RHC 090: Wie digitale Versorgung bei Patienten endlich ankommen kann!
Shownotes
Wie wird aus einer digitalen Gesundheitslösung ein Versorgungsmodell, das nicht nur auf dem Papier existiert, sondern Patienten im Alltag tatsächlich erreicht?
Mehr als zwei Jahre nach seinem ersten Besuch im Rocketing Healthcare Podcast ziehen wir mit Niklas Best Bilanz. Aus einer digitalen Lösung für Menschen mit chronischen Nierenerkrankungen ist ein hybrider Versorgungsansatz entstanden, der die gesamte gesundheitliche Situation multimorbider Patienten berücksichtigt.
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Links zur Episode:
Webseite von Oska Health -> https://www.oska-health.com Niklas Best auf Linkedin -> https://www.linkedin.com/in/niklas-best
Darum geht es in der Folge:
Nierenerkrankungen treten häufig gemeinsam mit Bluthochdruck, Diabetes oder Adipositas auf. Genau deshalb reicht es nicht, einzelne Diagnosen isoliert zu betrachten. Digitale Versorgung muss medizinische Zusammenhänge erkennen und gleichzeitig im Alltag der Patienten funktionieren.
Niklas berichtet, wie Oska Health Selektivverträge nach § 140a SGB V mit Krankenkassen entwickelt und warum der Vertragsabschluss erst der Anfang der eigentlichen Arbeit ist. Entscheidend ist, ob Versicherte erreicht, Arztpraxen eingebunden und Patienten langfristig aktiviert werden.
Wir sprechen darüber, warum kleinere und veränderungsbereite Krankenkassen für Digital-Health-Unternehmen die besseren ersten Partner sein können, wie interne Fürsprecher entstehen und weshalb erfolgreiche Versorgungspartnerschaften aus Sicht des Kostenträgers gedacht werden müssen.
Außerdem geht es um die Verbindung von menschlicher Betreuung und künstlicher Intelligenz. Bei Oska Health unterstützt KI die Coaches bei der Vorbereitung und Dokumentation ihrer Gespräche und hilft dabei, die Qualität des Coachings weiterzuentwickeln. Die Technologie ersetzt damit nicht die persönliche Beziehung, sondern stärkt sie.
Niklas gibt zudem Einblicke in die aktuelle Wachstumsphase von Oska Health, die Weiterentwicklung der Evidenzbasis und die Frage, wie digitale Versorgung stärker in Arztpraxen und bestehende Behandlungsprozesse integriert werden kann.
Key Takeaways:
- Der Abschluss eines Versorgungsvertrags ist nicht das Ziel, sondern der Beginn der operativen Umsetzung.
- Digitale Versorgung skaliert nur, wenn Krankenkassen, Arztpraxen und Patienten gemeinsam aktiviert werden.
- Chronische Erkrankungen sollten nicht isoliert, sondern im Zusammenhang mit bestehenden Begleiterkrankungen behandelt werden.
- KI kann menschliche Betreuung wirksamer machen, wenn sie Coaches unterstützt, statt die persönliche Beziehung zu ersetzen.
- Für den Einstieg in den Krankenkassenmarkt können kleinere, innovationsbereite Partner wertvoller sein als der direkte Weg zum größten Kostenträger.
Über den Gast
Niklas Best ist Mitgründer und Geschäftsführer von Oska Health. Das Digital-Health-Unternehmen entwickelt hybride Versorgungsangebote für Menschen mit chronischen Erkrankungen und verbindet digitale Anwendungen mit persönlichem Gesundheitscoaching. Ein besonderer Fokus liegt auf Patienten mit chronischen Nierenerkrankungen und damit verbundenen Begleiterkrankungen wie Bluthochdruck, Diabetes und Adipositas.
Noch mehr Rocketing Healthcare?
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Transkript anzeigen
00:00:00: Welche HealthCare und LifeScience-Profile werden in den Jahren des Jahrtausends bis zum Ende des Jahres besonders knapp?
00:00:05: Wie entwickeln sich Gehälter, was bedeutet KI, Digitalisierung und die neue regulatorische Anforderung für ihre Personalplanungen.
00:00:12: Der neue Jahrdeutschland HealthCare & LifeSciences TalentReport im Jahrtagsjahr, liefert aktuelle Gehaltsdaten und konkrete Hiring Insights – speziell für HR verantwortliche Talent Acquisition Teams und Entscheider im Healthcare.
00:00:27: Trifft Personalentscheidung nicht nur einfach aus dem Bauch heraus, sondern auf Basis von dir der Daten.
00:00:32: Ladet ihr den Report jetzt kostenlos herunter, den Link findest du in den Show-Nauts.
00:00:50: Hallo und herzlich willkommen zu einer neuen Folge Structing
00:00:53: Capital Podcast
00:00:54: Und heute mal wieder die beliebte Kategorie Recap.
00:00:58: Was ist eigentlich aus unseren Gründern und Gründerinnen passiert?
00:01:03: ja in einer der ersten Folgen dabei hatten und heute freue ich mich sehr, dass wir den Niklas Best noch mal zu Gast haben.
00:01:11: Er ist ja Co-Founder von OskarHelf und ich habe vorher nachgeschaut.
00:01:14: es war die zwölfte Episode.
00:01:16: da warst du schon dabei Niklas.
00:01:18: dementsprechend freuen Matthias und ich uns sehr auf das Gespräch und sind euch gespannt was so bei euch jetzt los war.
00:01:25: bevor wir einsteigen stelle dich doch mal nochmal kurz vor.
00:01:29: Lass die Leute noch mal wissen, wen haben wir hier sitzen und dann steigen wir auch gleich ins Recap
00:01:35: mit ein.
00:01:36: Ja, hallo Matthias!
00:01:38: Danke vielmals dass ich wieder da sein darf.
00:01:39: Wie du schon gerade gesagt hast bin Niklas Gründert Geschäftsführer von Oskar.
00:01:44: Ich durfte früher schon zwei Mal gründen.
00:01:46: Bin dann zur Forseniusgruppe gekommen wo ich das Digitalgeschäft mit aufbauen durfte Und bin so auf die Versorgung von Menschen mit chronischen Krankheiten gekommen.
00:01:55: Und das gehen wir aber jetzt mit Oskar seit vier Jahren
00:02:02: an.
00:02:04: Wir haben natürlich die ganze Gründerreise von dir und deine Historie auch schon mal beleuchtet, da sind jetzt sicher ein paar Kapitel dazu gekommen, die heute beleuchten.
00:02:11: Aber die alten Informationen sage ich mal in Anführungsstrichen, also eine komplette Gründereise kann man sich sehr gut hier nochmal in der Episode XII anhören.
00:02:18: Also wer da noch mal interessiert ist bitte einfach reinskippen und sich die Folge anhören.
00:02:26: Ja, was würdest du denn sagen?
00:02:27: Was hat sich seit dem letzten Gespräch bei Oscar am stärksten verändert?
00:02:31: Boah!
00:02:32: Gute Frage.
00:02:33: Mein Mitgründer Meiter meinte mal Start-up Jahre sind wie Katzenjahre.
00:02:38: irgendwie eine Woche oder ein Jahr fühlt es sich irgendwie an wie sieben Jahre im Corporate.
00:02:44: Dementsprechend kann ich wahrscheinlich gar nicht sagen, was sich nicht verändert hat aber grundsätzlich habe ich das Gefühl dass wir... Ich glaube, seitdem wir's letzte Mal gesprochen haben eine Firma geworden sind, würde ich fast sagen.
00:02:58: Wir sind jetzt um die fünfzig Mitarbeitende und wenn die alle mal zusammenkommen das fühlt sich schon gut an.
00:03:10: Ja auch erstmal Hallo von mir Niklas.
00:03:12: schön dass du da bist und also das erste Mal Glückwunsch zu Fünfzig Mitarbeiter Das heißt vom Gründer zum Arbeitgeber.
00:03:18: jetzt ganz andere Herausforderungen.
00:03:19: das heißt Da vielleicht nochmal kurz nachgefragt Die Veränderungen die Du gerade gesagt hast durch die Anzahl der Mitarbeiter Inwieweit betreffen die dich persönlich im täglichen Doing, weil wir haben ja komplett andere Strukturen und wahrscheinlich neue Prozesse aufgesetzt usw.
00:03:35: War das eine Herausforderung?
00:03:36: Eine große?
00:03:37: Und hat die euch manchmal auch wieder vor also andere Herausforderungen wie bei der Zulassung und Markteintritt gestellt?
00:03:44: Ja gute Frage
00:03:45: total!
00:03:46: Also...
00:03:47: Plötzlich muss man von einer Rolle, in der irgendwie jeder alles macht.
00:03:52: In eine Rolle kommen, indem er viel mehr führt und Arbeit durch andere wirken lässt und diese Rolle natürlich auch irgendwie reinwachsen.
00:04:01: Jetzt hatte ich schon gewisse Führungsverantwortung in meiner Vergangenheit aber nicht so.
00:04:07: trotz ist das
00:04:08: als
00:04:09: Unternehmer selbst eine ganz andere Verantwortung die man haben muss.
00:04:13: dann darf man nicht nur managen sondern wirklich führen.
00:04:17: Es ist jetzt durchaus so, dass wenn man ein Thema in unserem Markt der Gesundheitswirtschaft betreibt was keiner vorher schon gemacht hat dann ist jetzt nicht so das die Welt normalerweise auf einen wartet sondern man muss schon oft wir sagen offen bisschen stärker strampeln als etablierte im Gesundheitswesen weil man Dinge besser machen möchte aber dadurch auch irgendwie deutlich mehr dafür kämpfen muss dass das auch passiert Und das läuft natürlich nicht immer alles rund.
00:04:45: Und so wie mir es sich auf dem Plan immer so vorstellt, wenn der Plan dann auf die Realität trifft, muss man schnell zu anderen Lösungen kommen.
00:04:54: und das jetzt mit einem größeren Team zu machen, dass in vielen Sachen deutlich solider ist, wie wir das irgendwie in der letzten Folge hatten auch vom Geschäftsmodell an sich selbst aber verlangt natürlich einfach, Sowohl schafft hoffentlich die richtige Richtung an zu zeigen, aber auch ein deutlich größeres Team schafft mitzunehmen auf diese Reise mitzugehen.
00:05:18: Eine kurze Nachfrage noch Niklas Handaufsherz wie schwer war es loszulassen und nicht mehr auf allen Hochzeiten und allen Themen so als Co-Founder?
00:05:28: War das für dich persönlich ein schwieriger Prozess?
00:05:30: oder war das eher Du sagst, oh, durchatmen.
00:05:33: Also in Anführungszeichen.
00:05:35: Durchatmen und ich kann jetzt endlich was abgeben und habe da einen Team um mich herum wo ich komplett vertrauen kann.
00:05:40: Ja gut die deine Frage impliziert jetzt das ist das ganz erfolgreiches machen.
00:05:45: Uns wärst du heute nicht hier sonst würzt dich nach Vierundzwanzig nicht mehr geben von Mai bis Heute?
00:05:52: Das kann gut sein.
00:05:53: aber ich glaube die Realität dass es natürlich nicht so einfach ist, dass man da auch lernen muss loszulassen.
00:06:02: Aber ich bin in dem Fall manchmal zum Glück jemand... der einfach weiß, dass wenn er zu viele Themen parallel versucht hochzuhalten, das dann automatisch Dinge runterfallen und ich sehe davon abhängig bin Menschen um mich drum zu haben.
00:06:18: Dass die diese Bälle übernehmen und die viel professioneller hochhalten können wie ich.
00:06:24: Und ich mich in dem Fall auf Themen versuchen kann zu beschäftigen, wo ich auch meine Stärken ausspielen kann aber mit der Vielfälschung habe und dementsprechend auch sehr froh darum bin, die Themen dann besser bespielen können als ich.
00:06:39: Also, ich glaube in manchen Themen ist das auch ganz natürlich passiert, wo man gesagt hat, oh, was ein Glück macht jetzt nicht mehr deine Klasse und in anderen Themen ja hoffe ich dass sich auch weiterhin einen Beitrag leisten kann und dann sind sie etwas näher bei mir.
00:06:53: und so ist es hoffentlich ganz organisch gewachsen.
00:06:58: aber ja es ist weiter im Prozess.
00:07:01: Ich glaube, wir als gesamtes Führungsdienst mussten da auch reinwachsen und reinfinden.
00:07:08: Aber ich sage mal das ist schon ein Wachstum was schon einfach wie Spaß macht.
00:07:14: Lass uns da doch gleich nochmal reingehen.
00:07:16: du hast es jetzt als Wachsumsphase bezeichnet.
00:07:18: Wachslungen in Business, wachslumen persönlicher Natur die du mitgemacht hast.
00:07:22: gab's da einen Thema?
00:07:24: oder wenn dir auch mehr einfallen noch gerne mehr?
00:07:28: Die dich entweder positiv oder negativ überrascht haben in der Zeit.
00:07:31: Gute Frage also.
00:07:33: Grundsätzlich muss ich sagen, was mich wahnsinnig positiv überrascht hat ist.
00:07:38: Was wir für ein unglaublich emotionales Produkt
00:07:41: haben.
00:07:42: Wir
00:07:43: kommen ja so ein bisschen aus der Welt der Gesundheitsversorgung und haben uns in dem Fall auch einen Thema ausgesucht.
00:07:49: Und das vielleicht nochmal kurz wiederholen wir helfen Menschen mit chronischen Erkrankungen wie Diabetes, Blutdurchdruck, Übergewicht und ganz häufig auf den Nierenerkrankungen dass sie schaffen, die Therapie in der Praxis angestoßen wurde.
00:08:02: Das heißt sowohl medikamentös als auch ihr Verhalten aus einem Alltag umzusetzen, um Gesundheitsrisiken zu vermeiden, Komplikationen zu vermeidern aber schlussendlich Kosten auch zu vermeide.
00:08:14: und das machen wir in direkt Verträgen sogenannten Selektivverträgen mit.
00:08:19: mittlerweile siebenundzwanzig Krankenkassen- und Krankenversicherung sind dementsprechend und darauf will ich jetzt gerade hinaus automatisch so ein bisschen darauf eingestellt, dass wir am Anfang oft von der Krankenkasse oder Krankenversicherung ausdenken.
00:08:35: Die sind am Ende diejenigen, die die Rechnungen zahlen des Programms und versuchen sehr uns in deren Bild reinzudenken und ihnen alles in die Hand zu geben um am Ende des Tages ihre Population an Risikofersichert möglichst gut zu versorgen zu können.
00:08:50: Dadurch wird man automatisch ziemlich Daten getrieben und irgendwie auf Daten und Fakten bezogen.
00:08:59: Was mir aber jetzt in dieser Wachstumsphase und uns klar geworden würde, einfach weil die Anzahl der Patienten viel größer wurde ist was wir für wahnsinnig tolle Geschichten hinter den Zahlen haben.
00:09:11: Man muss sagen da bin ich manchmal selbst verreicht.
00:09:18: Wir schaffen, dass Menschen einfach die dreißig Jahre lang nicht geschafft haben das Richtige in ihre Gesundheit zu investieren.
00:09:26: Plötzlich von uns die Hand gereicht bekommen und wir schaffen mit kleinen Dingen über die Zeit riesige Veränderungen zu erzielen.
00:09:35: Und diese Geschichten versuchen immer mehr auch im Team zu teilen.
00:09:38: Das heißt wenn wir große Team-Meetings haben versuchen wir den zu starten weil am Ende ist es schon dann immer noch das wofür wir alle morgens aufstehen und irgendwie vielleicht noch mal eine extra Meile mehr gehen.
00:09:49: Und zum Beispiel da war jetzt gerade, zum Beispiel wieder ne schöne Geschichte von einer Patientin die bei uns reingekommen ist und am Anfang also sie werden immer gematched mit den für Sie am besten passenden GesundheitsberaterInnen und die mit der Beraterin in Kontakt kommen und am Ende am Anfang gar keinen Videocall machen wollte weil sie sich oft so ein bisschen abgewertet gefühlen hat, weil sie ein starkes Übergewicht hat hat man über die Zeit und über die Arbeit zusammen ein enges Vertrauensverhältnis aufgebaut, dann hat man angefangen zu verstehen was beschäftigt diesen Menschen einfach.
00:10:25: Und in dem Fall zum Beispiel war das eine Frau, die hat starkes Übergewicht gehabt, Diabetes, einen Blutabuchdruck und sie hat sich eigentlich extra einen kleinen Hund zu gelegt um sich mehr belegen zu können hat sich aber festgestellt, dass sie mit dem Hund gar nicht richtig spazieren geht weil sie sofort außer Atem ist.
00:10:45: Aber er hat sich so richtig in so eine Negativspirale reingeredet das sie es irgendwie da sich einfach nicht die Leistung bringen kann diese Möchte und dann nicht mehr anders weiterbeste.
00:10:58: Und dann ging's um so Kleinigkeiten was man angefangen hat zu sagen hey gehen wir mal raus von einer Bank zur nächsten und jede Bank die du heute mehr schaffst ist ein Erfolg Okay.
00:11:11: Und da hat man damit mal angefangen.
00:11:13: und dann hat man festgestellt, dass sie drei Kinder zu Hause hatte und dementsprechend immer wahnsinnig große Portionen gemacht hat und die kamen irgendwie nicht so richtig aus dieser Routine raus.
00:11:22: einfach immer viel zu viele Portionen... viel zu große Portion zu machen und es waren natürlich auch die Kinder da und deentsprechend hat sich einfach viel zuviel gegessen.
00:11:30: Dann war's aber viel zu viel von an Sie dazu jetzt zu bewegen direkt weniger zu kochen sondern hat mir erst einmal angefangen mit ganz kleinen Schritten zu sagen gut funktionieren wir das immer ein bisschen, wir frühen ein bisschen was ein.
00:11:41: Wir geben ein bisschen etwas zu Nachbarin ab und froh um mit so kleinen Schritten hat mir die Daumen dann schritt bestät geholfen Dinge im Alltag zu verändern.
00:11:51: Und dann hat die Beraterin jetzt gerade vor ein paar Wochen ein Foto bekommen.
00:11:55: Die angefangen hat die Patientin mit hundertsebzehn Kilo.
00:12:00: und als sie jetzt ein Fotos geschickt hat, hat sie geschrieben Sie ist jetzt ein.
00:12:05: Ich wusste nicht, was das heißt.
00:12:06: Das ist ein Unterhundert und er hat jetzt einen Foto geschickt wo sie neun-neunzig auf der Waage hatte und dann an den kleinen Reflektionsgespräch gemacht.
00:12:16: und dann ist er plötzlich aufgefallen dass sie jetzt wird sich den ganzen Nachmittag zusammen mit ihrem Hund spazieren gehen kann.
00:12:22: die denkt gar nicht mehr darüber nach dass ich vorher irgendwie nur außer Atem war.
00:12:25: dadurch hat sie auch irgendwie andere Hundebesützer kennengelernt und ist viel sozialer geworden.
00:12:31: Und er hat dann einfach viele Geschichten aus ihrem Alltag erzählt und zwar einfach so beeindruckend zu sehen, wie dieser Mensch... Also auf der einen Seite ist sie leichter geworden aber wie einfach den ganz neues Leben bekommen hat.
00:12:45: Ich
00:12:45: war jetzt eine lange Geschichte, aber ihr merkt es ist einfach schön zu sehen.
00:12:50: und wenn man sehen darf was man für Auswirkungen auf Menschen hat mit dem Thema was man da angestoßen hat das ist schon irgendwie Ist das eben nicht schön?
00:12:59: Und wenn man mehr Patienten betreuen darf, da kriegt man auch mehr von diesen Geschichten.
00:13:04: Das ist definitiv einer der Themen die die mehr meisten Spaß machen kann.
00:13:10: Super vielen lieben Dank!
00:13:11: Ich fand jetzt gar keine lange Geschichte sondern ich finde es eine beeindruckende Geschichte.
00:13:15: also da ich glaube Respekt von unserer Seite weil trotz KI und Lösungen die ihr eingebaut habt bzw.
00:13:23: Euro-Lösung eingebauen habt, ist immer noch der Mensch in zentralen Rollern.
00:13:27: was ich beeindruckend finde Das ist ja oftmals, wo viele daran scheitern, dass sie eben mit kleinen praxistauglichen Schritten auch arbeitet.
00:13:35: Und das hast du ja sehr ausdrücklich oder sehr eindrücklich gerade beschrieben.
00:13:38: Bevor wir nachher auch reingehen und das natürlich ein superspannender Punkt mit siebenundzwanzig Krankenkassen selektiv Verträge zu haben und wie die dann auch... Also das eine ist ich sage immer Verträge haben und Verträge habe, also sprich der hat liegt da ist unterzeichnende Antriebe funktioniert und bringt Kunden Und Umsatz.
00:13:55: nochmal eine kurze Frage zurück.
00:13:57: Wir hatten ja vierundzwanzig, wo wir aufgenommen haben und das hast du vorhin in der Einladung auch gesagt ihr seid gestartet mit dem Thiemannieren.
00:14:04: Erkrankungen also ganz klassisch gibt es da irgendwie auch noch so?
00:14:08: ne Du hast ja gerade beschrieben was jetzt heute steht und dass hier da wesentlich mehr Erkranke chronische Erkranken aufgreift über Gewicht Luthochdruck etc.
00:14:18: War das eine logische Weiterentwicklung?
00:14:20: Gab's da auch einfach wieder solche Momente aus diesen Kundenerfahrungen, wie du es gerade beschrieben hast heraus.
00:14:25: Die euch dann dazu gebracht hat zu sagen okay der eine hat jetzt Diabetes und Bluthochdruck und Nierenerkrankung.
00:14:31: Und wie ist es entstanden dass ihr heute eigentlich ich sei mal von einer Nieren
00:14:37: App
00:14:38: zu einem multimorbiten App geworden seid in Anführungszeichen.
00:14:41: Ja ehrlich gesagt ganz spannend gewesen weil wir gestartet sind mit einem für uns sehr offensichtlichen Versorgungsproblemen und wird das Ganze auch von Kasse aus gedacht haben.
00:14:52: Und dementsprechend automatisch auf Menschen versucht haben zu zielen, die ein großes Risiko für Vollkrankung haben.
00:14:58: Nierenerkrankungen einfach ein sehr gutes Beispiel dafür, dass in Menschen, die haben meistens Diabetes, Blutdruck, Übergewicht und daraus schadet, wie man so schön sagte, Herz und Deniere.
00:15:08: Und dementsprechend ist den Nierer einfach ein guter Indikator für diese Risikopropilation.
00:15:14: um Ende nämlich nicht an den kadiovaskulären Komplikationen, wie Herzinfarkt und Schlaganfall leider schon Kompliktion hatten und dann verstorben sind.
00:15:21: Dann können sie noch teurer werden und an die berühmte teure Dialyse kommen.
00:15:25: Und dementsprechend damit sind wir ursprünglich gestartet.
00:15:28: Was das aber bedeutet hat ist dass wir automatisch Multimobil denken mussten weil Kompliziertes den Patienten herausgesucht, dass man sich wahrscheinlich raus suchen kann.
00:15:41: Im Durchschnitt sind die Patienten, die kommen wegen der Nierenerkrankung ursprünglich in unseren Verträgen.
00:15:47: Aber im Durchschnitt sind sie ab der Jahre alt.
00:15:51: Achtzig Prozent haben Bluthochdruck, etwa die Hälfte hat Diabetes.
00:15:55: RMI ist im durchschnitt dreißig.
00:15:57: Das sind schon Modibobidekranke.
00:16:00: Also das ganze Versorgungssystem muss ich dementsprechend auch darauf einrichten.
00:16:06: Dementsprechend werden wir, ehrlich gesagt, immer so ein bisschen... Da tucke ich immer so etwas, wenn wir als App dargestellt werden.
00:16:14: Weil ich das sofort verzeihe!
00:16:18: Das ist tatsächlich für uns der Weg hauptfähig.
00:16:21: Wir können auch bei Telefonen aber der Hauptweg um Patienten auf dem Sofa und in ihrem Alltag zu erreichen und die Vertrauen und Bindung aufzubauen.
00:16:27: Aber am Ende der Kanal hat die Intelligenz unter sehr umfangreiches Versorgungsverhaltenswissenschaftliches Modell Die KI und die Menschen dahinter, die machen das im Endeffekt möglich.
00:16:39: Und diese Verhalten dann auch zu verändern.
00:16:42: Aber damit sind wir gestartet und haben faktisch immer ein Multimobil gedacht weil um das Gesamtrisiko für diese Population zu reduzieren kann man sich nicht nur auf den jenen Erkrankungen fokussieren sondern man muss gut im Griff haben, die die Niere schädigen.
00:16:59: Das heißt wir mussten automatisch den Blutdruck drucken in Diabetes und das Übergewicht immer im Fokus haben um am Ende des Tages die Kadevasculären und Nieren Komplikation zu vermeiden.
00:17:11: Und dann kommt es eigentlich... ganz organisch, dass man in den Gesprächen mit unseren Partnern, wo wir sehr transparent die Populationsdaten zurückspielen.
00:17:21: Wo wir uns gemeinsam anschauen wie laufen die Patienten durch die Population?
00:17:25: Wie verändern sich klinische Daten?
00:17:28: Dass man sich auch die demografischen Daten, die die Kommunitäten anschaut und dann gemeinsam schaut, wie kann man damit anderen Aufgreifkriterien noch größere Effekte in der Steuerung dieser multimobilen Risikopatienten erwirken?
00:17:42: und dementsprechend kam das eigentlich so ein bisschen aus den Gesprächen, wie du es auch gerade angedeutet hast mit unseren Partner-Krankenkassen und Krankenversicherung.
00:17:53: Und ich musste auch mal kurz in Land zu brechen für unser deutsches Gesundheitswesen.
00:17:57: Was ja selten macht!
00:17:58: Ich bin zu einer Mannschaft schon ein bisschen schade weil diese Paragraf-A-Verträge also die direkte oder selektive Verträge Es sind ein unglaublich flexibles Modell, um Versorgungslösungen in die Versorgung zu bringen.
00:18:13: Also ich sage immer wenn man von allen Seiten möchte muss man schon kreativ sein um den Ding zu finden was man nicht umsetzen kann und das ist schon ein wahnsinniges Geschenk.
00:18:26: also ich durfte in meinen vorigen Rollen durchaus in anderen Gesundheitssystems schon Projekte machen als ich bei Frosennius war.
00:18:35: Das ist nicht so normal, dass man einfach sich mit einer Krankenkasse hinsetzen kann und sogar noch Ärztöfe jedenfalls einbinden kann.
00:18:43: Und man einfach zusammen einen Versorgungsmodell aufsetzen kann und das in Vertragsschreibungen einfach macht.
00:18:51: Sondern oft denkt man in Erstattungsmodellen und man stellt irgendwie wie passt es in eine existierende Buchs?
00:18:57: Aber das geht bei uns!
00:18:59: Natürlich hat es die ganzen Herausforderungen, wo wir bestimmt auch noch gleich zu kommen.
00:19:02: Man muss Krankenkassen und Krankversicherung davon überzeugen, man muss diese Beträge zum Leben erwecken.
00:19:05: Das ist eine ganz eigene Herausforderung.
00:19:08: Grundsätzlich ist das erstmal wahnsinnig schön!
00:19:10: Und das, muss ich sagen, macht mir auch wahnsinnigt viel Spaß mit den Partnern dann zusammen auf die Daten zu schauen gerade wenn man ein sehr vertrauensvolles Verhältnis zueinander hat und dann zusammen in die Versorgungsgestaltung, Versorgungsteuerung zu gehen und sich Zusammenlösungen auszudenken anstatt das entweder auf dem Reißmarkt zu machen.
00:19:30: Niklas, bevor wir zum Thema Krankenkassen kommen und ich weiß da sitzt Matthias jetzt auch den glühenden Kohlen schon mich interessiert nochmal wenn du jetzt die größten Versorgungslücken dir anschaust und vielleicht auch im zweiten Schritt welche Rolle da zum schließen dieser Versorgungslücken der Mensch spielt?
00:19:52: Und welche dann zb welche Rolle zukünftig hier vielleicht auch Technologie KI etc.
00:19:57: einnehmen kann, wie würdest du das diese beiden Punkte einschätzen?
00:20:01: Also A-Versorgungslücken und B die Rolle von Menschentechnologien.
00:20:05: Ja also die Antwort die dir jetzt natürlich von mir bekommt wird ist heavily biased von dem Space in dem wir uns natürlich befinden.
00:20:12: aber was nicht im Thema Versorgungslücke am meisten Interessiert oder was ich am spannendsten finde, ist dass wir gerade in der aktuellen Debatte, wo es im Gesundheitswesen oft um Kosten ersparen, das geht.
00:20:25: Wo es darum geht?
00:20:26: Wo können wir irgendwie noch mal Kosten herausquetschen?
00:20:29: Was manchmal sein muss, dass wir irgendwie vergessen, manchmal zuzuschauen ob unser System eigentlich mit den Elementen die wir haben, ob das eigentlich die Wirkung erzielt ist, erzählen könnte und sehen in den Daten und in der Versorgung von diesen Patienten, die mit denen wir uns tun haben dass Menschen mit mehreren chronischen Krankheiten diese Situationen haben das fünfzig Prozent ihre Medikamente nicht richtig einnehmen.
00:21:00: Und achtzig Prozent im Leben stehen sich ändern.
00:21:05: und wenn man die Zahlen sich mal wirklich verinnerlicht dann muss ich sagen gibt es für mich keine spannende Versorgungslücke, sich anzuschauen.
00:21:15: Weil man merkt dass unser ambulantes Verwörbungssystem wo Hausärzte Fachärzte jeden Tag zusammen mit dem Praxisteam unglaubliche Energie aufwenden und Menschen zu sagen was sie tun können und wie Sie ihre Gesundheit besser im Griff halten können das die offensichtlich ja kein scharf genuges Messer in die Hand bekommen, um diese einen schlimmstwichtige Aufgabe, die dir erfüllen.
00:21:39: Weil wenn das nicht wirkt dann landen Sie im Krankenhaus wirklich umsetzen zu können.
00:21:44: und das ist etwas was uns ehrlich gesagt extrem antreibt weil wir sehen Wenn man dieses Messer den Menschen in die hand gibt und Ärztinnen und Ärzte Möglichkeit gibt zu sagen Was sie tun können aber dann ein Werkzeug in der Hand gibt dass hilft wie Das Thema im Alltag umgesetzt wird Dann kann man wahnsinnige Ergebnisse zusammen erzielen.
00:22:06: Wir haben jetzt gerade mit der Uni Heidelberg in eine Studie abgeschlossen, wo wir uns bei über tausend von unseren Patientinnen angeschaut haben wie sie sich der Blutdruck entwickelt hat.
00:22:17: und man muss dazu sagen die Menschen, die bei uns im Programm sind, die sind voll austherapiert.
00:22:23: Die haben alles was unser gesundes System aufbringen kann!
00:22:25: Die haben Haushaltsbesuche, die haben Facharztbesuche ,die haben die beste Medikamente, die wir haben.
00:22:33: Und wir schaffen dann im Durchschnitt den Bruddruck nochmal um Da sind plötzlich Kinder zu Hause, hat man pflegende Angehörige zu Hause.
00:23:07: Hat Schichtdienst und vielleicht alles zusammen.
00:23:09: Und dann ist es einfach wahnsinnig schwer teilweise auf jeden Fall einfache Themen im Alltag wirklich strukturiert umzusetzen.
00:23:20: Ich werde da manchmal sozusagen glaube ich ganz unangenehmen Missionar.
00:23:24: Wenn man diese Zahlen sieht und wenn man diese Ergebnisse dann erzielen, kann man sich gar nicht mehr vorstellen wie man zulassen kann dass man gewisse Patientengruppen alleine eigentlich in den Alltag lässt.
00:23:37: Sondern dann muss man einfach diese Kombi aus Arzt- und Begleitung anbieten.
00:23:42: aber gut das ist
00:23:45: super spannend.
00:23:47: Bei Peter gesagt, der sitzt auf Kohlenhaar.
00:23:48: Ich hast du jetzt schon mit der Ausführung und dem Feuer wie du das geschildert hast die Frage beantwortet wie man es schafft bzw.
00:23:56: Krankenkassen zusammenarbeiten zu arbeiten.
00:23:59: weil wenn du das so bei den Krankenkasten eindrücklich schilderst sowie du vorhin gesagt hast aus Perspektive der Kasse siehst dann gehen glaube ich relativ schnell die Türen auf würde ich behaupten.
00:24:10: aber trotzdem lass uns da nochmal ein bisschen reingucken in die Thematik weil es natürlich immer spannend ist, jetzt auch für die Zürerinnen und Zürger draußen bei der ganzen Geschichte.
00:24:19: Bei viele versuchen ja mit Kasten diese Selektivverträge zu machen.
00:24:23: Du hast da beschrieben wie sie funktionieren und ich sehe das genauso wie du dass die sehr gutes Mittel sind mit Kasten.
00:24:29: Das muss nicht immer eine DIGA oder einer Prävention oder irgendwas anderes sein oder Hilfsheil- und Tismittel.
00:24:34: Selekte Verträge aber bevor wir da reinschauen wie man die zum Leben erweckt Wie habt ihr es geschafft, siebenundzwanzig Kassen anzuborden von euch zu überzeugen in ein bisschen mehr wie zweier Jahren seit wir gesprochen haben?
00:24:47: Und würdest du da eine Zweigeteilte Frage sagen.
00:24:51: Es war eher schwieriger oder es war im Infekt so, dass das sehr unterschiedlich war?
00:24:56: darunter noch meine Einschätzung wäre viele sagen ja okay drei neunzig Kassen und ja sind alle gleich und alle gleich schwerfällig und es dauert ewig und die Prozesse ist brutal hart.
00:25:07: schildert mal so ein bisschen wie der Weg rein war und vielleicht dauern einem Beispiel, wie sich die Gespräche angebahnt haben bis hin zum Vertrag.
00:25:15: Ja jetzt möchte ich mal kurz in die Vergangenheit wie wir damit angefangen haben.
00:25:19: also grundsätzlich kann man auch nicht drumherum reden.
00:25:21: das ist natürlich schwer.
00:25:23: Also darf man auch auf keinen Fall unterschätzen.
00:25:26: Ich glaube was grundsätzlich hilft ist sich natürlich in des Versorgungsproblemen irgendwie zu verlieben Aber am Ende des Tages auch eine extrem hohe Empathie für die Welt der Krankenkassen und Krankversicherung zu haben.
00:25:41: Es hat mir vielleicht ein bisschen geholfen, dass ich von sehr großen Unternehmen vorher kam wo auch nicht Dinge immer sofort funktionieren aber ich stelle mich manchmal so ein bisschen da dran das dann auf so Veranstaltung dann irgendwie stark drüber geschimpft wird oder es dauert alles so lange und irgendwie nach dem Motto wie kann man denn nur?
00:25:58: Ja, ich glaube wenn man einmal im großen Unternehmen war und G-Zyklen und Co.
00:26:02: miterlebt hat dann weiß mal auch warum Dinge einfach laufen wie sie laufen so und da bringt es nicht sich darüber irgendwie aufzuregen sondern da ist eher eine gewisse Empathie glaub ich hilfreich.
00:26:15: Und dann aber zu schauen okay Wie kann man denn helfen den einzelnen Personen in einer Krankenkasse zu unterstützen dass die Aufgabe jetzt als nächsten Schritt durchgeführt werden muss möglichst einfach und strukturiert aufgemacht werden muss, wenn man sich einfach gut vorbereitet hat.
00:26:32: Also grundsätzlich glaube ich eine gewisse Haltungswache hilft damit die andere Seite möglichst gut versteht, einfach gut zuhört und dementsprechend nicht nur die Versorgung und deren Problem lösen möchte sondern tatsächlich auch das Problem der Krankenkasse.
00:26:48: Und dementsprechend hatte ich eben angefangen mit wir versuchen das oft von der Kranken Kasse zu denken Manchmal so ein bisschen ungewöhnlich, weil aber in USA zum Beispiel ganz normal.
00:26:59: Da gibt es diesen blöden Spruch Follow the Money also fange erstmal mit dem an der die Rechnung zahlt und von da gehst du auf das Versorgungsproblem zurück.
00:27:08: und das ist etwas was glaube ich ja manchmal bei uns ein bisschen fehlt, man hat dann ein wunderbares tolles Versorgingsproblem in die Welt der Krankenkasse gerade reinpasst oder in die Prioritäten und in die Strategie, dann wird es einfach wahnsinnig schwer.
00:27:26: Und da liegt es auch nicht daran dass die Krankenklasse nicht verstanden hat das im Versorgungsproblem ist sondern man kann sich nicht auf alle Probleme fokussieren sondern man muss nicht fokusieren und ja dann wird's extrem schwer.
00:27:37: Also das ist eine.
00:27:38: das andere ist was ich oft erlebe ist wenn ich mal hier und da angestoßen würde zu dem Thema Dass man direkt zu den Allergrößten möchte.
00:27:46: Das ist natürlich etwas was Investoren gerne sehen, boah jetzt hat man irgendwie einer der ganz großen da geklost.
00:27:53: Aber ehrlich, man muss so viel lernen auf dem Weg.
00:27:56: es lohnt sich mit den kleineren zu starten und in dem Fall auch einfach mit den Leuten mit denen zu starte die einfach möchten und wie das Problem auch angehen möchten und einem auch helfen einfach dass ihr die Krankenkassen Sprache zu übersetzen.
00:28:17: Ja, sollte man durchaus eher das als riesen Chance nehmen, dass wir diese über neunzig Krankenkassen haben.
00:28:24: Weil in anderen Gesundheitssystems wieder da gibt es eine Situation die macht den Daumen hoch oder Daumen runter und entweder gewinnt sie dem Bitch oder nicht?
00:28:32: Und bei uns haben wir halt Möglichkeiten zu lernen vom einen zum anderen zu gehen und vielleicht noch nicht so viel kaputtzumachen ist.
00:28:38: Das zweite und das dritte ich glaube es hilft wenn auch die Verantwortung durchaus für das Thema mit von einem der Gründer getragen wird, weil es einfach so wichtig ist.
00:28:54: Auch noch eine kurze Nachfrage ganz kurz.
00:28:57: Niklas, sorry Peter bevor du wieder reinspringen darfst.
00:29:01: Du hast gerade gesagt mit den kleinen Kassen da vielleicht auch nochmal die Frage habt ihr auch über die Verbände?
00:29:08: Die Landesverbände Bundesverbände V-Deck und so weiter Kontakt gesucht, oder das hat wirklich im Einzelnen auf die Kassen zugegangen.
00:29:17: Habt ihr richtigen Personen erhohiert Outreach gemacht und die dann gewonnen?
00:29:22: Ja tatsächlich, ja.
00:29:24: also gut wenn wir ehrlich sind haben wir am Anfang alles gemacht.
00:29:28: aber was am Ende den Weg deutlich klarer gemacht hat war mit der einzelnen Kasse zu starten jemand zu finden der das ganze Thema unterstützen möchte und von da dann zur Verband weitergetragen zu werden, um mit dem wir verbannten Multiplikator zu haben.
00:29:52: Und nicht andersherum!
00:29:53: Weil so hat man ihm verbannte Fürsprecher, sonst muss der Verband das an die Kassen pitchen.
00:29:59: am Ende und das kann klappen ist aber natürlich... und dann einfach ein bisschen herausfordernder, als wenn eine Kasse sich schon mal in die Mühe gemacht hat das ganze Thema durchzudenken.
00:30:10: Die Wirtschaftlichkeit, die Sinnhaftigkeit den Versorgungsanbieter selbst einmal von oben bis unten zu checken Das macht es natürlich für alle anderen ein bisschen einfacher überhaupt den Case zu bewerten.
00:30:26: Du hattest ja schon gesagt derzeit sehr genau verstanden oder auch versucht es immer zu verbessern, auch aus Richtung der Krankenkasse zu denken.
00:30:35: Jetzt würde mich natürlich konkret für allen Case noch interessieren – was waren denn die stärksten Argumente, die euch dann weitergebracht haben in dieser Kommunikation?
00:30:43: Gerne für euren Case einfach!
00:30:46: Also was natürlich erstmal hilft ist dass wir mit dem Thema gestartet haben wo es eine große Versorgungsherausforderung gibt die gewisse Kostenproblematik für eine Krankenkasse bedeutet.
00:31:02: Das muss nicht auf jedes Thema passen, das kann auch Krankenkassen haben und hohe Wertbewerb untereinander um neue Mitglieder zu werben.
00:31:10: Und dementsprechend kann man genauso gut einen unglaublich guten Marketingcase machen oder man kann alle mögliche anderen Sachen machen.
00:31:17: aber uns unter der Frage zurückzukommen war es einfach Versorgungssteuerungsthema?
00:31:21: wo sind die Patienten mit einem hohen finanziellen Risiko und was sind die praktischsten Lösungen, um hier zu wirken?
00:31:30: Und dann sehr evidenzbasiert sein.
00:31:32: Nichts, was wir machen haben wir uns einfach auf selbst ausgedacht sondern Unser verhaltenwissenschaftliches Konzept ist zusammen in der Uni Heidelberg entwickelt, die mit dem Verhaltenwissenschaftlichen Institut und hat einfach von Anfang an Hand und Fuß.
00:31:48: Wir haben uns die Leistungskosten sehr genau angeguckt von den Versicherten und haben dann sehr gezielt um sehr gezielter Draht zu arbeiten.
00:31:58: bei einem Nierenpatient ist auch nicht immer Nieren-Patient.
00:32:01: also Ich glaube, ein gewisser Fokus auf ein relevantes Thema hilft.
00:32:05: So da kann man auch einfach sein dass wir in dem Fall mal Glück gehabt haben ist es das man mit so einem Thema startet.
00:32:10: aber das hat definitiv geholfen.
00:32:13: und der zweite Teil ist aber den auf den Matthias du eben schon einmal bisschen angedeutet hat dass immer eine große Herausforderung ist im Vertrag nicht nur ins Schaufenster zu stellen sondern zum Leben zu erwecken.
00:32:26: Wir haben durchaus immer versucht mitzudenken, wie kann man einen Vertrag denn wirklich dann auch mit Windversicherten mit Leben führen?
00:32:34: und da direkt mit Ideen zu kommen, glaube ich hilft auch weil ja sonst lebt mal ehrlich gesagt auch einfach viel auf den Kolleginnen und Kollegen der Kasse ab und je nachdem wenn es ein Marketing Thema ist.
00:32:50: Es ist, glaube ich auch sehr gut.
00:32:52: Weil da sind extrem professionelle, sehr fähige Menschen die dann das Thema sehr gut vermarkten werden.
00:32:57: aber wenn es um ein nischiges Versorgungsthema geht wo man die richtigen Versicherheiten ansprechen möchte, ist man glaube ich sehr dankbar, wenn da ein Partner ist der zumindest hilft ein bisschen mitzudenken.
00:33:07: Vielleicht also spannende Punkt kann ich nur unterstreichen.
00:33:09: vielleicht das noch.
00:33:11: aber die Frage weil du das jetzt gerade angesprochen hast Ich nehme oder indem der deine Antwort, dass ihr es sehr enger mit den Kassen in den Austausch geht.
00:33:21: Eben schaut was die Kasse braucht.
00:33:23: seid jetzt schon auch auf dem Weg mit den Kosten in Richtung dieses Datennutzungsgesetzes für die Gesundheitsdaten zu arbeiten also das Thema prädektiv anzugehen weil du hast ja gerade schon gesagt vorhin in den Ausführungen in Richtung der chronischen Erkrankung wenn ich verschiedene Parameter habe und ich kann es von fünf auf zwanzig Jahre so steigern ist ja die Überlegung auch, die Evidenzen und auch dieses ganze Thema frühzeitig in... also ich nenne es jetzt mal schon auch Prävention zu gehen und frühzeitig Verhaltensveränderungen herbeizuführen.
00:33:56: Seid ihr da schon noch auf dem Weg?
00:33:57: Und sprecht damit Karsten in die Richtung das also schon eure Lösung viel früher eingreift wie wenn erst ein Disease Management greift?
00:34:06: Ja tatsächlich kommt das jetzt langsam.
00:34:09: Also dass wir Erst mal unsere Populationsdaten nutzen, um auch daraus Schlüsse zu ziehen wo man denn sinnvoll ansetzen kann.
00:34:18: Weil wir haben natürlich nicht natürlich aber wir haben in dem Fall einfach ein Datenschatz weil wir die Versorgungsdaten oder die Verhaltensdaten der Menschen haben.
00:34:27: Aber wir haben auch ja einen sehr guten Überblick über die Medikation und Laboy Ergebnisse über den Krankheitsverlauf der jeweiligen Versicherten und können das Datenschutzkonform auswerten.
00:34:37: Und haben dementsprechend Möglichkeiten, da gewisse Schlussfolgerungen herauszuziehen die wir dann zusammen mit unseren Partnerkassen diskutieren und so kommen dann auch Ideen wie man das Programm weiter verwenden könnte.
00:34:50: Gleichzeitig fängt man an zu schauen wo kann man denn vielleicht ein bisschen früher ansetzen?
00:34:56: Was uns einfach nur wichtig ist Anbieter, der sich jetzt wahnsinnig wohl damit führt in zum Beispiel sehr junge, sehr frühfrasige übergewichtige Patienten zu gehen.
00:35:11: Das können wir in dem Fall zwar weil wir studierte Ökotrophologen und Ernährungswissenschaftler haben die dann sehr gut auch in diesem Feld unterstützen können.
00:35:20: aber der Return on Investment für eine Krankenkasse, der messbar ist um Komplikationen, um kostenwirksam Beweise zu erzählen.
00:35:28: Der ist natürlich in dem fall unglaublich spät in zehn bis zwanzig Jahren oder Loch länger und nicht irgendwie in zwei bis fünf Jahren.
00:35:35: Und dementsprechend versuchen wir schon immer auf Diagnosekombinationen oder auf Zielgruppen zu gehen, die einfach einen großen Versorgungsproblem haben wo wir relativ schnell den Erfolg erzielen können weil natürlich ist es schön wenn wir tolle Angebote haben für damit Dinge überhaupt gar nicht erst passieren.
00:35:58: Da kann ja auch alle möglichen anderen politischen Sachen kommen, wie die Zuckersteuer und ich weiß nicht was.
00:36:04: Aber Ich bin großer Fan damit erstmal mit da anzufangen um wirklich einen starken Effekt zu zeigen Ergebnisse erst mal zu präsentieren Und dann Stück für Stück vielleicht frühphasiger reinzugehen.
00:36:15: aber da gibt es noch so viel zu tun in der Welt der Menschen mit ist zumindest mehr als einer chronischen Erkrankung dass uns da glaube ich so schnell nicht die Population ausgeht bevor wir ganz rüber reingehen.
00:36:28: Gut, dann lass uns nochmal ein bisschen weiterspringen.
00:36:29: zum weiteren Meilenstein den ihr verzeichnen durftet.
00:36:33: Nämlich ihr hattet das den Erfolge in eine Finanzierung über elf Millionen Euro zu machen.
00:36:40: Jetzt würde mich natürlich interessieren was bedeutet dieser Meilenstein für euch ganz konkret und wo fließen jetzt diese Investitionen auch rein?
00:36:48: Ja genau da sind wir es wahnsinnig dankbar dass wir einen Wunderschön ist aber auch hochkompetentes Team an Investoren gefunden haben, die genau dieses Thema unterstützen möchten und auch daran glauben dass man in Zukunft nicht nur von ärztlicher Seite sagen darf was tun kann sondern auch die Möglichkeit hat dann das wie zu beeinflussen.
00:37:10: Und dass es irgendwann mal ganz normal wird so wie wir heute Medikament bekommt, dass man genauso auch diese Unterstützung bekommt.
00:37:17: Nichtsdestotrotz war trotzdem eine Finanzierungsrundephase eine anstrengende.
00:37:22: Deshalb sind wir sehr dankbar, dass das so erfolgreich abgeschlossen werden konnte.
00:37:26: Die Investitionen gehen jetzt wie dann meistens in so einer Phase wie bei uns dann in die Skalierung des Projekts.
00:37:34: Also im Endeffekt genau die Themen, die wir gerade besprochen haben – die weitere Krankenkassen mit den bestehenden Krankenkasten, auch weitere Indikationen und damit einhergehen natürlich die Skalierung des ganzen Versorgungsansatzes.
00:37:48: Wir haben ja eine Kombination aus Menschen.
00:37:51: Einmal unser Coaching-Team erweitern.
00:37:53: auf der anderen Seite.
00:37:54: Haben wir einen sehr umfangreich System mittlerweile im Hintergrund was wir selbst entwickelt haben wo ein Coach auch wirklich wahnsinnig stark unterstützt wird die Zeit möglichst effektiv einzusetzen und effizient anzusetzen, die zum Beispiel unsere Coaches kommen vor jedem Gespräch eine kurze Zusammenfassung.
00:38:12: Bevor sie ins Gespräch gehen danach eine Zusammenfassung wieder diese überfliegen und danach in strukturelle Daten überführt werden.
00:38:19: Wir kriegen einen Feedback sofort nach einem Coaching-Gespräch ob unsere Coaching Mediologie so eingehalten wurde wie wir uns das vorgestellt haben.
00:38:25: Das heißt der Coach wird ständig auch durch ne KI gecoach.
00:38:28: also da kann man einfach heutzutage Dinge tun, die vor ein paar Jahren nicht möglich waren.
00:38:33: Das heißt das werden wir weiter entwickeln und dann haben wir aber jetzt auch ganz stark in die stärkere Aktivierung der versicherten in unseren Verträgen investiert und sind dazu übergegangen, einen eigenen Außendienst aufzubauen.
00:38:52: Der das Pogra Produkt in den Praxen vorstellt und behandelt dann über ein zweites Team von sogenannten Accountmanagern oder Praxempartnern dann begleitet werden, wirklich das Programm zu implementieren in ihrer Arztpraxis und es normal werden zu lassen wie im TMP.
00:39:08: Und dann auch wirklich sehr gut unterstützen die Versicherten dann zu identifizieren und auch dann zu aktivieren.
00:39:16: Das ging einfach vorher nicht weil man braucht eine gewisse Masse an Krankenkasten um überhaupt relevant für den Behandler zu sein dass man sich da persönlich vorstellen kann Und jetzt haben wir da eine Stringung in gewissen Regionen, dass uns das möglich macht und das eröffnet dann wieder ganz neue Möglichkeiten.
00:39:36: Weil man die Themen, die wir gerade besprochen haben also die partnerschaftliche Arbeit mit den Krankenkassen noch mal deutlich intensivieren kann weil man wirklich nochmal ein neues Tool mit in die Versorgung bieten kann.
00:39:48: In dem Fall indem man einfach nicht nur ist gemeinsam über die Aktivierung durch die Krankenkasse selbst, sondern auch strukturierter den Behandler einbinden kann.
00:39:57: Und das ist etwas wovon wir uns sehr viel versprechen und wo wir jetzt auch in der Finanzierungsfunde sehr viel investiert haben.
00:40:03: Ja super spannender Weg, du hast schon auch gleichzeitig mit der Finanzierung den Blick nach vorne gerichtet in die Zukunft.
00:40:09: Wir sind jetzt auch schon ja erst mal fast am Ende des heutigen Episodes?
00:40:13: wenn Ja, in einem Tunis wie jetzt wieder treffen so in zwei, zweieinhalb vielleicht drei Jahren.
00:40:21: Wo sagst du möchtet ihr zu dem Zeitpunkt stehen?
00:40:24: Was ist eure Vision oder deine Vision?
00:40:27: Sollte sagen wir mal Ende neunundzwanzig.
00:40:31: Fühlt sich irgendwie wahnsinnig lange an, neun und zwanzig Jahre...
00:40:35: Oder Mitte der neun-und zwanziger wird
00:40:37: es näher!
00:40:37: Genau aber geht dann ja immer ganz schnell.
00:40:40: Ich glaube, wir haben das Glück gerade mit sehr relevanten Kosten erstattern.
00:40:44: Das Thema weiterzudenken auch bei denen die noch nicht bei uns aktuell im Portfolio sind und ich hoffe dass wir da einfach eine deutlich stärkere Bestringung haben in den Krankenkassen, Krankenversicherungen aber auch in Indikationen und dass wir dadurch zumindest in großen Regionen in Deutschland ein sehr... vertrauenswürdiges Verhältnis mit vielen Behandlern aufgebaut haben, um dieses Werkzeug was ich gerade angesprochen habe ganz natürlich in die Art Praxis zu implementieren und Praxen wirklich zeigen zu können dass man gemeinsam schafft bessere Ergebnisse zu erzielen.
00:41:23: Die auch messbar zu machen und auch so die ambulante Versorgung nochmal deutlich zu stärken weil ich wirklich fest davon überzeugt bin das die am Ende des Tages die Prävention machen, von der wir alle sprechen und man da einfach nochmal extrem gezielt und extrem gut Effekte erzielen kann.
00:41:40: Die wir dann auch schnell messen können weil wir Hospitalisierung vermeiden und Kosten vermeiden.
00:41:46: also ich hoffe dass wenn wir uns noch mal in dem Ton was treffen das wird so ein Standing in der Krankenkassenlandschaft aber auch in der Ärzteschaft bekommen haben gegebenenfalls dann sogar unseren kleinen oder großen C auch schon mal in den ersten internationalen Markt gefunden haben.
00:42:08: Ja, Niklas vielleicht noch eine spontane Frage an dich die mich jetzt ganz genau interessiert denn wir haben ja über große Themen gesprochen und wir haben aber auch über die kleinen Beispiele gesprochen am Anfang die auch erfüllend sind im Alltag als Gründer.
00:42:26: Mich würde jetzt interessieren, wenn du jetzt für dich persönlich so einen Fazit ziehen könntest wo du sagst hey!
00:42:32: Jetzt habe ich irgendwas mit Oscar verändert an der Versorgung in Deutschland zum Beispiel.
00:42:38: Was wäre denn da so ein Punkt?
00:42:40: Wo du sagest hey das ist nicht nur ein großes Ziel sondern es auch ein ganz konkreter Punkt.
00:42:45: Da haben wir dann unseren kleinen Drehchen gedreht und da hat sich aber doch noch was verändert.
00:42:50: Wie waren's heute oder in der Zukunft?
00:42:52: Gerne auch mit einem Ausblick.
00:42:54: Ein Ausblick Also ich bin eben schon so ein Patientenbeispiel gebracht und ich glaube die sind am Ende, die am stärksten, am größten sind was man dafür einen Effekt haben kann.
00:43:06: Aber was ich manchmal auch schön finde ist wenn man schafft den einem oder anderen Behandler der Arztin zu zeigen dass sie wirklich schaffen können bessere Ergebnisse erzielen.
00:43:23: also Ich habe einen Papa, der ist eine Hausarzt und ich kenne durchaus die Zielgruppe, die teilweise ein bisschen kritisch sein kann.
00:43:30: Und wenn man mit Verhaltensänderungen um die Ecke kommt dann hatte ich auch schon so Kommentare wie halbester.
00:43:36: Also wenn Sie das jetzt hier geschafft haben, da haben sie ja wohl einer der heiligen Kraler der Medizin geknackt oder so Riss glaube ich Ihnen erst mal nicht!
00:43:45: Wenn man dann schafft zwar erstmal durch starten und Fakten irgendwie zu zeigen dass dieses Ganze doch mal durchaus ausprobieren dürfen und mal testen können.
00:43:58: Aber dann Patienten wieder in die A-Praxis kommen, und dann die Behandler überzeugen.
00:44:04: Und man merkt von der Behandlersite wahnsinnig!
00:44:08: Der Patient ist besser aufgeklärt ich kann fokussierter meine Therapie durchführen und ich weiß dass die Therapie die ich jetzt hier anstoße auch strukturiert am Alltag umgesetzt wird und dann das Feedback der Behandler zu bekommen, gerade von denen die am Anfang extrem kritisch waren.
00:44:21: Das finde ich wahnsinnig wertschätzend.
00:44:23: und schon weil zu deiner Frage wo man irgendwie eine Veränderung in einer Versorgung sehen kann, weil man dadurch gemeinsam eine neue Welt der Chronikerversorgungen ein bisschen anstoßen kann wenn man in dem Fall die nicht nur in der Arztpraxis denken muss was einfach vorher gar nicht anders ging.
00:44:40: also Man kann ja nicht zu jedem im Hause Besuch machen und dann auch noch nicht irgendwie so wie intensiv wir ständig in den Kühlschrank gucken.
00:44:47: Und bereit sein, wenn eingekauft wird, dass man eine Chatnachricht beantworten kann.
00:44:51: So
00:44:52: geht aber nichts!
00:44:52: Sondern man kann das da im Tamdumstrafen und das finde ich ist ein barndtönig schöner Moment.
00:44:58: Und aus dem hoffe ich mir, dass wir so ein bisschen auch dann gemeinsam der Politik zeigen können wie dein Chroniker versorgen oder Zukunft aussehen kann und das man z.B.
00:45:07: DMPs also dieses Managementprogramme wo die heute in der Arztpraxis genutzt werden um Chronikerversuchten zu besser zu versorgnet eine Riesenberechtigung haben und extrem erfolgreich sind aber weiter gedacht werden können die Welt der ambulanten Versorgung durchaus stärken kann gemeinsam und so verhindern kann, dass man hoffentlich nicht wieder in das, in die Welt des
00:45:30: Kostkettings
00:45:30: kommt, in der wir uns jetzt im letzten Jahr stark in der Politik im Gesundheitswesen befunden
00:45:38: haben.
00:45:39: Ja Niklas ich würde sagen spannende Einblicke, spannende Reise, spannenden Zukunft.
00:45:45: also ja
00:45:46: und
00:45:47: ich glaube unter dem Druck wo stehen im Gesundheitswesen.
00:45:51: Ich habe das vorhin zwischen der einen oder anderen Antwort und auch als Fürsprecher der Krankenkassenselektivverträge so indirekt eine Bewerbung als kommender Bundesgesundheitsminister gesehen oder gehört?
00:46:02: Nein, genau!
00:46:03: Aber wir sind
00:46:05: den Fall ein bisschen besicht.
00:46:07: Ja,
00:46:07: aber mit zwanzig, neun und zwanziger.
00:46:09: Wir haben ja gesagt, nein, aber finde ich es super hier Peter.
00:46:15: Wir sagen viel lieben Dank für die für deine Zeit, dass du dir wieder die Zeit genommen hast, um zu sprechen.
00:46:21: Auch wie du so viele Insights gegeben hast und wir bleiben sozusagen weiterhin.
00:46:26: viel Glück.
00:46:27: Und wie gesagt wenn wir uns in zwei, zweieinhalb Jahren sprechen dann schauen wir mal ob es der erste kleine Food-Brain schon in Europa von OSCAR zu finden ist.
00:46:36: Vielen lieben Dank Niklas!
00:46:38: Danke auch von meiner Seite Niklas.
00:46:39: Jetzt sag uns nochmal, wenn er jemand auf dich zukommen will weil er sich mit dir austauschen möchte oder aber weil er auch ganz konkret euren Service vielleicht nutzen möchte wie kann er das?
00:46:51: Wie kann er sich dann noch mehr informieren und wo kann es sich mit ihr ganz persönlich austauschern?
00:46:58: Genau also uns findet man einfach auf oska-health.com Und mich findet man gerne auch auf LinkedIn einfach unter meinem Freund nach
00:47:07: Perfekt, dann packen wir das natürlich auch in die Shownutz.
00:47:10: Auch von meiner Seite herzlichen Dank dass du dir heute die Zeit genommen hast und noch mal ein Update gegeben hast!
00:47:15: Und wir bleiben natürlich dran und sind auch sehr gespannt wo deine und eure Reise noch weiter hingeht.
00:47:21: Da bin ich auch zu gespannt drauf, danke euch vielmals dass ich dein Lufthain.
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