offenhalt jetzt ganz konkret überhaupt nötig ist und vielleicht auch unterschiedliche Lebensrealitäten in den Gesundheitssektor zusammenzufügen.
00:20:15: Jetzt würde mich aber trotzdem nochmal interessieren, wenn du sagst es ist super wichtig ein belastbares Netzwerk zu haben ich nenn's jetzt mal belastbares Netzwerk wo man halt auch tiefer reingeht das ist ja auch so ein thema dass haben wir ganz viele Gründer und Gründerin, egal ob sie jetzt aus der Branche kommen oder nicht kommen.
00:20:33: Aber wenn Sie gerade nicht aus der branche kommen und dann Veränderungen anstoßen wollen
00:20:37: etc.,
00:20:38: dann ist es ja nochmal ein vielfältiges Schwere dieses belastbaren Netzwerk aufzubauen.
00:20:43: Wie kommt man denn in so eine konkrete Zusammenarbeit neben der Offenheit?
00:20:52: Das war auch für sozusagen, für mich ein hartes Lernen.
00:20:56: Weil ich wie gesagt, ich bin weder... Ich bin nicht sehr geduldig!
00:21:01: Ich wollte immer so gerne Veränderungen das es schnell geht also dass man so eine Himmel umlegen und es wäre aber mir es wird immer klarer, dass ist eigentlich der Weg der kleinen Schritte ist und ich glaube das gilt dann auch für die was braucht man dafür?
00:21:13: Ist man bräuchte glaube ich konkrete Cases und jemanden der bereit ist mir ein Beispiel bis in die Tiefe miteinander zu gehen, um daran zu lernen.
00:21:21: Nicht das ganz große Rat sondern vielleicht wirklich eine ganz konkrete Problemstellung.
00:21:27: und dazu sagen lassen wir uns mal ein Stück dieses Weges zusammenzugehen und zu verstehen was ist das Problem?
00:21:32: Und wie könnte da eine Lösung ausschauen?
00:21:35: Und dazu sollten eben die Leute zusammenkommen, nicht nur einer oder zwei.
00:21:39: Also ein Technik und einen, sondern dieses Linkholder, also da denke ich auch Bürger- und Patienten müssen dazugehören.
00:21:46: oder Krankenkassen sind ja fast immer dabei weil sie mit als Kernfinanzierer.
00:21:50: aber man sollte auch vor Industrie nicht Sorge haben.
00:21:54: Ich denke das ist eben dieses Zusammenarbeiten bedeutet Grenzen ziehen, aber auch Grenzen vielleicht manchmal ein bisschen dehnen um zu überlegen Welches gemeinsame Ziel könnten wir zusammen erreichen mit diesen unterschiedlichen Assets, die man hat?
00:22:10: Und dazu ist die Grundlage Vertrauen.
00:22:12: Sonst bleibe ich in meiner gut bekannten Welt.
00:22:17: Ja kann ich nur unterstreichen auch wenn ich ein Riesennetzwerk lenke, denn da musste ich ein bisschen schmunzeln.
00:22:21: aber Vertrauen ist glaube ich... Nein alles gut!
00:22:26: Aber tatsächlich ist Vertrauen die stärkste Währung.
00:22:29: am Ende des Tages würde ich behaupten und Wenn man da jetzt rüberschaut vom Vertrauen und ihr habt jetzt ein Start-up und du hast vorhin schon mal Eingangs das Impact Programm
00:22:39: bei euch angesprochen.
00:22:40: Und ist ja eben genau so ein Programm auch zu lernen, Vertrauen aufzubauen, Fehler zuzulassen sich vielleicht auch mal Tipps zu holen dann so ähnlich wie wir auch versuchen mit dem Podcast hier eine Sichtbarkeit zu schaffen für die Themen und diese diese verschiedenen Blickwinkel auch beleuchten.
00:23:01: Jetzt wäre mal die Frage, wenn jetzt ein Start-up im Grunde eine Grunderin draußen die Episode hört und sagt okay das klingt super spannend!
00:23:08: Das ist für mich ein ganz wichtiges Thema.
00:23:10: und das was du mit der Mauer beschrieben hast na das hat mir auch schon Peter vor ganz langer Zeit beim Podcast dass ne Krankenkasse wie ne Ritterburg es mit hochgezogener Zugbrücke also wenn man allein da den Kontakt bekommt zu dem richtigen Ansprechpartnern, ganz wichtig in der Kasse ist es super.
00:23:27: Und jetzt wäre die Frage wie funktioniert das Impact Programm?
00:23:31: Also ich bin jetzt Gründer-Gründerin und melde mich bei dir bei euch Schau mir das an wer da aufgenommen durch die Prozesse und wie sieht dann das Impact Program aus?
00:23:41: worum geht's da genau?
00:23:42: kannst du das mal ein bisschen auch beleuchten?
00:23:44: für uns
00:23:45: sehr gerne.
00:23:46: Also wie ich euch schon gesagt hatte, dass wir zu vier Kernplayern des Gesundheitssystems geben.
00:23:51: Also Krankenkasseregulatorenindustrie und Leistungsherbringer.
00:23:55: Und wir gehen da in der In-Haus.
00:23:57: Das geht über zwei Tage, was ziemlich intensiv ist.
00:24:00: Der erste Tag geht es eben darum, dass Wir Einblicke bekommen und das ist glaube ich auch nochmal ein wichtiges Moment dadurch, dass für kleine Gruppen sind die Gasgeber, die natürlich sowieso dann im Vorfeld gebrieft und wir arbeiten meistens auch schon länger mit denen zusammen, dass die wissen was auf sie zukommt es zum Austausch geht.
00:24:18: Es geht nicht um Vortrag und ich erzähle euch jetzt wie die Welt ausschaut sondern es geht eigentlich um Dialog Wo eben wichtig ist, dass die Gruppen auch klein sind.
00:24:28: Es ist völlig anders wenn du einen Vortrag von fünfzig Leuten hältst wie wenn du in vor einer Gruppe mit sechzehn im Gespräch bist.
00:24:34: also das ist glaube ich ein ganz wichtiger Faktor und deswegen sprechen wir auch immer vom Mitgestalter in den Impact-Programmen.
00:24:41: Das ist mir auch noch mal ein ganz wichtiges.
00:24:43: man geht da Weil es hat sich so schrecklich angehört, dieser Tag fort und weiterbildung.
00:24:47: Aber ich habe gelernt man muss mit Text auch manchmal operieren damit ein Feld klar wird.
00:24:52: aber wir sind nicht das klassische Fort- und Weiterbildung Wir wollen Mitgestalter.
00:24:57: also nicht jemand der sagt jetzt bin ich da drin Jetzt bedient ihr mich?
00:25:00: Jetzt gibt mir mal den Input drüber sondern die Idee ist dass jemand die Chance hat Da zu lernen mit den anderen zu arbeiten und eben auch damit anschluss- und arbeitsfähig zu werden mit den anderen.
00:25:12: Und das geht weit mehr über einen Kontakt, um in Kaffee trinken – also für Kaffeetrinnen kann man gar nicht unbedingt so ein Projekt zu kommen!
00:25:19: Das ist glaube ich auch so ein Punkt.
00:25:20: Es ist mir noch mal ein wichtiges.
00:25:24: Wir haben es bis jetzt nicht so sehr betont, da sollten wir es vielleicht in der Zukunft viel mehr tun.
00:25:28: Uns geht es ganz konkret, um eine neue deutsche Co-Kreaktion zu lernen.
00:25:34: alle wahrscheinlich eher eine Sozialisierung in Wettbewerb.
00:25:37: Also dem Motto, ja ich gucke dass mir niemand die Wurst vom Brot nimmt aber eigentlich müssten wir gerade bei komplexen Herausforderungen viel stärker noch hören was kann ich eigentlich vom anderen lernen?
00:25:52: um an diesem also nicht für alle Fragestellung macht es Sinn Aber wenn das wirklich komplexe Frageställungen sind dann ist es wichtig die unterschiedlichen Perspektiven kennenzulernen Auch wenn es ärgert, auch wenn Zeit kostet.
00:26:06: Und ich glaube das ist so ein... Wenn du mich fragst was in dem Impact-Programm passiert?
00:26:10: Es geht auch methodisch.
00:26:11: wie macht man das?
00:26:13: ohne dass wir das jetzt mit einem Betonbuch über die Rampe kommen aber wir werden es auch weit stärker nochmal betonen wie wir da konkret arbeiten sodass man bekommt Wissen Man bekommt ein Arbeitsnetzwerk, möchte ich mal sagen.
00:26:27: Aber man kommt aber auch einen Methodenfeeling für das Thema Q-Kreation weil ich glaube es ist extrem wichtig dass wir uns da viel stärker mit beschäftigen und also nicht wahrscheinlich eher wieder bei Peter und dem was braucht man auch als Mindset für Personen um Dinge zu ändern?
00:26:46: Vielleicht noch eine kurze Nachfrage.
00:26:48: Das bedeutet aber im Umkehrschluss oder mit Start-ups auch sprecht, die eine gewisse Reif haben.
00:26:55: Also ihr sprecht zielig auch mal mit frühfasigen Start ups aber wenn jetzt jemand mit einer reinen Ideenskizze sag ich mal auf euch zukommt dann ist es am Ende des Tages wahrscheinlich zu früh.
00:27:06: oder schätze ich das jetzt falsch
00:27:08: ein?
00:27:09: Ja doch Matthias für dich eigentlich.
00:27:10: also ich glaube am meisten hat man Vielleicht soll ich das nochmal anders formulieren.
00:27:16: Die meisten haben was von Transsektoris, wenn sie nicht auf der ganz hohen politischen Flughäbene sind, weil wir sind unabhängig und ohne Interessens, also wir sind kein Verband.
00:27:25: Sie haben aber auch nichts davon, wenn man auf einer reinen operativen Ebene ist, sondern auf so einer Meta-Ebene wo man Versorgungsprozesse gestaltet.
00:27:32: Und wenn man so ganz früh dran ist dann ist es glaube Vielleicht wirklich auch zu früh, wenn man jetzt nur eine Skizze und die Idee hat.
00:27:39: Ich glaube es ist... Man hat mehr von Transsektoris, wenn da teilnimmt weil's ja auch die Zeit ist, die man da investiert Wenn man schon mehr am Markt dran ist aber vielleicht noch reagieren kann also wenn das Produkt nicht schon komplett abgeschlossen und fertig ist.
00:27:53: Das ist wieder genau das gleiche Thema was wir vorher schon hatten mit dieser schmalen Balance zwischen Neue, also Innovation einerseits aber der Möglichkeit andocken zu können an einem System was halt schon existiert und damit man nicht im ausgestreckten Arm dann verhungert obwohl die Idee grandios ist.
00:28:12: Lass uns vielleicht ganz kurz nochmal auf das Impact Programm weil ich stelle super spannend vor was sich dafür Dynamiken auch entwickeln.
00:28:23: Gab es da irgendwas in den letzten Programmen, wo du sagst hey das hättest du selber auch trotz deiner ganzen Erfahrung die du jetzt über die Jahre gemacht hast nicht erwartet?
00:28:35: Was mich persönlich auch immer wieder so wie soll ich sagen berührt.
00:28:39: Also was sie wo ich so denke ja lohnt sich ist, wenn Leute aufmachen von denen man vorher immer nur die Phrasen von einer bestimmten Stakeholdergruppe gehört haben.
00:28:48: Das finde ich wirklich toll!
00:28:50: Heißt aber auch wie gesagt das es nicht nur Himmelblau und Rosa Rot.
00:28:54: Es gibt dann auch durchaus Dinge also wo es dann auch klare Differenzen innerhalb der Gruppe gibt Also wo man sagt da können wir jetzt halt nicht zusammenkommen.
00:29:03: Aber ich finde es auch völlig okay.
00:29:04: Also es geht ja nicht darum heile Welt zu simulieren Sondern es geht eigentlich darum Die Versorgung, die wir haben, möglichst so verbessern, dass sie eben mehr für den Bürger bringt und weniger an Kosten hat.
00:29:20: Weil wir sind ja immer noch sehr stark in diesen Bismarckschen-Sektoren denken.
00:29:26: Das war nach klasse Ende des Jahrhunderts.
00:29:29: Das waren mit Riesenstärke wie man das Gesundheitssystem in Deutschland hatte.
00:29:32: aber mittlerweile hat sich halt die Zeit verändert und man muss viel jetzt das Wort vernetzt oder im Ökosystem Denken, ohne dass wir es eigentlich von der Struktur her A gelernt haben.
00:29:44: und B hilft die Struktur ja gar nicht um das voranzubringen.
00:29:50: Also gebe ich dir recht und der Switch findet der Start in Richtung, dass man's ganzheitlich betrachtet.
00:29:58: Deswegen vielleicht ist jetzt auch ein guter Punkt um noch offen ganz wichtiges Thema wo jetzt die Gründerinnen und Gründern vielleicht nochmal ganz aufmerksam zuhören, um die Ohren schwitzen.
00:30:10: Weil ihr habt ja nicht nur dieses wertvolle Impact-Programm, wo eben da die Zusammenarbeit mit den Stakeholders austauschen zur Weiterstadt findet, sondern ihr habt auch noch ein sogenanntes Stipendium was er für Startups bereithaltet.
00:30:26: Hol uns damals vielleicht ab, gib uns dann mal einen Einblick Was ist das Stipendium, was steckt dahinter?
00:30:32: Warum ist es vielleicht nochmal zusätzlich mehr interessant wie jetzt nur das Impact-Programm.
00:30:40: Also und wer kann sich vor allem auch dafür bewerben, welches Startups, wo wir gerade schon so bei diesen Frühfasigen oder mehr gewachsenen Teams waren?
00:30:48: Sehr gerne!
00:30:49: Also dieses Stipedium hängt tatsächlich mit an dem Impact- Programmen.
00:30:53: Das heißt man bekommt... also man kann dieses Impact- Programm damit besuchen.
00:31:00: Also durch die Evaluierung haben wir auch von den anderen gehört.
00:31:02: Wir wollen eigentlich die Partner, die vielleicht nicht in der Lage sind... also wir wollen immer das Organisationen oder Einrichtungen Personen schicken, die sie für geeignet halten.
00:31:12: Das heißt es gibt natürlich viele Patientenorganisationen, die haben in der Regel nicht das Geld um Leute in solche Fort- und Weiterbildungen zu schicken.
00:31:20: Es gilt für medizinische Fachberufe aber eben auch für Startup Unternehmen.
00:31:25: Und das ist glaube ich ein ganz wichtiges Moment auch für die anderen weil die gehören zudem wie Versorgung zukünftig gestaltet wird und deswegen müssen Sie auch eine Chance haben dabei zu sein wenn Sie das Geld auch Teil zu nehmen.
00:31:39: Es gibt eine Eigenbeteiligung, das will ich auch so sagen die dann auch anzuleisten ist weil was kostet es auch nichts.
00:31:47: also was nicht kostet ist auch nix wert.
00:31:48: das haben wir so auch gelernt und transaktorisch ist ja auch ein ganz kleines Unternehmen.
00:31:53: das heißt wir finanzieren es auch.
00:31:55: wir müssen es auch irgendwie ging finanziert und deswegen sind wir auch sehr interessiert und freut mich deswegen auch in bei euch sein zu dürfen dass wir die richtigen finden Und ich glaube, da haben wir auch gar nicht unbedingt die Kompetenz.
00:32:08: Da seid ihr vielleicht viel weiter mit der Tiefe in der Start-up-Szene, in der ihr seid, weil ich glaube wir wollen natürlich auch gerne dass unsere Gegenfinanzierung diejenigen bekommen, die am meisten Wirkung und am meisten Möglichkeiten damit haben.
00:32:24: Dann sag uns doch nochmal – also ich kann mir vorstellen das jetzt eine oder andere aufgereucht hat – dann sag uns noch mal ganz Konkret, wie kann man sich dafür bewerben?
00:32:33: Worauf legt ihr bei der Auswahl zum Beispiel auch euer Augenmerk drauf.
00:32:38: Also wie sieht ein so Bewerbungsprozess bei euch für das Stilpennium
00:32:42: aus?
00:32:43: Es ist so dass auf alle Fälle ein Gespräch stattfindet und da es geht mir eigentlich um all diese Dinge die wir schon gesagt hatten.
00:32:50: Das geht um das Thema Mindset.
00:32:53: Wollen die Leute sind die Mitgestalter oder wollen sie sich bedienen lassen nur Kontakte haben?
00:32:58: ein absolutes No-Go, sondern es müssen Leute sein und Organisationen oder Startup-Unternehmen sein die bereit sind zu lernen.
00:33:07: Dann was uns.
00:33:08: auch dieses, was Matthias angesprochen hat ich glaube zu früh da hat man einfach nichts davon als Start up Unternehmen.
00:33:15: dann haben wir einen Gewerbungsfrischstil läuft jetzt am fünften Zehnten auch ab weil der Programm start ist Ende Oktober bei CORE.TI und Medartics bei Medical Valley in Erlangen.
00:33:28: Ansonsten würde ich sagen, es ist jetzt nicht so das ein großer Prozess sich vorzustellen.
00:33:35: Es geht eigentlich nur diesen Match abzuklären.
00:33:37: Wir wollen natürlich wissen was macht dieses Start-up konkret?
00:33:40: Warum ist es am digitalen Ambulantverstattionär interessiert und was haben Sie vor mit diesen Ergebnissen, was sie da mitnehmen an Kontakten aber auch an Wissen?
00:33:49: Was haben Sie davor damit zu machen?
00:33:51: Weil wir wollen ja diese Wirkung haben.
00:33:53: Ist das klar genug?
00:33:53: Ansonsten einfach renate.mülleretransektoris.de, sich günstigerweise die Seite von transaktoris.de anzuschauen, wo das Programm und die Inhalte genau beschrieben sind oder ansonsten einfach melden uns nicht melden bis zum fünfzehnten Oktober.
00:34:10: Wir packen das auch in die Show-Nurz, Peter.
00:34:13: Wobei wenn es jetzt jemand noch hört und kurzfristig sich bewerben möchte dann auf jeden Fall.
00:34:18: aber ich denke mal lieber Renate Ihr macht ja das immer wieder auch mit dem Stipendium.
00:34:23: Das ist eine gewisse Zyklin gebunden oder es erfolgt in gewissen Zyklen,
00:34:28: d.h.,
00:34:29: wenn jetzt jemand das hören sagt okay schaffe ich vielleicht nicht?
00:34:31: Oder ich bin tatsächlich noch zu früh.
00:34:33: dann gibt's eher auch noch in naher Zukunft immer wieder die Möglichkeit generell mit euch in Kontakt zu treten weil wie gesagt es gibt ja auch noch das Impact Programm was ja vielleicht auch dazu führt über das Impact-Programm in Richtung des Studentiums auch zu kommen, als eine Sprungbretne nicht mal.
00:34:49: Also ich glaube es ist vielleicht auch noch ein ganz wichtiger Punkt.
00:34:53: Das kann man schon so sagen wir wissen im Frühjahr weil das Netzwerk hat vier Transformationsthemen jetzt gewählt die immer wieder gekommen sind wo wir ja auch das ist natürlich auch nochmal wichtig was wir jetzt neu machen wollen auch einen Partnerpool aufzubauen an Grasgebern und wir haben wiederholend Gastgeber gehabt, aber auch immer die Pioniere aus diesem Bereich für den jahres Themen gewählt und jahresthemen.
00:35:17: Das folgen wird.
00:35:18: nach diesen Versorgungsprozess-Thema wird das Thema Zukunft der Versorgung nicht ohne Daten sein.
00:35:23: Das beginnt im Frühjahr siebenundzwanzig und ist natürlich was du sagst Matthias völlig richtig.
00:35:29: da gibt es Möglichkeiten sich auch wieder wünscht, Depende uns zu bewerben.
00:35:33: danach Wird das Thema künstliche Intelligenz, was wir gerade hatten auch nochmal kommen und das Thema helft bei Design, wo es um das Thema geht weg von der Reparaturmedizin?
00:35:42: Das sind die Themen der nächsten zwei Jahre.
00:35:45: Perfekt!
00:35:45: Das klingt doch sehr vielfältig und wie halt Matthias hat schon gesagt Wir packen natürlich den Link in die Shownotes aber vielleicht wenn man jetzt auch noch ein paar spannende Punkte mitgenommen hat aus dem Gespräch.
00:35:57: und nochmal Nachfrage an dich Renate hat.
00:36:00: Gibt es da vielleicht auch eine Möglichkeit, was wir in Kontaktmöglichkeiten in die Shounos mit aufnehmen können?
00:36:06: Zum Beispiel LinkedIn oder Ähnliches?
00:36:08: Definitiv sehr gerne über meinen LinkedIn-Account.
00:36:12: oder ich kann euch auch gerne mal die direkte Telefonnummer geben.
00:36:15: Ich wohnte sie jetzt nur nicht so wie soll ich das ausdrücken in den Shouno's direkt sehen.
00:36:20: Das
00:36:20: muss auch nicht sein!
00:36:22: Aber ich bin eigentlich immer dafür, einen Direktkontakt zu suchen.
00:36:25: Weil ich glaube dann erkennt man am schnellsten ob das funktionieren kann oder nicht.
00:36:29: Dann würde ich sagen wir packen auf jeden Fall den Link in das Link-Input rein und dann kannst du die Telefonnummer raus schicken wenn der Kontakt gut ist.
00:36:39: Perfekt genauer haben wir noch irgendwas vergessen wo du sagst hey das sollten wir unbedingt noch ansprechen bevor die Startups jetzt hoffentlich auch Kontakt zu euch aufnehmen.
00:36:51: Ich würde gerne noch mal so ein Appell rauskriegen.
00:36:54: Ich glaube, Gesundheitsversorgung ist Teamplay und ich finde das Start-ups dazu gehören und ganz wesentlich dazugehören, denn Gesundheitsversorgon verändert niemand alleine oder auch keine Organisationen und keine Person.
00:37:07: Das heißt auf Politik oder sonst irgendein Retter wird halte ich für unsehnlich darauf zu warten.
00:37:14: und eigentlich die Leute, die was verändern wollen sollen starten.
00:37:19: Genau, ich freue mich wenn wir da auch mit Transsektoris Unterstützung geben können.
00:37:24: Ja dann bleibt uns zu sagen Peter und wir packen wie gesagt alles in die Shownotes.
00:37:28: Wir teilen es dass das die Start-up Welt erreicht von Transsectoris ja Kenntnis nehmen sich bei euch melden dass wir dann so wie du Skreibt gesagt hast im Teamplay die Versorgung verändern weil ich und verbessern also verändert heißt in dem Fall verbessern.
00:37:45: Ich glaube, dass das sich was ändern muss haben alle Begriffen in den letzten Wochen die da so ein bisschen reingeschaut haben.
00:37:52: Also ich sage vielen lieben Dank.
00:37:54: wir sagen vielen dank fürs Gespräch freuen uns auf einen weiteren Austausch sind auch mal gespannt welche Teams bei euch im Impact-Programm oder in Stipendium landen.
00:38:03: und
00:38:04: ja
00:38:05: vielen Dank für deine Zeit für die Einblitte an Zektors.
Neuer Kommentar